Berliner Stadtmagazin

Veranstaltungskalender im Berliner Stadtmagazin

Januar 2018

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Februar 2018

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März 2018

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April 2018

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Mai 2018

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Juni 2018

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Museumsbesuche in Berlin am Sonntag den 14.01.2018

Chili & Schokolade. Der Geschmack Mexikos
ab 09:00 Uhr
Botanisches Museum
Königin-Luise-Straße 6-8
14195 Berlin

Chili & Schokolade. Der Geschmack Mexikos

Chili & Schokolade, aber auch Mais, Avocado, Bohnen und Tomaten sind aus unseren Küchen heute nicht mehr wegzudenken. Aber kennen Sie auch Pittahaya, Chia, Annatto oder Cilantro? Alle diese Pflanzen-Zutaten stammen aus Mexiko oder werden zumindest seit Jahrtausenden dort kultiviert. Viele Zierpflanzen von Weltrang sind ebenfalls stolze Mexikaner. Die Dahlie beispielsweise, die uns im Herbst mit ihrer flammenden Blütenpracht erfreut. Oder beliebte Büropflanzen wie Yuccapalme, Elefantenfuss und die meisten Kakteen. 

Die Ausstellung im Botanischen Garten und Botanischen Museum präsentiert wichtige mexikanische Nutzpflanzen und ihre Jahrtausende alte Geschichte. Zugleich zeigt sie auf, aus welchem natürlichen Reservoir diese weltweit einzigartige kulinarische und kulturelle Vielfalt schöpft: Mexiko ist mit rund 30.000 Pflanzenarten eines der artenreichsten Länder unserer Erde. Eine Rundreise durch die wichtigsten Lebensräume und ihre Pflanzenwelt zeigt anschaulich und lebendig, welche klimatischen und naturgeschichtlichen Faktoren Mexiko zu einem der hotspots der Artenvielfalt und damit auch zu einem hotspot des guten Geschmacks gemacht haben.

IIm Botanischen Museum sowie dem Kakteen- und Nutzpflanzengewächshaus kann man ab Mai 2017 rund um Mexiko vieles probieren, riechen, lebende Pflanzen studieren und sogar Rezepte mit nach Hause nehmen. Chili & Schokolade spielen dabei natürlich eine ganz besondere Rolle. Freuen Sie sich auf ein Ausstellungserlebnis für alle Sinne!

Zweisprachig (deutsch-englisch)
Täglich 10-18 Uhr (Museum) bzw. 9 Uhr bis 30 min vor Gartenschluss (Gewächshäuser)
 
Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Instituto de Biología der Universidad Autónoma de México, Ciudad de México (UNAM) und ist Teil der Veranstaltungen zum Dualen Jahr Mexiko-Deutschland.
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Von Gandhi zu Walesa
ab 09:00 Uhr
Museum am Checkpoint Charlie
Friedrichstr. 43-45
10969 Berlin

Von Gandhi zu Walesa

In dieser Ausstellung kann man unter Anderem auch das Originaltagebuch und die Holzsandalen betrachten, die sich einst im Besitz Mahatma Gandhis befanden. Auf dieser weltweit ersten Ausstellung zum Thema des internationalen gewaltfreien Kampfes, präsentieren wir sowohl die Schreibmaschine, die zum Entwurf der "Charta 77" als auch den Hektographen der zur Vervielfältigung der illegalen Zeitschrift "Umweltblätter", verwendet wurde.

Wir zeigen Beispiele aus verschiedenen Ländern, wie Indien, ehemaligen Tschechoslowakei oder Polen,  wie Menschenrechte durch gewaltlose Proteste bis hin zum Einsatz von Humor durchgesetzt werden können.

Einer unserer Ausstellungen widmet sich den aktuellen Menschenrechtspolitischen Themen. Da dieser Bereich des Museums in den kommenden Jahren laufend aktualisiert wird, haben wir großes Interesse daran, von Ihnen zu erfahren, was hier möglicherweise hinzugefügt werden könnte. Die Fälle von Mikhail Khodorkovsky, Anna Politkovskaya, und Sergei Magnitsky zählen unter Anderem zu den gegenwärtigen Schwerpunkten dieses Bereichs.

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Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Kommunikation
ab 10:00 Uhr
Museum für Kommunikation Berlin
Leipziger Straße 16
10117 Berlin

Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Kommunikation

Die Dauerausstellung des Museums veranschaulicht die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunftsperspektiven der Informationsgesellschaft. Ausgehend vom Lichthof als architektonischem Schlüsselraum, erschließt sich das gesamte Haus über die Galerien.

Kommunikation ist Alltag. Sie ist so selbstverständlich, dass wir uns ihrer nicht bewusst sind. Aber was ist Kommunikation? Welche Rolle spielt sie für uns? Kommen wir auch ohne Kommunikation aus? Ihre Bedeutung wird in der Kommunikationsgalerie im Erdgeschoss spielerisch erfahrbar.

Die Themengalerien des 1. und 2. Geschosses widmen sich anhand verschiedenster Exponate zentralen Fragen: Wie verändern Medien unseren Blick auf die Wahrnehmung von Raum und Zeit? Welche Auswirkung hat die Beschleunigung des Personen-, Waren- und Datenverkehrs? Wie werden Nachrichten geschützt? Wie ändert sich die Selbstdarstellung von Institutionen und Nationen? Wie haben Medien den Krieg und dessen Wahrnehmung verändert? Welche Rolle spielen die Massenmedien in unserer Gesellschaft?

An die Galerien schließen sich die Sammlungssäle an, welche die angesprochenen Themen aus technikgeschichtlicher Perspektive vertiefen: im 1. Galeriegeschoss zur Postgeschichte, zur Lese- und Schreibkultur sowie zur Telekommunikation und im 2. Geschoss zur Funk- und Fernsehtechnik.

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Museum für Vor- und Frühgeschichte mit Objekten der Antikensammlung im Neuen Museum
ab 10:00 Uhr
Neues Museum
Bodestr 1
10178 Berlin

Museum für Vor- und Frühgeschichte mit Objekten der Antikensammlung im Neuen Museum

Das Museum für Vor- und Frühgeschichte zeigt seine umfangreiche Sammlung zusammen mit Objekten der Antikensammlung auf drei Ebenen des Neuen Museums.

Im Erdgeschoss empfängt der Saal "Odin, Urnen, Beutekunst", der die 180-jährige Museumsgeschichte vorstellt, die Besucher mit erhaltenen Wandmalereien der Nordischen Mythologie. Der folgende Saal ist Heinrich Schliemann gewidmet, der seine Sammlung trojanischer Altertümer dem Museum "zur ewigen Aufbewahrung" schenkte. Im anschließenden Saal wird deutlich, wie sich verschiedene Einflüsse in der Kunst und Kultur Zyperns einzigartig verbanden.

Im ersten Obergeschoss, der Beletage des Museums, führt der Weg von der römischen Bronzestatue des Xantener Knaben zu "Roms Provinzen". Von dort gelangt der Besucher in das "Pantheon" - Chipperfields neuen Südkuppelraum, in dem zwei kolossale Götterstatuen des 2. Jahrhunderts n. Chr. aus dem ägyptischen Lykonpolis die Besucher erwarten. Der anschließende Raum "Roms Nachbarn im Norden" thematisiert das Spannungsfeld Rom und Germanen. Im Saal "Völkerwanderung und Mittelalter" wird die Zeit der Völkerwanderung bis zur karolingischen Renaissance vorgestellt.

Das zweite Obergeschoss führt zurück in die früheste Menschheitsgeschichte: Von der Steinzeit mit den berühmten Funden des Neandertalers aus Le Moustier und des modernen Menschen aus Combe Capelle gelangen die Besucher über die Jungsteinzeit in die Bronzezeit. Eine besondere Faszination übt hier der Berliner Goldhut aus, dessen geheimnisvolle Symbolik vergegenwärtigt, wie genau bereits damals kalendarisches Wissen bewahrt wurde. Der Rundgang endet in der Eisenzeit mit ihren reichen skythischen und keltischen Funden. Die Studiensammlung in historischen Vitrinen aus dem 19. Jahrhundert ergänzt die Schau.

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Foto: Achim Kleuker, Staatliche Museen zu Berlin
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Foto: Achim Kleuker, Staatliche Museen zu Berlin
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Foto: Achim Kleuker, Staatliche Museen zu Berlin
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Foto: Achim Kleuker, Staatliche Museen zu Berlin
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Foto: Achim Kleuker, Staatliche Museen zu Berlin
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Foto: Achim Kleuker, Staatliche Museen zu Berlin
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Foto: Achim Kleuker, Staatliche Museen zu Berlin
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Foto: Achim Kleuker, Staatliche Museen zu Berlin
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Foto: Simon Rein, Staatliche Museen zu Berlin
Strassenverkehr
ab 10:00 Uhr
Deutsches Technikmuseum
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Strassenverkehr

Die Abteilung Straßenverkehr umfasst eine der umfangreichsten und vielfältigsten Sammlungen des Deutschen Technikmuseums. Mehr als 200 Pkw und Lkw, rund 250 Motorräder und über 300 Fahrräder gehören zum Bestand.

