Berliner Stadtmagazin

Veranstaltungskalender im Berliner Stadtmagazin

Januar 2018

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Februar 2018

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März 2018

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April 2018

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Mai 2018

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Juni 2018

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Ausstellungen in Berlin am Sonntag den 14.01.2018

Chili & Schokolade. Der Geschmack Mexikos
ab 09:00 Uhr
Botanisches Museum
Königin-Luise-Straße 6-8
14195 Berlin

Chili & Schokolade. Der Geschmack Mexikos

Chili & Schokolade, aber auch Mais, Avocado, Bohnen und Tomaten sind aus unseren Küchen heute nicht mehr wegzudenken. Aber kennen Sie auch Pittahaya, Chia, Annatto oder Cilantro? Alle diese Pflanzen-Zutaten stammen aus Mexiko oder werden zumindest seit Jahrtausenden dort kultiviert. Viele Zierpflanzen von Weltrang sind ebenfalls stolze Mexikaner. Die Dahlie beispielsweise, die uns im Herbst mit ihrer flammenden Blütenpracht erfreut. Oder beliebte Büropflanzen wie Yuccapalme, Elefantenfuss und die meisten Kakteen. 

Die Ausstellung im Botanischen Garten und Botanischen Museum präsentiert wichtige mexikanische Nutzpflanzen und ihre Jahrtausende alte Geschichte. Zugleich zeigt sie auf, aus welchem natürlichen Reservoir diese weltweit einzigartige kulinarische und kulturelle Vielfalt schöpft: Mexiko ist mit rund 30.000 Pflanzenarten eines der artenreichsten Länder unserer Erde. Eine Rundreise durch die wichtigsten Lebensräume und ihre Pflanzenwelt zeigt anschaulich und lebendig, welche klimatischen und naturgeschichtlichen Faktoren Mexiko zu einem der hotspots der Artenvielfalt und damit auch zu einem hotspot des guten Geschmacks gemacht haben.

IIm Botanischen Museum sowie dem Kakteen- und Nutzpflanzengewächshaus kann man ab Mai 2017 rund um Mexiko vieles probieren, riechen, lebende Pflanzen studieren und sogar Rezepte mit nach Hause nehmen. Chili & Schokolade spielen dabei natürlich eine ganz besondere Rolle. Freuen Sie sich auf ein Ausstellungserlebnis für alle Sinne!

Zweisprachig (deutsch-englisch)
Täglich 10-18 Uhr (Museum) bzw. 9 Uhr bis 30 min vor Gartenschluss (Gewächshäuser)
 
Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Instituto de Biología der Universidad Autónoma de México, Ciudad de México (UNAM) und ist Teil der Veranstaltungen zum Dualen Jahr Mexiko-Deutschland.
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Zeitzeugen
ab 09:00 Uhr
Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (Stasi-Gefängniss)
Genslerstraße 66
13055 Berlin

Zeitzeugen

Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen hat eine ständige Ausstellung über Zeitzeugen in der ehemaligen zentralen Untersuchungshaft der Staatssicherheit eingerichtet. Ehemalige Häftlinge sind heute als Besucherreferenten in der Gedenkstätte tätig und berichten vor Ort über Verfolgung, Überwachung, Haftbedingungen und ihre Erfahrungen mit dem Ministerium für Staatssicherheit.

