Berliner Stadtmagazin

Veranstaltungskalender im Berliner Stadtmagazin

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März 2018

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April 2018

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Mai 2018

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Museumsbesuche in Berlin am Montag den 15.01.2018

Von Gandhi zu Walesa
ab 09:00 Uhr
Museum am Checkpoint Charlie
Friedrichstr. 43-45
10969 Berlin

Von Gandhi zu Walesa

In dieser Ausstellung kann man unter Anderem auch das Originaltagebuch und die Holzsandalen betrachten, die sich einst im Besitz Mahatma Gandhis befanden. Auf dieser weltweit ersten Ausstellung zum Thema des internationalen gewaltfreien Kampfes, präsentieren wir sowohl die Schreibmaschine, die zum Entwurf der "Charta 77" als auch den Hektographen der zur Vervielfältigung der illegalen Zeitschrift "Umweltblätter", verwendet wurde.

Wir zeigen Beispiele aus verschiedenen Ländern, wie Indien, ehemaligen Tschechoslowakei oder Polen,  wie Menschenrechte durch gewaltlose Proteste bis hin zum Einsatz von Humor durchgesetzt werden können.

Einer unserer Ausstellungen widmet sich den aktuellen Menschenrechtspolitischen Themen. Da dieser Bereich des Museums in den kommenden Jahren laufend aktualisiert wird, haben wir großes Interesse daran, von Ihnen zu erfahren, was hier möglicherweise hinzugefügt werden könnte. Die Fälle von Mikhail Khodorkovsky, Anna Politkovskaya, und Sergei Magnitsky zählen unter Anderem zu den gegenwärtigen Schwerpunkten dieses Bereichs.

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Chili & Schokolade. Der Geschmack Mexikos
ab 09:00 Uhr
Botanisches Museum
Königin-Luise-Straße 6-8
14195 Berlin

Chili & Schokolade. Der Geschmack Mexikos

Chili & Schokolade, aber auch Mais, Avocado, Bohnen und Tomaten sind aus unseren Küchen heute nicht mehr wegzudenken. Aber kennen Sie auch Pittahaya, Chia, Annatto oder Cilantro? Alle diese Pflanzen-Zutaten stammen aus Mexiko oder werden zumindest seit Jahrtausenden dort kultiviert. Viele Zierpflanzen von Weltrang sind ebenfalls stolze Mexikaner. Die Dahlie beispielsweise, die uns im Herbst mit ihrer flammenden Blütenpracht erfreut. Oder beliebte Büropflanzen wie Yuccapalme, Elefantenfuss und die meisten Kakteen. 

Die Ausstellung im Botanischen Garten und Botanischen Museum präsentiert wichtige mexikanische Nutzpflanzen und ihre Jahrtausende alte Geschichte. Zugleich zeigt sie auf, aus welchem natürlichen Reservoir diese weltweit einzigartige kulinarische und kulturelle Vielfalt schöpft: Mexiko ist mit rund 30.000 Pflanzenarten eines der artenreichsten Länder unserer Erde. Eine Rundreise durch die wichtigsten Lebensräume und ihre Pflanzenwelt zeigt anschaulich und lebendig, welche klimatischen und naturgeschichtlichen Faktoren Mexiko zu einem der hotspots der Artenvielfalt und damit auch zu einem hotspot des guten Geschmacks gemacht haben.

IIm Botanischen Museum sowie dem Kakteen- und Nutzpflanzengewächshaus kann man ab Mai 2017 rund um Mexiko vieles probieren, riechen, lebende Pflanzen studieren und sogar Rezepte mit nach Hause nehmen. Chili & Schokolade spielen dabei natürlich eine ganz besondere Rolle. Freuen Sie sich auf ein Ausstellungserlebnis für alle Sinne!

Zweisprachig (deutsch-englisch)
Täglich 10-18 Uhr (Museum) bzw. 9 Uhr bis 30 min vor Gartenschluss (Gewächshäuser)
 
Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Instituto de Biología der Universidad Autónoma de México, Ciudad de México (UNAM) und ist Teil der Veranstaltungen zum Dualen Jahr Mexiko-Deutschland.
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Museum für Vor- und Frühgeschichte mit Objekten der Antikensammlung im Neuen Museum
ab 10:00 Uhr
Neues Museum
Bodestr 1
10178 Berlin

Museum für Vor- und Frühgeschichte mit Objekten der Antikensammlung im Neuen Museum

Das Museum für Vor- und Frühgeschichte zeigt seine umfangreiche Sammlung zusammen mit Objekten der Antikensammlung auf drei Ebenen des Neuen Museums.