Seit 13. Mai 2011 stehen die Tore der neuen Dauerausstellung über (Auto)-Mobilität offen. In den frisch restaurierten Ladeschuppen des ehemaligen Anhalter Güterbahnhofs können die Besucherinnen und Besucher nun endlich Hochrad und Luxuslimousine, Pferdekutsche und Weltrekordwagen auf 1400 qm Ausstellungsfläche bewundern.

Die Ausstellung "Mensch in Fahrt - unterwegs mit Auto & Co." präsentiert innovative und außergewöhnliche Exponate. Neben einem Mix aus Kutschen, Fahr- und Motorrädern sind insgesamt 30 Automobile ausgestellt: Vom aufregend gestylten Colani GT (1964) bis zum luxuriösen Mercedes Nürburg (1930), vom "Allerweltswagen" VW Käfer (1951) bis zum stromlinienförmigen Saab 92A (1951).

Einen besonderen Schwerpunkt nehmen in der Ausstellung Elektrofahrzeuge ein. Sie thematisieren die aktuelle Frage, ob das Monopol des Verbrennungsmotors schon bald gebrochen sein wird.
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Ägyptisches Museum und Papyrussammlung im Neuen Museum
ab 10:00 Uhr
Neues Museum
Bodestr 1
10178 Berlin

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung im Neuen Museum

Im Neuen Museum finden das Ägyptische Museum und Papyrussammlung und das Museum für Vor- und Frühgeschichte mit Objekten der Antikensammlung ihre neue Heimat. Dabei werden die Sammlungen nicht streng voneinander getrennt, sondern gehen in einer neuartigen Präsentation auf, die den Besuchern einen faszinierenden Blick in die Ursprünge der Menschheitsgeschichte bietet.

Die geografische Breite, historische Tiefe und außergewöhnliche Qualität der archäologischen Sammlungen ermöglichen, die Geschichte der Alten Welt vom Vorderen Orient bis zum Atlantik, von Nordafrika bis Skandinavien durch die Jahrtausende hindurch in Objekten der materiellen Kultur und der Kunst sowie in schriftlichen Quellen zu erleben.

Sammlungsübergreifend wird die Entwicklung der vor- und frühzeitlichen Kulturen Eurasiens von der Altsteinzeit bis ins Hochmittelalter in noch nie da gewesener Breite und Fülle präsentiert. Sagenhafte archäologische Schätze wie die Büste der Nofretete und insgesamt die Sammlung der Amarna-Kunst des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung verbinden sich mit weltberühmten Exponaten des Museums für Vor- und Frühgeschichte wie dem Schädel des Neandertalers von Le Moustier oder Heinrich Schliemanns Sammlung Trojanischer Altertümer zu einem einzigartigen Panorama der frühen Menschheitsgeschichte.
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

Zu den berühmtesten Werken der weltweit bedeutendsten Sammlungen ägyptischer Hochkultur zählen die Büste der Königin Nofretete, das Porträt der Königin Teje und der "Berliner Grüne Kopf".

Sammlungscharakter

Die eindrucksvolle Sammlung des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung umfasst Meisterwerke der unterschiedlichen Epochen Altägyptens: Statuen, Reliefs und Objekte der Kleinkunst sowie monumentale Werke der ägyptischen Architektur geben Zeugnis der Zeit von 3000 v. Chr. bis in die Zeit der Römer.

Neben der Büste der Königin Nofretete, deren Bemalung sich seit der Amarna-Zeit ohne Restaurierung erhalten hat, sind die Porträtköpfe der Königsfamilie und der Mitglieder des Königshofes einzigartig. Als bedeutendstes Werk der ägyptischen Spätzeit gilt der nach seiner Gesteinsfarbe benannte "Berliner Grüne Kopf" (500 v. Chr.).
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung im Neuen Museum

In bislang nie gezeigtem Ausmaß von über 2 500 Exponaten präsentiert sich das Ägyptische Museum und Papyrussammlung im Nordflügel des Neuen Museums über drei Ebenen auf einer Fläche von 3 600 Quadratmetern.

Die Konzeption und Gestaltung der Schausammlung gewährt einen umfassenden Einblick in Kontinuität und Wandel der altägyptischen Kultur über vier Jahrtausende sowie in die Kulturgeschichte des antiken Sudan. Durch den Wiederaufbau mehrerer Opferkammern werden Grabarchitektur und Reliefkunst des Alten Reiches in einzigartiger Weise präsentiert. Neben der Thematisierung verschiedener kultureller Schwerpunkte wie Toten- und Götterkult, Königtum und Alltagsleben wird erstmals auch die Wissenschaftsgeschichte der Ägyptologie dargestellt und erläutert. Die Papyrussammlung zeigt in der "Bibliothek der Antike" eine große Auswahl hoch bedeutender Texte und Literaturwerke über die gesamte Zeitspanne altägyptischer bis spätantiker Schriftkultur.

Eine besondere Betonung der Ausstellungskonzeption liegt auf der Vermittlung des altägyptischen Menschenbildes durch die nach unterschiedlichen Gesichtspunkten in mehreren Räumen arrangierten Skulpturen, deren Höhepunkt die Präsentation der Büste der Nofretete im Nordkuppelsaal des Neuen Museums darstellt.

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Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek
ab 10:00 Uhr
Museum für Fotografie
Jebensstraße 2
10623 Berlin

Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek

Seit Juni 2004 präsentiert sich die Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek mit ihren Ausstellungen unter einem Dach mit der Helmut Newton Stiftung im Museum für Fotografie in der Jebensstraße 2 gegenüber dem Bahnhof Zoologischer Garten. Mit dem umfassend restaurierten Kaisersaal steht der Sammlung Fotografie ein Ausstellungsraum zur Präsentation aller Formen der Fotografie vom 19. bis zum 21. Jahrhundert zur Verfügung.

Die Bestände der Sammlung Fotografie reichen von der Frühzeit der Fotografie über den Piktoralismus um 1900 und das Neue Sehen der 1920er Jahre bis hin zu den künstlerischen Positionen der Gegenwart. Sie lassen sich in fünf Bereiche gliedern: das Bildarchiv, die Sammlung künstlerischer Fotografie, die Nachlässe und Archive, die Messbildbestände und die historischen Postkarten aus dem 19. und 20. Jahrhundert .Die Fotografien werden am Kulturforum bewahrt und sind nach Anmeldung im Studiensaal der Kunstbibliothek zugänglich.

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Foto: Stefan Müller
99 × Neukölln
ab 10:00 Uhr
Museum Neuköln
Gutshof Britz, Alt-Britz 81
12359 Berlin

99 × Neukölln

Die ständige Ausstellung des Museums Neukölln auf dem ehemaligen Gutshof Britz stellt 99 Originalobjekte der Sammlung ins Zentrum. Ausgehend von diesen dinglichen Zeitzeugen können sich die Besucher grundlegende Aspekte der Geschichte und Gegenwart des Bezirks Neukölln erschließen. Über Computerterminals erhalten sie umfassende Informationen zu den einzelnen Objekten und ihren jeweiligen sozial- und kultur-geschichtlichen Kontext. Eingebunden werden dabei Fotografien, Filme und Tondokumente. Eine große Bedeutung bei der medialen Vermittlung erhalten persönliche Erzählungen, die mit den Objekten verbunden sind. Spielerische Elemente wie ein Quiz zu jedem Objekt erhöhen den Unterhaltungswert der Präsentation.

Die ständige Ausstellung „99 × Neukölln“ ist in erster Linie ein Ort der Orientierung, um Besuchern aller Altersgruppen einen Einstieg in die Geschichte Neuköllns zu ermöglichen. Sie ermöglicht aber auch eine systematische Aneignung verschiedenster Aspekte der Neuköllner Geschichte und Gegenwart über den Fundort der Objekte, über ihre zeitliche Einordnung oder über einen thematischen Zugang. Außerdem wird unmittelbar auf den Geschichtsspeicher, das Archiv und Depot des Museums, als weiteren Ort der Entdeckung von geschichtlichen Zusammenhängen verwiesen. Eine solche mehrdimensionale Form der Wissensvermittlung anhand einzelner Objekte ist in bundesdeutschen Museen bislang einzigartig.

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Münzkabinett im Bode-Museum
ab 10:00 Uhr
Bode-Museum
Bodestraße 1
10178 Berlin

Münzkabinett im Bode-Museum

Das Münzkabinett ist mit 500.000 Objekten eine der größten numismatischen Sammlungen. Die Sammlung verdankt ihre Weltgeltung dem Reichtum und der Geschlossenheit der Münzserien vom Beginn der Münzprägung im 7. Jahrhundert v. Chr. in Kleinasien bis zu den Münzen und Medaillen des 21. Jahrhunderts.