"Seit Anfang der 90er Jahre, seit der Auflösung der Stasi der politischen Polizei und der Geheimpolizei unter der SED-Herrschaft erklären ehemalige Häftlinge den Besuchern das Gefängnis. Sie erklären den Haftvollzug bei der Staatssicherheit. Sie erzählen auch ihre Haftgeschichte. Betroffene haben seit 1990 nach dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland und der darauf unmittelbar folgenden Schließung der Haftanstalt die Einrichtung einer Gedenkstätte an diesem historischen Ort des Terrors, der Willkür und des Unrechts gegenüber Zehntausenden von Häftlingen seit 1945, gefordert. Wir wissen heute noch immer nicht, wie viele Menschen insgesamt in diesen 45 Jahren hier inhaftiert waren.
Mehr als 175.000 Besucher haben die Gedenkstätte seit 1994 kennengelernt. Sie befindet sich weiter im Aufbau. Ihre Bestimmung für die nächsten Jahrzehnte ist es, ein Ort des Gedenkens und der Erinnerung, ein Ort der Dokumentation, der Forschung, ein Ort der Kommunikation und zugleich ein Ort der Begegnung zu sein. Sie ist ein Lernort für den Einzelnen und ein Lernort für das Gedächtnis der Gesellschaft, ein Lernort für die Demokratie und die Menschenrechte. Die Besucherreferenten und auf ihre ganz besondere Weise die ehemaligen politischen Häftlinge haben als freie Mitarbeiter in den vergangenen fünf Jahren einen erheblichen Teil dieser unmittelbaren Vermittlungsarbeit geleistet.
Die Besucher interessieren sich ganz besonders für die erzählten persönlichen Geschichten, für das individuelle Schicksal der politischen Strafverfolgung und seiner großen und schwerwiegenden, wie auch der kleineren Auswirkungen auf das weitere Leben. Die ganze Person steht im Mittelpunkt des Interesses der Besucher. Manchmal ist es schwer, sich so ungeschützt und direkt immer wieder preiszugeben. Es ist auch schwer, sich immer wieder an diesen Ort der persönlichen Demütigung zu begeben, an diesen Ort der existentiellen Ausgeliefertheit, der Isolation von allem, was zum Leben gehört, vor allem der Isolation von Menschen sowie Lebenswelten und der mit all dem immer wieder präsenten Erinnerung an abgrundtiefe Traurigkeit, der Erinnerung eines großen Kummers.
In der Gedenkstätte wird nun im dialogischen Verfahren vermittelt und gelernt. Die Besucher fragen. Die Besucherreferenten erhalten Anerkennung für ihr Bestehen in den Widrigkeiten der politischen und menschlichen Verhältnisse. Mitgefühl teilt sich mit. Auch das Gespräch zwischen den Generationen wird auf diese Weise zunehmend als Bildungsarbeit ernst genommen. Im Sommer dieses Jahres wurde der Berliner Fotograf Andree Kaiser durch eine Freundin an diesen Ort geführt. Er war nicht zum ersten Mal da. Als 18jähriger war er hier in Untersuchungshaft. Für ihn bot sich nun die Möglichkeit, das Fotoprojekt und die Bearbeitung der eigenen Geschichte miteinander zu verbinden.
Durch meine langjährige Arbeit als Fotojournalist und der Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten Menschen und Schicksalen, mit Krieg, Unrecht und Leid empfand ich das, was ich selbst erlebt hatte, oft als beinahe unbedeutend. Aber nun ist alles plötzlich wieder ganz nah, berührt mich unmittelbar, ist ein Teil meines Lebens.

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Foto: Andree Kaiser
Inhaftiert in Hohenschönhausen
ab 09:00 Uhr
Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (Stasi-Gefängniss)
Genslerstraße 66
13055 Berlin

Inhaftiert in Hohenschönhausen

Besucher und Interessierte können sich in dem Informationszentrum über die Geschichte der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt informieren. Ausgestellt werden Gegenstände aus dem Gefängnisalltag in der DDR, aber auch seltene Zeugnisse des Widerstandes von politischen Häftlingen. Zu den Objekten gehört unter anderem ein ausgehöhlter Rasierapparat, mit dem Kassiber transportiert wurden, sowie ein von Gefangenen selbst gebautes Monopoly-Spiel. Auch Gefängnisbücher mit versteckten Fingernagelmarkierungen und ein Messer, das aus einer Zahnbürste gefertigt wurde, werden gezeigt.

Das Informationszentrum dient als Zwischenlösung bis zur Fertigstellung der Anfang 2013 neu zu eröffnenden Dauerausstellung.

Die Gedenkstätte dankt allen Leihgebern und Spendern für ihre Unterstützung.

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Die Kinder von Hoheneck
ab 09:00 Uhr
Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (Stasi-Gefängniss)
Genslerstraße 66
13055 Berlin

Die Kinder von Hoheneck

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NATO-Mission für Freiheit
ab 09:00 Uhr
Museum am Checkpoint Charlie
Friedrichstr. 43-45
10969 Berlin

NATO-Mission für Freiheit

Im Jahr 2012 eröffneten wir unsere neu Dauerausstellung „NATO-Mission für Freiheit“. Die zeigt Geschichte der NATO und ihren Engagement bei unterschiedlichster internationaler Konflikte seit ihrer Gründung im April 1949 bis heute. Videoaufnahmen und historischer Schautafeln in der Verbindung mit Kunstwerken bringen uns das Wesen und die Arbeit der NATO nahe.

Mit dieser Ausstellung sind unsere vorhandenen Themen um den internationalen Kontext des Ost-West-Konfliktes, der durch den Einsatz der NATO letztlich zum Sieg der Freiheit wurde, ergänzt worden.