Im Erdgeschoss empfängt der Saal "Odin, Urnen, Beutekunst", der die 180-jährige Museumsgeschichte vorstellt, die Besucher mit erhaltenen Wandmalereien der Nordischen Mythologie. Der folgende Saal ist Heinrich Schliemann gewidmet, der seine Sammlung trojanischer Altertümer dem Museum "zur ewigen Aufbewahrung" schenkte. Im anschließenden Saal wird deutlich, wie sich verschiedene Einflüsse in der Kunst und Kultur Zyperns einzigartig verbanden.

Im ersten Obergeschoss, der Beletage des Museums, führt der Weg von der römischen Bronzestatue des Xantener Knaben zu "Roms Provinzen". Von dort gelangt der Besucher in das "Pantheon" - Chipperfields neuen Südkuppelraum, in dem zwei kolossale Götterstatuen des 2. Jahrhunderts n. Chr. aus dem ägyptischen Lykonpolis die Besucher erwarten. Der anschließende Raum "Roms Nachbarn im Norden" thematisiert das Spannungsfeld Rom und Germanen. Im Saal "Völkerwanderung und Mittelalter" wird die Zeit der Völkerwanderung bis zur karolingischen Renaissance vorgestellt.

Das zweite Obergeschoss führt zurück in die früheste Menschheitsgeschichte: Von der Steinzeit mit den berühmten Funden des Neandertalers aus Le Moustier und des modernen Menschen aus Combe Capelle gelangen die Besucher über die Jungsteinzeit in die Bronzezeit. Eine besondere Faszination übt hier der Berliner Goldhut aus, dessen geheimnisvolle Symbolik vergegenwärtigt, wie genau bereits damals kalendarisches Wissen bewahrt wurde. Der Rundgang endet in der Eisenzeit mit ihren reichen skythischen und keltischen Funden. Die Studiensammlung in historischen Vitrinen aus dem 19. Jahrhundert ergänzt die Schau.

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Foto: Achim Kleuker, Staatliche Museen zu Berlin
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Foto: Achim Kleuker, Staatliche Museen zu Berlin
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Foto: Achim Kleuker, Staatliche Museen zu Berlin
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Foto: Achim Kleuker, Staatliche Museen zu Berlin
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Foto: Achim Kleuker, Staatliche Museen zu Berlin
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Foto: Achim Kleuker, Staatliche Museen zu Berlin
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Foto: Achim Kleuker, Staatliche Museen zu Berlin
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Foto: Achim Kleuker, Staatliche Museen zu Berlin
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Foto: Simon Rein, Staatliche Museen zu Berlin
Dauerausstellung
ab 10:00 Uhr
Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14
10969 Berlin

Dauerausstellung

Unsere historische Dauerausstellung wählt eine ungewohnte Perspektive auf die Geschichte des deutschsprachigen Raums. »Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte« werden aus der Sicht der jüdischen Minderheit erzählt. Dieser Ansatz setzt neue Schwerpunkte, läßt bekannte Ereignisse vielschichtiger erscheinen und stellt persönliche Schicksale neben historische Begebenheiten.
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Dauerausstellung: AlliiertenMuseum Rundgang
ab 10:00 Uhr
AlliiertenMuseum
Clayallee 135 - Outp
14195 Berlin

Dauerausstellung: AlliiertenMuseum Rundgang

Der Rundgang durch die Dauerausstellung beginnt im Outpost Theater. Ausgangspunkt ist der Einmarsch der Truppen der Westmächte am 4. Juli 1945 in ihre Berliner Besatzungssektoren. Das Großphoto im Foyer des Gebäudes zeigt vor allem Frauen und Kinder sowie einige ältere Männer, die im zerstörten Berlin den Einmarsch verfolgen. Ein ähnliches Motiv findet der Besucher auch im Foyer des Bibliotheksgebäudes. Fast genau 50 Jahre später, am 4. September 1994, verfolgt hier die West-Berliner Bevölkerung die letzte Parade der westalliierten Truppen auf der "Straße des 17. Juni". Damit ging die einzigartige Geschichte der Westmächte und Berlin zu Ende. Aus den Siegern und Besatzern von einst waren Verbündete und Freunde geworden.

Die Dauerausstellung ist chronologisch in zwei Abschnitte unterteilt, die räumlich auf die beiden Gebäude Outpost Theater und Nicholson-Gedenkbibliothek verteilt sind. Im "Outpost" werden die Jahre 1945 bis 1950 beleuchtet. Im Mittelpunkt steht die Geschichte der Berliner Luftbrücke 1948/49.