Zu den bedeutendsten Beständen gehören 102.000 griechische und etwa 50.000 römische Münzen der Antike, 160.000 europäische Münzen des Mittelalters und der Neuzeit sowie 35.000 islamisch-orientalische Münzen. Die im 15. Jahrhundert entstehende Kunstform der Medaille ist mit 25.000 Stücken vertreten.
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DDR Museum
ab 10:00 Uhr
DDR Museum
Karl-Liebknecht-Str. 1
10178 Berlin

DDR Museum

Willkommen in einem der interaktivsten Museen der Welt!
Das DDR Museum ist ein einzigartiges und außergewöhnliches Museum und eines der meistbesuchten Museen Berlins. Drei Faktoren unterscheiden das Museum von allen anderen Museen.

1. Das Thema
Das DDR Museum widmet sich als einziges Museum dem Leben in der ehemaligen DDR und erweitert das Blickfeld der Aufarbeitung damit von Stasi und Mauer um das alltägliche Leben. Wie hat sich das Leben vom Leben im Westen unterschieden? Wie hat der Staat das Leben der Menschen beeinflusst? Wo war die Diktatur im Alltag spürbar? Was sind die so oft aufgezählten positiven Errungenschaften der DDR und sind diese wirklich positiv? Und haben die Vorurteile aus Filmen und Anekdoten ihre Richtigkeit oder sind diese grundfalsch? Auf amüsante und ironische Weise werden diese Fragen in der Dauerausstellung aufgeworfen und beantwortet.

2. Das Konzept
Die Dauerausstellung nimmt das Motto „Geschichte zum Anfassen" wörtlich: Sie betreten eine Plattenbausiedlung im Maßstab 1:20 und müssen dabei alle Ihre Sinne mitnehmen. Informationen und Exponate verbergen sich hinter Schubläden, Schränken und Türen. Die Exponate können angefasst und benutzt werden, die Küche riecht noch original nach DDR, der Trabi lädt zur virtuellen Rundfahrt ein. Das aus normalen Museen bekannte Dogma des Schauens mit den Augen wird zu einem Sinn unter vielen, den Sie benutzen müssen - die Ausstellung wird zu einem Erlebnis, das DDR Museum zum vielleicht interaktivsten Museum der Welt.

3. Die Institution
Das DDR Museum finanziert sich nicht aus Ihren Steuergeldern, sondern allein aus seinem Betrieb. Durch diese private Finanzierung ist es keine Behörde, sondern ein Museum, das schnell reagieren und sich auf Ihre Wünsche einstellen kann. Besucherorientierung ist im DDR Museum nicht nur ein Schlagwort, sondern oberste Leitlinie. Auf diese Weise ist es bereits nach einem Jahr eines der meistbesuchten Museen Berlins geworden.

Montag - Sonntag
10 - 20 Uhr

Samstag
10 - 22 Uhr


kein Ruhetag

Normaler Eintritt: 5,50 €
Ermäßigt: 3,50 €


Gruppen/P.: 4,00 €

Schülergruppen/P.: 3,50 €
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Museum Berggruen
ab 10:00 Uhr
Museum Berggruen
Schloßstraße 1
14059 Berlin

Museum Berggruen

Museum Berggruen

Das Museum Berggruen zeigt herausragende Werke der Klassischen Moderne. Zu den Künstlern gehören vor allem Picasso, Klee, Giacometti und Matisse.

Sammlungscharakter

Das Museum Berggruen befindet sich im westlichen Stülerbau gegenüber dem Schloss Charlottenburg. Unter dem Titel "Picasso und seine Zeit" werden auf drei Etagen Gemälde, Skulpturen und Arbeiten auf Papier gezeigt. Im Zentrum der Sammlung steht mit über 100 Exponaten das Werk Picassos. Sein Schaffen ist in allen Facetten zu sehen: von einem Blatt aus der Studienzeit 1897 bis hin zu Arbeiten von 1972, die ein Jahr vor dem Tod des Künstlers entstanden sind. Rosa und Blaue Periode sind ebenso vertreten wie die Phasen des Kubismus und Klassizismus. Seit den 1920er Jahren vereinen sich unterschiedliche stilistische Merkmale in den Werken.

Den zweiten Schwerpunkt der Sammlung bilden über 60 Bilder von Paul Klee. Kleinformatig und fragil zeichnen sie die poetische Welt des Malers von 1917 bis 1940. Mit über 20 Werken ist Henri Matisse vertreten, darunter mehr als ein halbes Dutzend der berühmten Scherenschnitte. Plastische Ensembles von Alberto Giacometti sowie Beispiele afrikanischer Skulptur runden den Kern der Sammlung ab.

Seit der Eröffnung des Hauses 1996 wurden kontinuierlich zusätzliche Werke angekauft, darunter das vom Museum of Modern Art in New York erworbene bedeutende Picasso-Gemälde "Häuser auf einem Hügel (Horta de Ebro)" aus dem Jahr 1909. Insgesamt 165 Arbeiten wurden im Dezember 2000 von Heinz Berggruen an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz übereignet.
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Dauerausstellung: AlliiertenMuseum Rundgang
ab 10:00 Uhr
AlliiertenMuseum
Clayallee 135 - Outp
14195 Berlin

Dauerausstellung: AlliiertenMuseum Rundgang

Der Rundgang durch die Dauerausstellung beginnt im Outpost Theater. Ausgangspunkt ist der Einmarsch der Truppen der Westmächte am 4. Juli 1945 in ihre Berliner Besatzungssektoren. Das Großphoto im Foyer des Gebäudes zeigt vor allem Frauen und Kinder sowie einige ältere Männer, die im zerstörten Berlin den Einmarsch verfolgen. Ein ähnliches Motiv findet der Besucher auch im Foyer des Bibliotheksgebäudes. Fast genau 50 Jahre später, am 4. September 1994, verfolgt hier die West-Berliner Bevölkerung die letzte Parade der westalliierten Truppen auf der "Straße des 17. Juni". Damit ging die einzigartige Geschichte der Westmächte und Berlin zu Ende. Aus den Siegern und Besatzern von einst waren Verbündete und Freunde geworden.

Die Dauerausstellung ist chronologisch in zwei Abschnitte unterteilt, die räumlich auf die beiden Gebäude Outpost Theater und Nicholson-Gedenkbibliothek verteilt sind. Im "Outpost" werden die Jahre 1945 bis 1950 beleuchtet. Im Mittelpunkt steht die Geschichte der Berliner Luftbrücke 1948/49.

Die Ausstellungssequenz in der Bibliothek widmet sich der Zeit von 1951 bis 1994. Hier konzentriert sich die Präsentation auf die militärischen Konfrontationen während des Kalten Krieges. Den Höhepunkt stellt das restaurierte Segment aus dem berühmten Spionagetunnel dar, der 1953/54 vom amerikanischen und britischen Nachrichtendienst gebaut wurde, um die sowjetischen Kommunikationslinien in Berlin anzuzapfen. Im Abspann dieses Ausstellungsteils werden dann schlaglichtartig auch die Ereignisse von der Deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 bis zum Abzug der Westmächte vier Jahre später gestreift.

Das Freigelände zwischen den beiden Gebäuden präsentiert die herausragenden Großobjekte des Museums. Sie alle verweisen auf das Hauptproblem, mit dem sich die Westmächte von Anbeginn in Berlin auseinandersetzen mussten: den Zugang nach Berlin. Die Stadt hatte nach Kriegsende mitten in der sowjetischen Besatzungszone gelegen und die Zugangsrechte waren von den späteren Siegermächten nicht klar geregelt worden. Die erste große Krise kam im Juni 1948 mit der sowjetischen Blockade, die von den Westmächten mit der Luftbrücke beantwortet wurde. Im Zentrum des Freigeländes steht daher ein Flugzeug vom Typ "Hastings", das von der Royal Air Force während der Luftbrücke eingesetzt wurde. Dahinter befindet sich der Restaurant Waggon des französischen Militärzuges. Täglich verkehrten zwischen den Westzonen und Berlin Militärzüge der drei Westmächte. Sie dienten neben der militärischen Versorgung vor allem als Frühwarnsystem für den Fall einer erneuten Blockade. Und schließlich kann hier auch der Besucher das weltberühmte Kontrollhäuschen vom Checkpoint Charlie in Augenschein nehmen. Als Ausstellungsobjekt verweist es auf die unterbrochene Freizügigkeit innerhalb der Stadt. Ergänzt wird das Ensemble der Großobjekte durch ein "Stück" der Berliner Mauer sowie einen Wachturm, Symbole für die militärisch streng bewachte Sektorengrenze auf Seiten der DDR.