Die Ausstellungssequenz in der Bibliothek widmet sich der Zeit von 1951 bis 1994. Hier konzentriert sich die Präsentation auf die militärischen Konfrontationen während des Kalten Krieges. Den Höhepunkt stellt das restaurierte Segment aus dem berühmten Spionagetunnel dar, der 1953/54 vom amerikanischen und britischen Nachrichtendienst gebaut wurde, um die sowjetischen Kommunikationslinien in Berlin anzuzapfen. Im Abspann dieses Ausstellungsteils werden dann schlaglichtartig auch die Ereignisse von der Deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 bis zum Abzug der Westmächte vier Jahre später gestreift.

Das Freigelände zwischen den beiden Gebäuden präsentiert die herausragenden Großobjekte des Museums. Sie alle verweisen auf das Hauptproblem, mit dem sich die Westmächte von Anbeginn in Berlin auseinandersetzen mussten: den Zugang nach Berlin. Die Stadt hatte nach Kriegsende mitten in der sowjetischen Besatzungszone gelegen und die Zugangsrechte waren von den späteren Siegermächten nicht klar geregelt worden. Die erste große Krise kam im Juni 1948 mit der sowjetischen Blockade, die von den Westmächten mit der Luftbrücke beantwortet wurde. Im Zentrum des Freigeländes steht daher ein Flugzeug vom Typ "Hastings", das von der Royal Air Force während der Luftbrücke eingesetzt wurde. Dahinter befindet sich der Restaurant Waggon des französischen Militärzuges. Täglich verkehrten zwischen den Westzonen und Berlin Militärzüge der drei Westmächte. Sie dienten neben der militärischen Versorgung vor allem als Frühwarnsystem für den Fall einer erneuten Blockade. Und schließlich kann hier auch der Besucher das weltberühmte Kontrollhäuschen vom Checkpoint Charlie in Augenschein nehmen. Als Ausstellungsobjekt verweist es auf die unterbrochene Freizügigkeit innerhalb der Stadt. Ergänzt wird das Ensemble der Großobjekte durch ein "Stück" der Berliner Mauer sowie einen Wachturm, Symbole für die militärisch streng bewachte Sektorengrenze auf Seiten der DDR.

Alle Erläuterungen in der Ausstellung sind in den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch abgefasst.

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Kupferstichkabinett
ab 10:00 Uhr
Kupferstichkabinett
Matthäikirchplatz
10785 Berlin

Kupferstichkabinett

Das Kupferstichkabinett ist die größte graphische Sammlung in Deutschland – und eine der vier bedeutendsten der Welt. Sie umfasst über 500.000 druckgraphische Werke und etwa 110.000 Zeichnungen, Aquarelle, Pastelle und Ölskizzen. In diesem Universum der "Kunst auf Papier" befinden sich Werke bedeutender Künstler von Sandro Botticelli und Albrecht Dürer über Rembrandt und Adolph von Menzel bis Pablo Picasso und Andy Warhol.

Das Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin sammelt europäische, aus jüngerer Zeit auch verwandte, internationale Zeichnungen und Druckgrafik vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Daneben finden sich illuminierte, d.h. mit Malereien geschmückte Handschriften des Mittelalters und der Renaissance, Bücher mit Originalgrafik, Mappenwerke, Skizzenbücher, topographische Ansichten und Druckplatten. Das Haus repräsentiert ein einzigartiges Labor künstlerischer Ideen, Bilder und Ausdrucksformen. Es ist mit seinen Schätzen ein zentraler Ort des kulturellen Erbes von Europa und der von Europa inspirierten Weltkulturen.

In diesem hoch vernetzten Universum der "Kunst auf Papier" befinden sich Werke bedeutender Künstler von Sandro Botticelli bis Andy Warhol. Besonders die Zeichnungen und Druckgrafik früher italienischer, altdeutscher und niederländischer Meister sowie des 19. Jahrhunderts sind von erlesener Dichte und Qualität. So finden sich reiche Bestände an Arbeiten von Mantegna und Botticelli, Dürer, Altdorfer und Grünewald, Hieronymus Bosch, Pieter Bruegel und Rembrandt, Tiepolo und Chodowiecki, Caspar David Friedrich, Schinkel und Menzel. Auch die Klassische Moderne mit Munch, Kirchner und Picasso, die internationale Nachkriegskunst (Giacometti), die Pop Art (Hamilton, Warhol, Johns, Stella), die Conceptual Art und die Minimal Art bilden gewachsene Schwerpunkte. Einen besonderen Akzent im Feld der Gegenwartskunst setzen auch international wichtige, in Berlin tätige Künstler. Ergänzend zu den Beständen im Kupferstichkabinett werden, je nach Sammlungskontext, ebenfalls im Ethnologischen und im Asiatischen Museum, in der Sammlung Scharf-Gerstenberg und in der Kunstbibliothek Arbeiten auf Papier bewahrt.

Ein Museum der Graphischen Künste zeigt seine Kostbarkeiten wegen des schieren Umfangs und der Empfindlichkeit von Kunst auf Papier nicht permanent. Stattdessen richtet das Kabinett neben Sonderausstellungen jährlich mehrere Wechselausstellungen ein, die zudem den Vorteil bieten, dass immer wieder neue und überraschende Aspekte der vielfältigen Kollektion vorgestellt werden können. Einen weiteren Zugang zur Sammlung bildet der Studiensaal. Hier werden dem Publikum Kunstwerke nach eigener Wahl im Original vorgelegt.

Unterstützung findet die Arbeit des Museums bei vielen Künstlern, Stiftungen, Sammlern und Mäzenen. Insbesondere aber hilft und die „Graphische Gesellschaft zu Berlin – Vereinigung der Freunde des Kupferstichkabinetts e. V.“ Der Förderkreis wurde 1997 mit dem Ziel gegründet, die Aktivitäten des Hauses, vornehmlich den Ausbau der Sammlung zu fördern. In den letzten Jahren unterstützte die Graphische Gesellschaft einzelne Ankäufe, vermittelte Schenkungen (Paul Maenz Gerd de Vries) und erwarb Werke etwa von Olafur Eliasson, Raymond Pettibon, Julie Mehretu, Franz Ackermann, Dieter Roth, John Armleder und Damien Hirst.

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Foto: Jörg P. Anders, Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett
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Foto: Jörg P. Anders, Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett
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Foto: Knud Petersen, Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett
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Foto: Jörg P. Anders, Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett
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Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett
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Foto: Jörg P. Anders, Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett
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Foto: Jörg P. Anders, Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett
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Ausstellung des 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
ab 10:00 Uhr
1. Berliner DDR-Motorrad-Museum
Rochstraße 14c
10178 Berlin

Ausstellung des 1. Berliner DDR Motorrad-Museum

Über 100 Motorräder, Roller und Mopeds der Hersteller MZ, Simson und IWL sind auf ca. 1000qm Fläche über 2 Etagen ausgestellt. Das sind nahezu alle Modelle aus 40 Jahren DDR Zweiradproduktion, dazu viele Gespanne, Sport-und Rennmaschinen,Sonderfahrzeuge aber auch Behördenkräder.

Im Museum selbst warten einige "Knüller" auf unsere Besucher.
So zum Beispiel mehrere Modelle vom Kultroller "Schwalbe", mit dem auch die beliebte DDR-Schauspielerin Agnes Kraus als "Schwester Agnes" über die Dörfer fuhr.
Desweiteren viele Exponate von IFA/MZ mit denTypen RT, BK, ES, ETS, TS, und ETZ .Die Roller von IWL mit den Typen Pitty, Wiesel, Berlin und Troll. Aber auch Motorräder,Mopeds und Mokicks von Simson/Suhl wie AWO-T, AWO-S , SR1 und SR2 dann die Suhler Vogelserie, Mofa und S50, S51 und viele andere mehr. Nicht zu vergessen die EMW R 35 aus Eisenach.

Eine weitere Rarität ist ein Eskorte-Motorrad der Ära Honecker mit originalem DDR-Emblem an der Verkleidung. Von diesen Maschinen gab es nur 60 Stück, wobei 30 nach Ungarn exportiert wurden. Inzwischen existieren von dem Eskorte-Modell nur noch sehr wenige Maschinen.

Es sind auch andere Ausstellungstücke dabei,von denen es nur ganz wenige Exemplare gibt.
z.B. : Drei DKW und IFA Rennmaschinen mit 125 bzw 150 ccm, eine davon mit Ladepumpe.

Im Museum sind auch Dokumentationen über die Motorradwerke in der DDR zu finden. Dazu kommen Schaubilder, Filme, Videos, DVDs, Ansichtskarten und Bücher.

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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
DDR Museum
ab 10:00 Uhr
DDR Museum
Karl-Liebknecht-Str. 1
10178 Berlin

DDR Museum

Willkommen in einem der interaktivsten Museen der Welt!
Das DDR Museum ist ein einzigartiges und außergewöhnliches Museum und eines der meistbesuchten Museen Berlins. Drei Faktoren unterscheiden das Museum von allen anderen Museen.