Alle Erläuterungen in der Ausstellung sind in den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch abgefasst.

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Museumsdorf Düppel
ab 10:00 Uhr
Museumsdorf Düppel
Clauertstr. 11
14163 Berlin

Museumsdorf Düppel

Museumsdorf Düppel
Das Museumsdorf Düppel zeigt auf ca. 12 ha Fläche eine rekonstruierte mittelalterliche Dorfanlage mit Wohnhäusern, Speichern, Hand-werksstätten, Feldern und Gärten. Heute steht wieder ein Teil des Dorfes, das seit 1975 der Öffentlichkeit zugänglich ist, exakt auf den ergrabenen alten Grundrissen. Gleichzeitig entwickelte sich die Einrichtung zu einem archäologischen Versuchszentrum, das Forschungsarbeiten aus den verschiedensten Bereichen durchführt. Zur Veranschaulichung werden den Besuchern – vorwiegend an Sonntagen – von Mitgliedern des Fördervereins des Museumsdorfes Düppel verschiedenartige Fertigkeiten, z. B. Töpferei und Teerschwele vorgeführt. Die Forschungen, Arbeiten und Vorführungen der freiwilligen Mitarbeiter sind unentgeltliche Leistungen für das Museumsdorf. Die Arbeiten werden unter wissenschaftlicher Aufsicht mit den Techniken durchgeführt, die aus dem Mittelalter bekannt sind. Ergänzend veranstaltet das Museumsdorf Düppel mehrmals im Jahr thematische Sonderveranstaltungen und Markttage.
Im Laufe der Jahre haben die Bereiche Feldwirtschaft (alte Dreifelderwirtschaft) und Gartenbau immer mehr an Bedeutung gewonnen. Zahlreiche, z. T. selten gewordene alte Kulturpflanzen und einst genutzte Wildpflanzen werden am natürlichen Standort als Genressourcen erhalten. Aus dem Kulturroggen ist durch Rückzüchtung der „Düppeler Roggen“ entstanden. Das gleiche trifft für eine vom Aussterben bedrohte bodenständige Schafrasse, die „Skudde“, und das „Düppeler Weideschwein“ zu, das im Museumsdorf rückgezüchtet wurde. Auch dem Natur- und Landschaftsschutz wird hier große Aufmerksamkeit gewidmet.
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Museum für Byzantinische Kunst im Bode-Museum
ab 10:00 Uhr
Bode-Museum
Bodestraße 1
10178 Berlin

Museum für Byzantinische Kunst im Bode-Museum

Das Museum für Byzantinische Kunst besitzt eine erstrangige, in Deutschland unvergleichbare Sammlung spätantiker und byzantinischer Kunstwerke und Alltagsgegenstände. Der Schwerpunkt liegt auf der Kunst des Weströmischen und des Byzantinischen Reiches aus der Zeit vom 3. bis zum 15. Jahrhundert, hinzu kommt eine große Zahl nachbyzantinischer Ikonen und Kleinkunstwerke.

Die Kunstwerke des Museums stammen aus nahezu allen Gegenden des antiken Mittelmeerraumes, aus Rom und Italien, aus Istanbul (dem byzantinischen Konstantinopel) und der Türkei, aus Griechenland und den Balkanländern, aus Ägypten, Nubien, Äthiopien, Nordafrika, aus den Ländern des Nahen Ostens und Russland, ganz entsprechend der Ausdehnung des West- und Oströmischen Reiches und der Staaten, die das Erbe der byzantinischen Kultur angetreten haben.

Innerhalb dieses breiten Spektrums hat die Berliner Sammlung ihr unverwechselbares Profil herausgebildet, das von vier Schwerpunkten bestimmt wird: Spätantike Sarkophage und Sarkophagfragmente aus Rom bieten ein Panorama der frühen christlichen Ikonographie in der Hauptstadt des Weströmischen Reiches. Der reiche Bestand figürlicher und ornamentaler Skulptur aus dem Oströmischen Reich ermöglicht das Studium der stilistischen Vielfalt und Veränderung dieser Gattung, wie es sonst nur noch in der Sammlung des Archäologischen Museums in Istanbul möglich ist. Kostbare Elfenbeinschnitzereien und Mosaikikonen zeugen von dem hohen handwerklichen und künstlerischen Standard byzantinischer Hofkunst. Gegenstände des Alltags und der christlichen Religion aus Ägypten geben Hinweise auf das tägliche Leben und die Ausstattung liturgischer Abläufe. Darunter sind auch Bodenfunde aus organischen Materialien wie Holz und Textilien, die ihre Erhaltung dem heißen und trockenen Wüstenklima Ägyptens verdanken.

Bode-Museum

Am Kupfergraben 1
10178 Berlin


Telefon Information Museumsinsel +49(0)30 - 2090-5577
Rollstuhlgeeignet

Öffnungszeiten
Mo
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Di
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Mi
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Do
10:00 Uhr - 22:00 Uhr
Fr
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Sa
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
So
10:00 Uhr - 18:00 Uhr


Bitte beachten Sie, dass die Kindergalerie im Bode-Museum wegen Instandsetzungsarbeiten am Mosaiktisch vom 1.2. bis zum 5.2.2010 geschlossen bleibt.

Verkehrsverbindungen

U-Bahn U6 (Friedrichstraße)
S-Bahn S1, S2, S25 (Friedrichstraße); S5, S7, S75 (Hackescher Markt)
Tram M1, 12 (Am Kupfergraben); M4, M5, M6 (Hackescher Markt)
Bus TXL (Staatsoper); 100, 200 (Lustgarten); 147 (Friedrichstraße)


Link zum Berliner Stadtplan

Sonderöffnungszeiten der Staatlichen Museen zu Berlin

Preise

Bode-Museum
8,- EUR ermäßigt 4,- EUR
gültig für das Bode-Museum

Museumsinsel bis: 11.04.2010
14,- EUR ermäßigt 7,- EUR
einschließlich Sonderausstellung "Die Rückkehr der Götter"

Museumsinsel
12- EUR ermäßigt 6,- EUR
Museumsinsel Berlin

Drei-Tage-Karte
19,- EUR ermäßigt 9,50 EUR
gültig für Berliner Museen ohne Sonderausstellungen

Jahreskarte
40,- EUR ermäßigt 20,- EUR
ohne Sonderausstellungen
Die Jahreskarte ist personengebunden und nicht übertragbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Jahreskarte.

Jahreskarte Plus
80,- EUR ermäßigt 40,- EUR
einschließlich Sonderausstellungen der Staatlichen Museen zu Berlin
Gilt nur für Ausstellungen und Sonderausstellungen, die ausschließlich von den Staatlichen Museen zu Berlin veranstaltet und durchgeführt werden. Für Kooperationsausstellungen mit Dritten gelten Sonderkonditionen, die jeweils durch Aushang bekannt gegeben werden. Die Jahreskarte PLUS ist personengebunden und nicht übertragbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Jahreskarte PLUS.
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Ausstellung Fernsehen
ab 10:00 Uhr
Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin

Ausstellung Fernsehen

Den historischen und kulturellen Wert des audiovisuellen Erbes im öffentlichen Bewusstsein zu verankern, ist eine der wichtigsten Aufgaben des Museums für Fernsehen der Deutschen Kinemathek, das am 31. Mai 2006 eröffnet wurde. Es komplettiert damit das Filmhaus am Potsdamer Platz – einmalig in Europa – zu einem „House of Moving Images“.

So ist im Zentrum Berlins ein lebendiges Forum für Geschichte und Gegenwart des deutschen Fernsehens entstanden. Hier findet das Publikum die Sternstunden der Programmgeschichte wieder. Hier werden die unterschiedlichen Entwicklungen der Fernsehgeschichte in Ost- und West-Deutschland nachgezeichnet. Hier werden aber auch vor dem Hintergrund der Programmgeschichte aktuelle medienpolitische Debatten geführt.

Die vorangegangenen Sonderausstellungen „Fernsehen macht glücklich“ (2002/2003), „Wo Filmkarrieren beginnen“ (über „Das Kleine Fernsehspiel“, 2003) und „Die Kommissarinnen“ (2004/2005) haben das große Interesse an Themen der Fernsehgeschichte eindrucksvoll belegt.

Das Museum für Fernsehen ist Teil der Stiftung Deutsche Kinemathek und wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Der Ausbau wurde finanziert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Die Entwicklung des Fernsehmuseums wurde unterstützt von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Berlin, das Bauvorhaben von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

Veolia Wasser sichert als Sponsor die Programm-Arbeit bis zum Jahr 2012. Bisherige Partner sind ARD, ZDF, Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM).