1. Das Thema
Das DDR Museum widmet sich als einziges Museum dem Leben in der ehemaligen DDR und erweitert das Blickfeld der Aufarbeitung damit von Stasi und Mauer um das alltägliche Leben. Wie hat sich das Leben vom Leben im Westen unterschieden? Wie hat der Staat das Leben der Menschen beeinflusst? Wo war die Diktatur im Alltag spürbar? Was sind die so oft aufgezählten positiven Errungenschaften der DDR und sind diese wirklich positiv? Und haben die Vorurteile aus Filmen und Anekdoten ihre Richtigkeit oder sind diese grundfalsch? Auf amüsante und ironische Weise werden diese Fragen in der Dauerausstellung aufgeworfen und beantwortet.

2. Das Konzept
Die Dauerausstellung nimmt das Motto „Geschichte zum Anfassen" wörtlich: Sie betreten eine Plattenbausiedlung im Maßstab 1:20 und müssen dabei alle Ihre Sinne mitnehmen. Informationen und Exponate verbergen sich hinter Schubläden, Schränken und Türen. Die Exponate können angefasst und benutzt werden, die Küche riecht noch original nach DDR, der Trabi lädt zur virtuellen Rundfahrt ein. Das aus normalen Museen bekannte Dogma des Schauens mit den Augen wird zu einem Sinn unter vielen, den Sie benutzen müssen - die Ausstellung wird zu einem Erlebnis, das DDR Museum zum vielleicht interaktivsten Museum der Welt.

3. Die Institution
Das DDR Museum finanziert sich nicht aus Ihren Steuergeldern, sondern allein aus seinem Betrieb. Durch diese private Finanzierung ist es keine Behörde, sondern ein Museum, das schnell reagieren und sich auf Ihre Wünsche einstellen kann. Besucherorientierung ist im DDR Museum nicht nur ein Schlagwort, sondern oberste Leitlinie. Auf diese Weise ist es bereits nach einem Jahr eines der meistbesuchten Museen Berlins geworden.

Montag - Sonntag
10 - 20 Uhr

Samstag
10 - 22 Uhr


kein Ruhetag

Normaler Eintritt: 5,50 €
Ermäßigt: 3,50 €


Gruppen/P.: 4,00 €

Schülergruppen/P.: 3,50 €
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Ägyptisches Museum und Papyrussammlung im Neuen Museum
ab 10:00 Uhr
Neues Museum
Bodestr 1
10178 Berlin

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung im Neuen Museum

Im Neuen Museum finden das Ägyptische Museum und Papyrussammlung und das Museum für Vor- und Frühgeschichte mit Objekten der Antikensammlung ihre neue Heimat. Dabei werden die Sammlungen nicht streng voneinander getrennt, sondern gehen in einer neuartigen Präsentation auf, die den Besuchern einen faszinierenden Blick in die Ursprünge der Menschheitsgeschichte bietet.

Die geografische Breite, historische Tiefe und außergewöhnliche Qualität der archäologischen Sammlungen ermöglichen, die Geschichte der Alten Welt vom Vorderen Orient bis zum Atlantik, von Nordafrika bis Skandinavien durch die Jahrtausende hindurch in Objekten der materiellen Kultur und der Kunst sowie in schriftlichen Quellen zu erleben.

Sammlungsübergreifend wird die Entwicklung der vor- und frühzeitlichen Kulturen Eurasiens von der Altsteinzeit bis ins Hochmittelalter in noch nie da gewesener Breite und Fülle präsentiert. Sagenhafte archäologische Schätze wie die Büste der Nofretete und insgesamt die Sammlung der Amarna-Kunst des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung verbinden sich mit weltberühmten Exponaten des Museums für Vor- und Frühgeschichte wie dem Schädel des Neandertalers von Le Moustier oder Heinrich Schliemanns Sammlung Trojanischer Altertümer zu einem einzigartigen Panorama der frühen Menschheitsgeschichte.
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

Zu den berühmtesten Werken der weltweit bedeutendsten Sammlungen ägyptischer Hochkultur zählen die Büste der Königin Nofretete, das Porträt der Königin Teje und der "Berliner Grüne Kopf".

Sammlungscharakter

Die eindrucksvolle Sammlung des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung umfasst Meisterwerke der unterschiedlichen Epochen Altägyptens: Statuen, Reliefs und Objekte der Kleinkunst sowie monumentale Werke der ägyptischen Architektur geben Zeugnis der Zeit von 3000 v. Chr. bis in die Zeit der Römer.

Neben der Büste der Königin Nofretete, deren Bemalung sich seit der Amarna-Zeit ohne Restaurierung erhalten hat, sind die Porträtköpfe der Königsfamilie und der Mitglieder des Königshofes einzigartig. Als bedeutendstes Werk der ägyptischen Spätzeit gilt der nach seiner Gesteinsfarbe benannte "Berliner Grüne Kopf" (500 v. Chr.).
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung im Neuen Museum

In bislang nie gezeigtem Ausmaß von über 2 500 Exponaten präsentiert sich das Ägyptische Museum und Papyrussammlung im Nordflügel des Neuen Museums über drei Ebenen auf einer Fläche von 3 600 Quadratmetern.

Die Konzeption und Gestaltung der Schausammlung gewährt einen umfassenden Einblick in Kontinuität und Wandel der altägyptischen Kultur über vier Jahrtausende sowie in die Kulturgeschichte des antiken Sudan. Durch den Wiederaufbau mehrerer Opferkammern werden Grabarchitektur und Reliefkunst des Alten Reiches in einzigartiger Weise präsentiert. Neben der Thematisierung verschiedener kultureller Schwerpunkte wie Toten- und Götterkult, Königtum und Alltagsleben wird erstmals auch die Wissenschaftsgeschichte der Ägyptologie dargestellt und erläutert. Die Papyrussammlung zeigt in der "Bibliothek der Antike" eine große Auswahl hoch bedeutender Texte und Literaturwerke über die gesamte Zeitspanne altägyptischer bis spätantiker Schriftkultur.

Eine besondere Betonung der Ausstellungskonzeption liegt auf der Vermittlung des altägyptischen Menschenbildes durch die nach unterschiedlichen Gesichtspunkten in mehreren Räumen arrangierten Skulpturen, deren Höhepunkt die Präsentation der Büste der Nofretete im Nordkuppelsaal des Neuen Museums darstellt.

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Stasi-Museum Berlin
ab 11:00 Uhr
Stasi-Museum Berlin
Ruschestraße 103, Haus
10365 Berlin

Stasi-Museum Berlin

Büro Erich Mielkes

Von hier aus befehligte der letzte Minister Erich Mielke bis 1989 das Ministerium für Staatssicherheit. Nach der Erstürmung des Geländes am 15. Januar 1990 wurden die Räume der Ministeretage versiegelt und konnten so bis heute im Originalzustand erhalten werden.

Der Geländekomplex des MfS

Das Ministerium für Staatssicherheit erstreckte sich auf einem etwa 20 Hektar großen Areal und war am Ende der DDR 1989 Arbeitsplatz von etwa 8.000 Mitarbeitern. Es war hermetisch von der Außenwelt abgeriegelt und wurde permanent von bewaffneten Kräften abgesichert.

Besucher können sich in diesem Ausstellungsteil über den historischen Geländekomplex des Ministeriums in seinen gesamten Ausmaßen, den strukturellen Aufbau des MfS sowie dessen Untergang durch die Erstürmung am 15. Januar 1990 und die daran anschließende Besetzung durch die Bürgerbewegung informieren.

Ideologie und Tradition

Die Traditionsarbeit galt im MfS als fester Bestandteil der politisch-ideologischen und erzieherischen Arbeit. Sie diente der „Pflege und Bewahrung des revolutionären und tschekistischen Erbes”, der historischen Legitimation, der internen Geschichtspropaganda und Feindbildvermittlung, der Förderung der Identifikation und nicht zuletzt auch der Motivation der Mitarbeiter und zielte insbesondere auf die Erziehung der jungen Angehörigen des MfS

In dieser Ausstellung zeigen wir Ihnen diverse Objekte, welche im Rahmen der Traditionsarbeit Verwendung fanden und die sich die Tschekisten zu den verschiedensten Anlässen schenkten, sowohl innerhalb des Staatssicherheitsdienstes als auch zwischen den Bruderorganen (zB KGB).

Widerstand und Opposition - Die operative Bearbeitung durch das MfS

Die Diktatur der SED durchdrang alle Lebensbereiche in der DDR, was erlaubt oder verboten war bestimmten die führenden Funktionäre. Die Durchsetzung ihres Willens erfolgte über den Parteiapparat, die Gewerkschaften, den Staatsapparat (einschließlich MfS und Polizei), die Justiz und das Bildungswesen. Schon auf kleinste Abweichungen konnte mit großer Härte reagiert werden. Gemäß der Orientierung Erich Mielkes, daß man zur Gewährleistung der staatlichen Sicherheit „alles wissen“ müsse, bediente sich das MfS nicht nur der Auswertung offener Quellen und der Arbeit mit menschlichen Quellen, sondern auch technischer Mittel der Informationsbeschaffung und Dokumentation.

Die Verfolgung durch und der Widerstand gegen die Staatsorgane in der DDR von 1945 bis 1989 wird anhand ausgewählter Beispiele dokumentiert. Neben den Auswirkungen der Arbeit der Stasi auf die Bevölkerung wird mittels ausgestellter originaler Operativtechnik des MfS auch die Arbeitsweise und Methode illustriert.