Feiertage und Sonderöffnungen 2014

24. Dezember 2014, Heiligabend: geschlossen
25. Dezember 2014, 1. Weihnachtstag: geschlossen
26. Dezember 2014, 2. Weihnachtstag: 10–18 Uhr
31. Dezember 2014, Silvester: 10–18 Uhr
1. Januar 2015, Neujahrstag: 12–18 Uhr

 

Eintrittspreise

7 Euro regulär (Ständige Ausstellung inkl. Sonderausstellungen)
4,50 Euro ermäßigt, Welcome-Card, City Tour Card
2 Euro Schüler (auch in Verbindung mit einer Führung)
14 Euro Familienticket (2 Erwachsene mit 3 Kindern)
7 Euro Kleines Familienticket (1 Erwachsener mit 3 Kindern)
5 Euro nur Sonderausstellung
4 Euro nur Sonderausstellung, ermäßigt
4,50 Euro Gruppenticket, ab 10 Personen
3 Euro Einzel- oder Gruppenticket (in Verbindung mit einer Führung)
2 Euro Audioguide Ständige Ausstellung und Sonderausstellungen (gegen Pfand)

 

Der Eintritt in alle Ausstellungen ist donnerstags von 16 bis 20 Uhr frei.

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Skulpturensammlung im Bode-Museum
ab 10:00 Uhr
Bode-Museum
Bodestraße 1
10178 Berlin

Skulpturensammlung im Bode-Museum

Die Skulpturensammlung besitzt Bildwerke vom frühen Mittelalter bis zum ausgehenden 18. Jahrhundert aus den deutschsprachigen Ländern, Frankreich, den Niederlanden, Italien und Spanien. Einen Sammlungsschwerpunkt bildet die Italienabteilung. Hauptwerke mittelalterlicher Skulptur wie die Madonna des Presbyter Martinus und der Schmerzensmann von Giovanni Pisano leiten über zu Meisterwerken der Frührenaissance. Glasierte Terrakotten von Luca della Robbia, die Pazzi-Madonna von Donatello und die Bildnisbüsten von Desiderio da Settignano, Francesco Laurana und Mino da Fiesole sind Glanzpunkte der Sammlung.

Ein weiterer Akzent liegt auf der spätgotischen deutschen Skulptur mit Werken von Hans Multscher, Tilman Riemenschneider, Hans Brüggemann, Niclaus Gerhaert von Leyden und Hans Leinberger. Die deutsche Renaissance- und Barockplastik ist mit Statuetten aus Alabaster und Elfenbein vertreten. Herausragend sind die monumentalen Ritterheiligen aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges.

Darüber hinaus besitzt das Museum eindrucksvolle Beispiele baugebundener Plastik. Die Gröninger Empore ist ein Hauptwerk der deutschen Romanik. Skulpturen von Andreas Schlüter und die Gruppe von sechs Feldherrnstatuen, die für den ehemaligen Wilhelmplatz geschaffen wurde, stehen für Berliner Bildhauerkunst des 17. und 18. Jahrhunderts. Rokoko und Frühklassizismus in Deutschland sind mit Arbeiten von Ignaz Günther, Joseph Anton Feuchtmayer, Edme Bouchardon, Pierre Puget und Jean Antoine Houdon vertreten.

In der Studiensammlung des neu eröffneten Bode-Museums sind zahlreiche italienische Bildwerke verschiedener Schulen, überwiegend aus der Zeit der Renaissance, zu sehen. Darunter befinden sich berühmte Stücke wie der Bronzekopf des Lodovico Gonzaga, das Kopffragment der "Prinzessin von Neapel" und die Flora-Büste, deren kunsthistorische Einordnung umstritten bzw. korrigiert worden ist. Schwerpunkte sind die Madonnenreliefs aus Ton, Stuck und Cartapesta aus dem 15. Jahrhundert, in deren Zentrum eine der bedeutendsten Madonnenkompositionen von Jacopo Sansovino aus dem 16. Jahrhundert steht, sowie einige erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges ausgestellte Fragmente erstrangiger Bildwerke.

Als besonderes Glanzlicht für zeitgenössisches bürgerliches Engagement ergänzt die "Kunstkammer Würth" mit 30 Werken aus der Sammlung des Industriellen, Kunstsammlers und Mäzens Reinhold Würth für drei Jahre in idealer Weise die Sammlung des Museums. Neben einem Kabinettschrank aus dem 17. Jahrhundert besteht der Schwerpunkt der Kunstkammer vorwiegend aus Kleinbildwerken in Elfenbein des 17. und 18. Jahrhunderts von Künstlern wie Leonhard Kern, Zacharias Hegewald, Joachim Henne, Adam Lenckhardt, Paul Egell oder Christoph Daniel Schenck. Des Weiteren finden sich in der Präsentation ein kostbarer Bernsteinaltar des 17. Jahrhunderts, eine von Paulus Ättinger teilvergoldete Silberarbeit, die eine Diana auf einem Hirsch zeigt, sowie gedrechselte Elfenbeinwerke.

Bode-Museum

Am Kupfergraben 1
10178 Berlin


Telefon Information Museumsinsel +49(0)30 - 2090-5577
Rollstuhlgeeignet

Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Mi
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Do
10:00 Uhr - 20:00 Uhr
Fr
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Sa
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
So
10:00 Uhr - 18:00 Uhr


Bitte beachten Sie, dass die Kindergalerie im Bode-Museum wegen Instandsetzungsarbeiten am Mosaiktisch vom 1.2. bis zum 5.2.2010 geschlossen bleibt.

Verkehrsverbindungen

U-Bahn U6 (Friedrichstraße)
S-Bahn S1, S2, S25 (Friedrichstraße); S5, S7, S75 (Hackescher Markt)
Tram M1, 12 (Am Kupfergraben); M4, M5, M6 (Hackescher Markt)
Bus TXL (Staatsoper); 100, 200 (Lustgarten); 147 (Friedrichstraße)


Link zum Berliner Stadtplan

Sonderöffnungszeiten der Staatlichen Museen zu Berlin

Preise

Bode-Museum
8,- EUR ermäßigt 4,- EUR
gültig für das Bode-Museum

Museumsinsel bis: 11.04.2010
14,- EUR ermäßigt 7,- EUR
einschließlich Sonderausstellung "Die Rückkehr der Götter"

Museumsinsel
12- EUR ermäßigt 6,- EUR
Museumsinsel Berlin

Drei-Tage-Karte
19,- EUR ermäßigt 9,50 EUR
gültig für Berliner Museen ohne Sonderausstellungen

Jahreskarte
40,- EUR ermäßigt 20,- EUR
ohne Sonderausstellungen
Die Jahreskarte ist personengebunden und nicht übertragbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Jahreskarte.

Jahreskarte Plus
80,- EUR ermäßigt 40,- EUR
einschließlich Sonderausstellungen der Staatlichen Museen zu Berlin
Gilt nur für Ausstellungen und Sonderausstellungen, die ausschließlich von den Staatlichen Museen zu Berlin veranstaltet und durchgeführt werden. Für Kooperationsausstellungen mit Dritten gelten Sonderkonditionen, die jeweils durch Aushang bekannt gegeben werden. Die Jahreskarte PLUS ist personengebunden und nicht übertragbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Jahreskarte PLUS.

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ab 10:00 Uhr
Georg-Kolbe-Museum
Sensburger Allee 25
14055 Berlin

Georg-Kolbe-Museum

Das Georg-Kolbe-Museum wurde 1950 eröffnet. Georg Kolbe hatte testamentarisch verfügt, dass sein Haus als Sammelstätte seines Werks öffentlich zugänglich gemacht werden solle.

Um diese Aufgabe zu erfüllen, wurde 1949 die Georg-Kolbe Stiftung gegründet, die heute noch Trägerin des Museums ist. Kolbe vermachte dieser Stiftung sein Haus und seine Werke, auch das Archiv, die Bibliothek und seine Sammlung. Die Georg-Kolbe-Stiftung ist Inhaberin der Rechte am Werk Kolbes.