Abschließend soll ein kurzer Blick auf die Ereignisse, die schließlich zur Öffnung der Grenze und damit zum Untergang der DDR bis zur Wiedervereinigung Deutschlands führten, geworfen werden.

Sonderausstellung: Dissens und Nonkonformismus

Dazu zählte das Regime wegen ihrer neutralen Haltung auch die Zeugen Jehovas. Nach dem Verbot der Religionsgemeinschaft 1950 wurden tausende Glaubensangehörige inhaftiert und verurteilt. Wehrdienstverweigerer kamen zwischen 1962 und 1985 in Haftarbeitslager.

Die Ausstellung zeigt, wie die Glaubensgemeinschaft ihre Religion im Untergrund praktizierte und wie das MfS sie bis zum Ende des Bestehens der DDR "operativ" bearbeitete, um sie zu "zersetzen". Biographische Skizzen illustrieren das Leben unter Verbot.
Sie können sich die dazugehörigen Faltblätter in Deutsch und Englisch als pdf-Datei herunterladen.

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ab 14:00 Uhr
Schwules Museum
Lützowstraße 73
10785 Berlin

Selbstbewusstsein und Beharrlichkeit

Die ständige Ausstellung des Schwulen Museums


Unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit eröffnete das Schwule Museum am 6. Dezember 2004 in den neuen Räumen seine Dauerausstellung. Die Anmietung der Räume wurde durch das Vermächtnis von Prof. Dr. Christian Adolf Isermeyer ermöglicht, die Einrichtung der Ausstellung durch eine Zuwendung der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin. So kann parallel zu den Wechselausstellungen ein Überblick über die schwule Geschichte in Deutschland mit Schwerpunkt Berlin präsentiert werden. Vorgestellt wird der Zeitraum von 1790 bis 1990. Er bildet das historische Fundament, auf dem das heutige schwule Selbstverständnis basiert.

Erzählt wird aus der Perspektive der Homosexuellen, von den Möglichkeiten angesichts anhaltender Unterdrückung, Verfolgung und Bestrafung. Die herausgehobenen Momente heißen Selbstbewusstsein und Beharrlichkeit. Diese waren unabdingbar, um Partner oder gleichgesinnte Freunde zu finden und Netzwerke zu bilden. Wie entstand und was stütze ein solches Selbstbewusstsein? Auf diese zentrale Frage kommt die Ausstellung immer wieder zurück. Die Liebesgeschichten der antiken Götter, die seit der Renaissance in Europa allgegenwärtig waren, fanden immer neue Darstellungen in Literatur und Kunst. Geschichten aus der Bibel wie die von David und Jonathan oder Jesus mit seinem Lieblingsjünger Johannes konnten als Beispiele inniger Freundschaften gelesen werden. Aus mündlicher Überlieferung und wissenschaftlicher Forschung ergab sich eine Reihe berühmter Homosexueller, die als Vorbild für das eigene Liebesleben dienten.

Die Sehnsucht nach männlicher Nacktheit fand an den unterschiedlichsten Orten eine Erfüllung. Kunstwerke in Sammlungen und Museen konnten als Reproduktionen ins eigene Heim gebracht werden. In der Öffentlichkeit gab es seit dem frühen 19. Jahrhundert, auch durch den Rückgriff auf die Antike, die Zurschaustellung männlicher Nacktheit beim Sport und von Akrobaten und Kraftmenschen auf der Bühne. Nach der Entdeckung der blauen Grotte wurde ab 1840 die Insel Capri Anziehungspunkt für Homosexuelle. Ferdinand Flohrs Gemälde der Badenden und Wilhelm von Gloedens Fotografien sind Ausdruck dafür. Im Zuge der Lebensreformbewegung um 1900 entstand in Deutschland eine besonders freie Nacktkörperkultur, die dazu beitrug, dass Berlin in der Weimarer Republik zur neuen Insel der Glückseligen wurde. In den 50er und 60er Jahren wurden die Strände Kaliforniens mit den durch Bodybuilding gestählten Männerkörpern zum neuen Ziel fast mythischer Sehnsüchte.

Die Selbstfindung wurde durch die Literatur gestützt, wobei oft ein selektives Lesen Voraussetzung war. Selbst die nicht immer vorurteilsfreien Fallgeschichten in der Psychopathia Sexualis von Krafft-Ebing (1886) konnte entsprechend gelesen werden. Selbstbewusstsein und Beharrlichkeit waren nötig, um Freundeskreise, Netzwerke und Subkulturen aufzubauen, wie sie in den europäischen Metropolen seit 1700 nachzuweisen sind. In Paris, London, Amsterdam, Rom, Wien und Berlin existierten solche Kreise mit eigenen Treffpunkten, Moden und Sprachregelungen.

Um aus diesen Netzwerken politisch motivierte Organisationen entstehen zu lassen, bedurfte es einer Zeitspanne von 50 Jahren, von den ersten Versuchen eines Heinrich Hössli und Karl Heinrich Ulrichs bis zur Gründung des Wissenschaftlich-humanitären Komitees durch den Berliner Arzt Magnus Hirschfeld 1897. Jetzt begann eine Kampagne öffentlicher Aufklärung, die gerade auf die Organe jahrhundertlanger Unterdrückung einwirkte: auf Polizei und Politik, die Kirchen, Mediziner, Juristen und Publizisten. Die Suche nach Bündnispartnern in allen gesellschaftlichen Bereichen war um 1900 bereits erfolgreich. Der zentrale Höhepunkt dieser Entwicklung im Berlin der Weimarer Republik wird in der Ausstellung ausführlich gewürdigt. In den Freundschaftsbünden waren über 40.000 Mitglieder organisiert.

Hirschfeld setzte sich in seinem Berliner Institut für Sexualwissenschaft ab 1919 nicht nur für die Gleichstellung der Homosexuellen ein, sondern auch für eine allgemeine Sexualaufklärung. Peter Martin Lampels Einsatz gegen die katastrophalen Zustände in den Fürsorgeanstalten durch die Veröffentlichung von Interviews mit den Jungen in Büchern, Theaterstücken und Filmen zeitigte Wirkung. Die Galeristen moderner Kunst, Alfred Flechtheim und Fritz Gurlitt publizierten erotische Mappenwerke, die auch schwule und lesbische Themen behandelten. Max Terpis, Harald Kreutzberg oder Anita Berber engagierten sich im modernen Tanz. Wilhelm Bendow und Hans Deppe machten das Thölen im Kabarett gesellschaftsfähig, nachdem Damenimitatoren schon seit 1890 die Variétés mit ihrem Humor beherrschten. Es gab eine schwule und lesbische Beteiligung in allen gesellschaftlichen Bereichen.

Ab 1933 führte die Zerstörung schwuler und lesbischer Selbstorganisationen und der Subkultur zur erneuten Vereinzelung. Die von den Nazis geschürte Hatz gegen Anderslebende bediente sich bürgerlicher, kirchlicher und medizinischer Vorurteile mit lebensbedrohlichen Folgen.


Strafverschärfungen, vermehrte Verurteilungen, Schutzhaft in Konzentrationslagern und Gefängnissen bis hin zur gezielten Ermordung waren die Schritte des staatlichen Terrors. Abschreckung und Zerstörung des Selbstwertgefühls wirkten noch Jahrzehnte nach 1945 weiter. Dennoch lassen sich auch in der Nazi-Zeit schwuler Selbstbehauptungswillen und Beharrlichkeit feststellen.
Beispiele von individuellem Mut und Zusammenhalt werden neben der Flucht ins Ausland, politischer Aktivität gegen das Regime, Anpassung und Mitläufertum oder Verzicht auf privates Glück vorgestellt. Die vielfältigen Versuche, in den Nachkriegsjahren an alte Freiheiten anzuknüpfen, wurden abgeschmettert. Erst in den 60er Jahren brachte die weltweite Aufbruchstimmung auch in Deutschland eine vergleichbare Öffnung der Gesellschaft. Die Flower-Power-Bewegung erzeugte ein neues kämpferisches Selbstverständnis, das seit 1970 eine vielfältige Ausprägung schwuler und lesbischer Freiheiten bewirkt hat.

Für die Dauerausstellung wurde mit dem Architekten Rainer Lendler eine offene Struktur entwickelt, die Veränderungen und Ergänzungen zulässt. Die Objekte werden im Gesamtgefüge platziert, ohne den Eindruck zu erwecken, dies sei die letztendlich gültige Geschichte, vielmehr sollen sie als Bruchstücke sichtbar bleiben. Originale auf Papier werden ebenso regelmäßig ausgewechselt wie die vielfältigen homoerotischen Bildfindungen aus der Sammlung des Museums. Neben der Aktualisierung der Darstellung können so weitere Schlaglichter auf die Entwicklung der schwulen Geschichte geworfen werden. Den biografischen Aspekt, ein Schwerpunkt der Arbeit des Schwulen Museums, vermitteln immer wieder neue Lebensschicksale aus dem Zeitraum 1900 bis 1990.

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