Öffnungszeiten:
Di - So. 10 - 18 Uhr

Adresse:
Sensburger Allee 25
14055 Berlin
S-Bahn:
Heerstraße, S75, S3
Bus: M49, X34, X 49, 218
Lageplan

Telefon: 030-3042144
Dauerausstellung
ab 10:00 Uhr
Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14
10969 Berlin

Dauerausstellung

Unsere historische Dauerausstellung wählt eine ungewohnte Perspektive auf die Geschichte des deutschsprachigen Raums. »Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte« werden aus der Sicht der jüdischen Minderheit erzählt. Dieser Ansatz setzt neue Schwerpunkte, läßt bekannte Ereignisse vielschichtiger erscheinen und stellt persönliche Schicksale neben historische Begebenheiten.
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Märkisches Museum
ab 10:00 Uhr
Märkisches Museum
Am Köllnischen Park 5
10179 Berlin

Märkisches Museum

1874 als „Märkisches Provinzial-Museum“ gegründet und untergebracht im 1908 eröffneten Gebäude am Köllnischen Park, ist das Märkische Museum heute das Stammhaus der Stiftung Stadtmuseum Berlin. Der 1899-1908 durch den Stadtbaurat Ludwig Hoffmann errichtete Gebäudekomplex ist ein virtuos inszeniertes Ensemble, das im Sinne des Historismus an die Stilsprache der norddeutschen Gotik und der Renaissance anknüpft. Besonders markant ist der stadtbildprägende, an den Turm des Ratzeburger Doms erinnernde rote Backsteinturm. Außerdem wird der vielgliedrige Staffelgiebel der Fronleichnamskapelle der Katharinenkirche zu Brandenburg zitiert. Nicht nur am Außenbau finden sich historische Zitate, in die Innenräume wurden viele Spolien aus untergegangenen Bauten Berlins und der Mark eingefügt. All dies macht das Märkische Museum zu einem bedeutenden Denkmal der europäischen Museumsarchitektur.
In den letzten Jahren ist es gelungen, die entstellenden Einbauten der Nachkriegszeit zu beseitigen und den unverwechselbaren Charakter dieses „Museums der Berliner“ Raum für Raum wiederzugewinnen. Die „Gotische Kapelle“ mit der reichen Sammlung mittelalterlicher Skulpturen und die rekonstruierte „Große Halle“ sind heute wieder zu erleben, ebenso der „Zunftsaal“ und die „Waffenhalle“, die sich bewusst an die historische Gestaltung anlehnen.
Für die Zukunft stehen die Gewinnung weiterer Schauflächen im Keller und im Dachgeschoß, die Verbesserung der Servicebereiche und die Grundsanierung der technischen Infrastruktur an. Nach Abschluss der Bauarbeiten, die sich über mehrere Jahre hinziehen werden, können die umfassenden kulturhistorischen Sammlungen des Stadtmuseums von den prähistorischen Siedlungsspuren bis zum Anbruch des 20. Jahrhunderts im Märkischen Museum gezeigt werden. Die Darstellung der jüngsten Zeitgeschichte muss hingegen einem künftigen Erweiterungsbau vorbehalten bleiben.
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Ausstellung des 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
ab 11:00 Uhr
1. Berliner DDR-Motorrad-Museum
Rochstraße 14c
10178 Berlin

Ausstellung des 1. Berliner DDR Motorrad-Museum

Über 100 Motorräder, Roller und Mopeds der Hersteller MZ, Simson und IWL sind auf ca. 1000qm Fläche über 2 Etagen ausgestellt. Das sind nahezu alle Modelle aus 40 Jahren DDR Zweiradproduktion, dazu viele Gespanne, Sport-und Rennmaschinen,Sonderfahrzeuge aber auch Behördenkräder.

Im Museum selbst warten einige "Knüller" auf unsere Besucher.
So zum Beispiel mehrere Modelle vom Kultroller "Schwalbe", mit dem auch die beliebte DDR-Schauspielerin Agnes Kraus als "Schwester Agnes" über die Dörfer fuhr.
Desweiteren viele Exponate von IFA/MZ mit denTypen RT, BK, ES, ETS, TS, und ETZ .Die Roller von IWL mit den Typen Pitty, Wiesel, Berlin und Troll. Aber auch Motorräder,Mopeds und Mokicks von Simson/Suhl wie AWO-T, AWO-S , SR1 und SR2 dann die Suhler Vogelserie, Mofa und S50, S51 und viele andere mehr. Nicht zu vergessen die EMW R 35 aus Eisenach.

Eine weitere Rarität ist ein Eskorte-Motorrad der Ära Honecker mit originalem DDR-Emblem an der Verkleidung. Von diesen Maschinen gab es nur 60 Stück, wobei 30 nach Ungarn exportiert wurden. Inzwischen existieren von dem Eskorte-Modell nur noch sehr wenige Maschinen.

Es sind auch andere Ausstellungstücke dabei,von denen es nur ganz wenige Exemplare gibt.
z.B. : Drei DKW und IFA Rennmaschinen mit 125 bzw 150 ccm, eine davon mit Ladepumpe.

Im Museum sind auch Dokumentationen über die Motorradwerke in der DDR zu finden. Dazu kommen Schaubilder, Filme, Videos, DVDs, Ansichtskarten und Bücher.

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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
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Foto: 1. Berliner DDR Motorrad-Museum
Kupferstichkabinett
ab 11:00 Uhr
Kupferstichkabinett
Matthäikirchplatz
10785 Berlin

Kupferstichkabinett

Das Kupferstichkabinett ist die größte graphische Sammlung in Deutschland – und eine der vier bedeutendsten der Welt. Sie umfasst über 500.000 druckgraphische Werke und etwa 110.000 Zeichnungen, Aquarelle, Pastelle und Ölskizzen. In diesem Universum der "Kunst auf Papier" befinden sich Werke bedeutender Künstler von Sandro Botticelli und Albrecht Dürer über Rembrandt und Adolph von Menzel bis Pablo Picasso und Andy Warhol.

Das Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin sammelt europäische, aus jüngerer Zeit auch verwandte, internationale Zeichnungen und Druckgrafik vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Daneben finden sich illuminierte, d.h. mit Malereien geschmückte Handschriften des Mittelalters und der Renaissance, Bücher mit Originalgrafik, Mappenwerke, Skizzenbücher, topographische Ansichten und Druckplatten. Das Haus repräsentiert ein einzigartiges Labor künstlerischer Ideen, Bilder und Ausdrucksformen. Es ist mit seinen Schätzen ein zentraler Ort des kulturellen Erbes von Europa und der von Europa inspirierten Weltkulturen.

In diesem hoch vernetzten Universum der "Kunst auf Papier" befinden sich Werke bedeutender Künstler von Sandro Botticelli bis Andy Warhol. Besonders die Zeichnungen und Druckgrafik früher italienischer, altdeutscher und niederländischer Meister sowie des 19. Jahrhunderts sind von erlesener Dichte und Qualität. So finden sich reiche Bestände an Arbeiten von Mantegna und Botticelli, Dürer, Altdorfer und Grünewald, Hieronymus Bosch, Pieter Bruegel und Rembrandt, Tiepolo und Chodowiecki, Caspar David Friedrich, Schinkel und Menzel. Auch die Klassische Moderne mit Munch, Kirchner und Picasso, die internationale Nachkriegskunst (Giacometti), die Pop Art (Hamilton, Warhol, Johns, Stella), die Conceptual Art und die Minimal Art bilden gewachsene Schwerpunkte. Einen besonderen Akzent im Feld der Gegenwartskunst setzen auch international wichtige, in Berlin tätige Künstler. Ergänzend zu den Beständen im Kupferstichkabinett werden, je nach Sammlungskontext, ebenfalls im Ethnologischen und im Asiatischen Museum, in der Sammlung Scharf-Gerstenberg und in der Kunstbibliothek Arbeiten auf Papier bewahrt.

Ein Museum der Graphischen Künste zeigt seine Kostbarkeiten wegen des schieren Umfangs und der Empfindlichkeit von Kunst auf Papier nicht permanent. Stattdessen richtet das Kabinett neben Sonderausstellungen jährlich mehrere Wechselausstellungen ein, die zudem den Vorteil bieten, dass immer wieder neue und überraschende Aspekte der vielfältigen Kollektion vorgestellt werden können. Einen weiteren Zugang zur Sammlung bildet der Studiensaal. Hier werden dem Publikum Kunstwerke nach eigener Wahl im Original vorgelegt.

Unterstützung findet die Arbeit des Museums bei vielen Künstlern, Stiftungen, Sammlern und Mäzenen. Insbesondere aber hilft und die „Graphische Gesellschaft zu Berlin – Vereinigung der Freunde des Kupferstichkabinetts e. V.“ Der Förderkreis wurde 1997 mit dem Ziel gegründet, die Aktivitäten des Hauses, vornehmlich den Ausbau der Sammlung zu fördern. In den letzten Jahren unterstützte die Graphische Gesellschaft einzelne Ankäufe, vermittelte Schenkungen (Paul Maenz Gerd de Vries) und erwarb Werke etwa von Olafur Eliasson, Raymond Pettibon, Julie Mehretu, Franz Ackermann, Dieter Roth, John Armleder und Damien Hirst.

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Foto: Jörg P. Anders, Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett
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Foto: Jörg P. Anders, Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett
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Foto: Knud Petersen, Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett
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Foto: Jörg P. Anders, Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett
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Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett
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Foto: Jörg P. Anders, Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett
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Foto: Jörg P. Anders, Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett
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Die Sammlung des Kennedy-Museums
ab 11:00 Uhr
The Kennedys
Auguststraße 11-13
10117 Berlin

Die Sammlung des Kennedy-Museums

Die Kennedy-Sammlung der Camera Work AG ist eine der weltweit umfassendsten Zusammenführungen aus Fotoarbeiten, offiziellen Dokumenten, privaten Papieren und Memorabilien der Kennedy-Familie. 2004 wurden „The Kennedys“ als formale Sammlung weltweit erstmals in den Räumlichkeiten der Berliner Galerie Camera Work in der Kantstr. 149 vorgestellt. Das große Echo in den Medien und die beeindruckende Bestätigung durch den internationalen Besucheransturm ebenso wie das erhöhte Interesse der Berlinerinnen und Berliner schufen bei Camera Work den Wunsch nach einer würdigen Folgeausstellung, die sich aus einer Anfrage des römischen Bürgermeisters, Walter Veltroni, ergab.

Der frisch wiedergewählte Bürgermeister Veltroni, der in der Vergangenheit Artikel über die Kennedys veröffentlichte und der Familie persönlich sehr nahe steht, unterstützte von Anfang an die zweite, von Camera Work und DRAGO Arts konzipierte Ausstellung „The Kennedys“ im Hadrian-Tempel im antiken Zentrum Roms im April 2005. Camera Work stellte dort an die 700 Fotografien, ausgewählte Exponate aus dem ursprünglichen Familienbesitz – wie JFKs schwarze Aktentasche von Hermès, seinen ledernen Reisekoffer, seinen persönlichen Stempel – und Originaldokumente aus dem sowohl privaten als auch beruflichen Leben aus.

Die Eröffnung der Ausstellung in Rom, an der neben dem römischen Bürgermeister und anderen Honoratioren der Stadt auch Kerry Kennedy sowie weitere Familienmitglieder und der amerikanische Botschafter in Rom, Mel Sembler, teilnahmen, zog ein großes mediales und öffentliches Interesse nach sich, was zu einem großartigen Besucherandrang führte, der bis zum letzten Tag der Ausstellung anhielt und die enormen Besucherzahlen der Berliner Ausstellung noch übertraf.

Beruhend auf den positiven Erfahrungen aus Berlin und Rom, insbesondere angesichts des enormen Andrangs über Generationsgrenzen hinweg, entwickelte Camera Work in Zusammenarbeit mit einem Team um einen Amerikahistoriker des John F. Kennedy-Instituts der Freien Universität Berlin eine umfassende Museumsausstellung aus dem reichhaltigen Fundus an Fotografien, offiziellen Dokumenten, persönlichen Papieren und zahlreichen Memorabilien der Familie.


Bild:
Kennedy in seinem Büro im Repräsentantenhaus um 1950
(C) John F. Kennedy Library, Boston
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Hanf
ab 12:00 Uhr
Hanf Museum Berlin
Mühlendamm 5
10178 Berlin

Hanf

Das Hanf Museum ist in der Bundesrepublik das einzige seiner Art und neben denen in Bologna, der Schweiz und Amsterdam eines von vieren weltweit.

Im Herzen Berlins, im Nikolaiviertel, können sich die interessierten BesucherInnen ein umfassendes Bild über die alte Kulturpflanze machen. Die ständige Ausstellung, die alle Themen rund um den Hanf behandelt, erstreckt sich auf mehr als 250 qm.

Beginnend mit einer allgemeinen Vorstellung wird neben dem Wachstum und dem Anbau, die Ernte und die Vorverarbeitung aus historischer Sicht beschrieben. Weiter geht es mit den einzelnen Nutzungsmöglichkeiten:

* Dämm- und Isolierstoffe
* Fasergewinnung und Textilherstellung
* Zellulosenutzug und Papierherstellung
* Samennutzung
* medizinische Möglichkeiten

Nach der konventionellen Nutzung wird die Bedeutung des Hanfes in verschiedenen Kulturen der Welt - von Jamaica bis Indien - beleuchtet.

Exemplarisch für Berlin steht Wolfgang Neuss, der Vielen nicht nur als Nachkriegskabarettist, sondern auch als genialer Freigeist, bissiger Querdenker und überzeugter Kiffer bekannt ist.

Abschließend beschäftigt sich die Ausstellung mit der juristischen Seite des THC-haltigen Hanfes, wobei insbesondere versucht wird, den derzeitigen Zustand der Gesetzeslage zu entwirren.

Im Lesecafé haben außerdem KünstlerInnen die Möglichkeit ihre Werke auszustellen und den BesucherInnen des Museums stehen hier themenbezogene Videos zur Verfügung.

Darüberhinaus bietet ein kleiner Shop Artikel und Literatur aus und über den Hanf an. In unserer Pflanzenvitrine kann man den Hanf wachsen sehen.
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Stasi-Museum Berlin
ab 12:00 Uhr
Stasi-Museum Berlin
Ruschestraße 103, Haus
10365 Berlin

Stasi-Museum Berlin

Büro Erich Mielkes

Von hier aus befehligte der letzte Minister Erich Mielke bis 1989 das Ministerium für Staatssicherheit. Nach der Erstürmung des Geländes am 15. Januar 1990 wurden die Räume der Ministeretage versiegelt und konnten so bis heute im Originalzustand erhalten werden.

Der Geländekomplex des MfS

Das Ministerium für Staatssicherheit erstreckte sich auf einem etwa 20 Hektar großen Areal und war am Ende der DDR 1989 Arbeitsplatz von etwa 8.000 Mitarbeitern. Es war hermetisch von der Außenwelt abgeriegelt und wurde permanent von bewaffneten Kräften abgesichert.

Besucher können sich in diesem Ausstellungsteil über den historischen Geländekomplex des Ministeriums in seinen gesamten Ausmaßen, den strukturellen Aufbau des MfS sowie dessen Untergang durch die Erstürmung am 15. Januar 1990 und die daran anschließende Besetzung durch die Bürgerbewegung informieren.

Ideologie und Tradition

Die Traditionsarbeit galt im MfS als fester Bestandteil der politisch-ideologischen und erzieherischen Arbeit. Sie diente der „Pflege und Bewahrung des revolutionären und tschekistischen Erbes”, der historischen Legitimation, der internen Geschichtspropaganda und Feindbildvermittlung, der Förderung der Identifikation und nicht zuletzt auch der Motivation der Mitarbeiter und zielte insbesondere auf die Erziehung der jungen Angehörigen des MfS

In dieser Ausstellung zeigen wir Ihnen diverse Objekte, welche im Rahmen der Traditionsarbeit Verwendung fanden und die sich die Tschekisten zu den verschiedensten Anlässen schenkten, sowohl innerhalb des Staatssicherheitsdienstes als auch zwischen den Bruderorganen (zB KGB).

Widerstand und Opposition - Die operative Bearbeitung durch das MfS

Die Diktatur der SED durchdrang alle Lebensbereiche in der DDR, was erlaubt oder verboten war bestimmten die führenden Funktionäre. Die Durchsetzung ihres Willens erfolgte über den Parteiapparat, die Gewerkschaften, den Staatsapparat (einschließlich MfS und Polizei), die Justiz und das Bildungswesen. Schon auf kleinste Abweichungen konnte mit großer Härte reagiert werden. Gemäß der Orientierung Erich Mielkes, daß man zur Gewährleistung der staatlichen Sicherheit „alles wissen“ müsse, bediente sich das MfS nicht nur der Auswertung offener Quellen und der Arbeit mit menschlichen Quellen, sondern auch technischer Mittel der Informationsbeschaffung und Dokumentation.

Die Verfolgung durch und der Widerstand gegen die Staatsorgane in der DDR von 1945 bis 1989 wird anhand ausgewählter Beispiele dokumentiert. Neben den Auswirkungen der Arbeit der Stasi auf die Bevölkerung wird mittels ausgestellter originaler Operativtechnik des MfS auch die Arbeitsweise und Methode illustriert.

Abschließend soll ein kurzer Blick auf die Ereignisse, die schließlich zur Öffnung der Grenze und damit zum Untergang der DDR bis zur Wiedervereinigung Deutschlands führten, geworfen werden.

Sonderausstellung: Dissens und Nonkonformismus

Dazu zählte das Regime wegen ihrer neutralen Haltung auch die Zeugen Jehovas. Nach dem Verbot der Religionsgemeinschaft 1950 wurden tausende Glaubensangehörige inhaftiert und verurteilt. Wehrdienstverweigerer kamen zwischen 1962 und 1985 in Haftarbeitslager.

Die Ausstellung zeigt, wie die Glaubensgemeinschaft ihre Religion im Untergrund praktizierte und wie das MfS sie bis zum Ende des Bestehens der DDR "operativ" bearbeitete, um sie zu "zersetzen". Biographische Skizzen illustrieren das Leben unter Verbot.
Sie können sich die dazugehörigen Faltblätter in Deutsch und Englisch als pdf-Datei herunterladen.

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ab 14:00 Uhr
Schwules Museum
Lützowstraße 73
10785 Berlin

Selbstbewusstsein und Beharrlichkeit

Die ständige Ausstellung des Schwulen Museums


Unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit eröffnete das Schwule Museum am 6. Dezember 2004 in den neuen Räumen seine Dauerausstellung. Die Anmietung der Räume wurde durch das Vermächtnis von Prof. Dr. Christian Adolf Isermeyer ermöglicht, die Einrichtung der Ausstellung durch eine Zuwendung der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin. So kann parallel zu den Wechselausstellungen ein Überblick über die schwule Geschichte in Deutschland mit Schwerpunkt Berlin präsentiert werden. Vorgestellt wird der Zeitraum von 1790 bis 1990. Er bildet das historische Fundament, auf dem das heutige schwule Selbstverständnis basiert.

Erzählt wird aus der Perspektive der Homosexuellen, von den Möglichkeiten angesichts anhaltender Unterdrückung, Verfolgung und Bestrafung. Die herausgehobenen Momente heißen Selbstbewusstsein und Beharrlichkeit. Diese waren unabdingbar, um Partner oder gleichgesinnte Freunde zu finden und Netzwerke zu bilden. Wie entstand und was stütze ein solches Selbstbewusstsein? Auf diese zentrale Frage kommt die Ausstellung immer wieder zurück. Die Liebesgeschichten der antiken Götter, die seit der Renaissance in Europa allgegenwärtig waren, fanden immer neue Darstellungen in Literatur und Kunst. Geschichten aus der Bibel wie die von David und Jonathan oder Jesus mit seinem Lieblingsjünger Johannes konnten als Beispiele inniger Freundschaften gelesen werden. Aus mündlicher Überlieferung und wissenschaftlicher Forschung ergab sich eine Reihe berühmter Homosexueller, die als Vorbild für das eigene Liebesleben dienten.

Die Sehnsucht nach männlicher Nacktheit fand an den unterschiedlichsten Orten eine Erfüllung. Kunstwerke in Sammlungen und Museen konnten als Reproduktionen ins eigene Heim gebracht werden. In der Öffentlichkeit gab es seit dem frühen 19. Jahrhundert, auch durch den Rückgriff auf die Antike, die Zurschaustellung männlicher Nacktheit beim Sport und von Akrobaten und Kraftmenschen auf der Bühne. Nach der Entdeckung der blauen Grotte wurde ab 1840 die Insel Capri Anziehungspunkt für Homosexuelle. Ferdinand Flohrs Gemälde der Badenden und Wilhelm von Gloedens Fotografien sind Ausdruck dafür. Im Zuge der Lebensreformbewegung um 1900 entstand in Deutschland eine besonders freie Nacktkörperkultur, die dazu beitrug, dass Berlin in der Weimarer Republik zur neuen Insel der Glückseligen wurde. In den 50er und 60er Jahren wurden die Strände Kaliforniens mit den durch Bodybuilding gestählten Männerkörpern zum neuen Ziel fast mythischer Sehnsüchte.

Die Selbstfindung wurde durch die Literatur gestützt, wobei oft ein selektives Lesen Voraussetzung war. Selbst die nicht immer vorurteilsfreien Fallgeschichten in der Psychopathia Sexualis von Krafft-Ebing (1886) konnte entsprechend gelesen werden. Selbstbewusstsein und Beharrlichkeit waren nötig, um Freundeskreise, Netzwerke und Subkulturen aufzubauen, wie sie in den europäischen Metropolen seit 1700 nachzuweisen sind. In Paris, London, Amsterdam, Rom, Wien und Berlin existierten solche Kreise mit eigenen Treffpunkten, Moden und Sprachregelungen.

Um aus diesen Netzwerken politisch motivierte Organisationen entstehen zu lassen, bedurfte es einer Zeitspanne von 50 Jahren, von den ersten Versuchen eines Heinrich Hössli und Karl Heinrich Ulrichs bis zur Gründung des Wissenschaftlich-humanitären Komitees durch den Berliner Arzt Magnus Hirschfeld 1897. Jetzt begann eine Kampagne öffentlicher Aufklärung, die gerade auf die Organe jahrhundertlanger Unterdrückung einwirkte: auf Polizei und Politik, die Kirchen, Mediziner, Juristen und Publizisten. Die Suche nach Bündnispartnern in allen gesellschaftlichen Bereichen war um 1900 bereits erfolgreich. Der zentrale Höhepunkt dieser Entwicklung im Berlin der Weimarer Republik wird in der Ausstellung ausführlich gewürdigt. In den Freundschaftsbünden waren über 40.000 Mitglieder organisiert.

Hirschfeld setzte sich in seinem Berliner Institut für Sexualwissenschaft ab 1919 nicht nur für die Gleichstellung der Homosexuellen ein, sondern auch für eine allgemeine Sexualaufklärung. Peter Martin Lampels Einsatz gegen die katastrophalen Zustände in den Fürsorgeanstalten durch die Veröffentlichung von Interviews mit den Jungen in Büchern, Theaterstücken und Filmen zeitigte Wirkung. Die Galeristen moderner Kunst, Alfred Flechtheim und Fritz Gurlitt publizierten erotische Mappenwerke, die auch schwule und lesbische Themen behandelten. Max Terpis, Harald Kreutzberg oder Anita Berber engagierten sich im modernen Tanz. Wilhelm Bendow und Hans Deppe machten das Thölen im Kabarett gesellschaftsfähig, nachdem Damenimitatoren schon seit 1890 die Variétés mit ihrem Humor beherrschten. Es gab eine schwule und lesbische Beteiligung in allen gesellschaftlichen Bereichen.

Ab 1933 führte die Zerstörung schwuler und lesbischer Selbstorganisationen und der Subkultur zur erneuten Vereinzelung. Die von den Nazis geschürte Hatz gegen Anderslebende bediente sich bürgerlicher, kirchlicher und medizinischer Vorurteile mit lebensbedrohlichen Folgen.


Strafverschärfungen, vermehrte Verurteilungen, Schutzhaft in Konzentrationslagern und Gefängnissen bis hin zur gezielten Ermordung waren die Schritte des staatlichen Terrors. Abschreckung und Zerstörung des Selbstwertgefühls wirkten noch Jahrzehnte nach 1945 weiter. Dennoch lassen sich auch in der Nazi-Zeit schwuler Selbstbehauptungswillen und Beharrlichkeit feststellen.
Beispiele von individuellem Mut und Zusammenhalt werden neben der Flucht ins Ausland, politischer Aktivität gegen das Regime, Anpassung und Mitläufertum oder Verzicht auf privates Glück vorgestellt. Die vielfältigen Versuche, in den Nachkriegsjahren an alte Freiheiten anzuknüpfen, wurden abgeschmettert. Erst in den 60er Jahren brachte die weltweite Aufbruchstimmung auch in Deutschland eine vergleichbare Öffnung der Gesellschaft. Die Flower-Power-Bewegung erzeugte ein neues kämpferisches Selbstverständnis, das seit 1970 eine vielfältige Ausprägung schwuler und lesbischer Freiheiten bewirkt hat.

Für die Dauerausstellung wurde mit dem Architekten Rainer Lendler eine offene Struktur entwickelt, die Veränderungen und Ergänzungen zulässt. Die Objekte werden im Gesamtgefüge platziert, ohne den Eindruck zu erwecken, dies sei die letztendlich gültige Geschichte, vielmehr sollen sie als Bruchstücke sichtbar bleiben. Originale auf Papier werden ebenso regelmäßig ausgewechselt wie die vielfältigen homoerotischen Bildfindungen aus der Sammlung des Museums. Neben der Aktualisierung der Darstellung können so weitere Schlaglichter auf die Entwicklung der schwulen Geschichte geworfen werden. Den biografischen Aspekt, ein Schwerpunkt der Arbeit des Schwulen Museums, vermitteln immer wieder neue Lebensschicksale aus dem Zeitraum 1900 bis 1990.

Berlin ist eine der Metropolen in der Welt, die nicht zu schlafen scheint. Zwar kann man hier noch nicht "rund um die Uhr" alles erleben, aber nahezu. Hier finden Sie Alles, damit Ihr Berlinaufenthalt interessant, abwechslungsreich und zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Tauchen Sie ein in die pulsierende Metropole und werden Sie ein Teil des multikulturellen Lebens dieser Stadt. Sorgfältig haben wir für Sie Anregungen und Empfehlungen für die Tage und Nächte die Sie in Berlin verbringen recherchiert. Ob Highlight`s am Abend, Kunst, Kultur, Jazz & Blueskonzerte, Theateraufführungen, Opern, Kabarettbühnen, Musicals, Tanzveranstaltungen, Märkte & Börsen, familiengerechte Veranstaltungstipps oder Shoppingtouren, hier werden Sie fündig.

Viel Spaß beim erkunden der Stadt und eine erlebnisreiche Zeit in Berlin wünscht Ihnen das Redaktionsteam vom

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