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Raoul Wallenberg lebt
ab 09:00 Uhr
Museum am Checkpoint Charlie
Friedrichstr. 43-45
10969 Berlin

Raoul Wallenberg lebt

Raoul Wallenberg war ein Schwedischer Diplomat und Philantrop, der im von Nazis besetzten Budapest während der letzten Monate des Zweiten Welt Krieges um die 100.000 ungarische Juden vor einer bereits geplanten Deportation und dem sicheren Tod rettete. Nach der Besetzung Budapests durch die Rote Armee wurde Wallenberg am 17. Januar 1945 verhaftet und nach Moskau gebracht. Seit dem verlor sich jede Spur von ihm. Trotz der internationalen Bewegung mit dem Ziel ihn ausfindig zu machen, bleibt sein Schicksal ein Geheimnis, wodurch niemand in der Lage ist seinen Tod zu akzeptieren.

Die im Jahre 1948 durch den Gründer unseres Museums Dr. Rainer Hildebrandt ins Leben gerufene Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit war eine der an dieser Suche beteiligten Organisationen, die es sich zum Ziel setzte die Wahrheit über das Schicksal Wallenbergs herauszufinden. Diese Ermittlungen wurden durch international anerkannte Persönlichkeiten, wie Albert Einstein und Andrei Sakharov unterstützt.

Bei der Einweihung dieser neuen Ausstellung über Leben, Arbeit und Schicksal von Raoul Wallenberg sprachen Dr. Rudolf Seiters, der Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes, die schwedischer, ungarischer und israelischer Botschafter, sowie Marie Dupuy, die Nichte Raoul Wallenbergs.

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Das Haus der Kulturen der Welt
ab 10:00 Uhr
Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin

Das Haus der Kulturen der Welt

Das Haus: ein kosmopolitischer Ort für die zeitgenössischen Künste
Das Haus der Kulturen der Welt ist ein Ort für die internationalen zeitgenössischen Künste und ein Forum für aktuelle Entwicklungen und Diskurse. In der Hauptstadt Berlin präsentiert es künstlerische Produktionen aus aller Welt unter besonderer Berücksichtigung nichteuropäischer Kulturen und Gesellschaften.
Bildende Kunst, Musik, Literatur, darstellende Künste, Film, wissenschaftliche Diskurse und digitale Medien werden zu einem in Europa einzigartigen interdisziplinären Programm verknüpft.
In einer Zeit, in der lokale und nationale Fragestellungen untrennbar mit internationalen Entwicklungen verbunden sind, bringt das Haus die Vielstimmigkeit der Welt zu Gehör und macht diese für den innergesellschaftlichen Dialog produktiv. In Zusammenarbeit mit Künstlern und Experten bietet es den Besuchern Gelegenheiten zur gemeinsamen Auseinandersetzung mit den Konflikten, Herausforderungen und Fragen unserer Zeit: Wie hängen unsere Lebensverhältnisse zusammen? In welcher Zukunft wollen wir leben? Wie können wir unsere Welt intelligenter, aber auch poetischer gestalten?

Knotenpunkt zur Welt
Im Haus vereinen sich künstlerische und soziale Beziehungen zu einem besonderen Netz, das in und über Berlin hinausreicht.
Hier können die Besucher Kunst als Praxis des Experimentierens, Infragestellens und Entdeckens erleben. Kultur ist in permanenter Veränderung begriffen und umfasst sowohl Alltags- als auch Popkulturen. Damit stellen die künstlerischen Formate einen Bezug zu den Lebenswelten der Besucher her, bieten Möglichkeiten der aktiven Teilhabe und Identifikation. Vor dem Hintergrund der Transformation in Berlin, Deutschland und Europa ermöglicht das Haus eine Verortung in einer zunehmend komplexen Welt. Aus einer internationalen Perspektive reflektiert das Haus gesellschaftliche und globale Prozesse.

Für die Metropole Berlin
In der Einwanderungsmetropole Berlin bringt das Haus verschiedene gesellschaftliche Gruppen in ein Gespräch. Durch Kooperationen mit Universitäten und Initiativen vernetzt es seine internationalen Projekte mit lokalen Einrichtungen. Das Haus ist ein Forum und ein Treffpunkt für die vielen Berliner Einwohner mit engen Beziehungen zu den Kulturen der Welt. Mit dem Programm Lernen und Erleben entwickelt es kulturelle Bildungsangebote für Entdeckungslustige aller Altersgruppen und Hintergründe. Es eröffnet neue Räume des Wissens und ästhetischen Erlebens. Als Gastgeber empfängt das Haus auch Institutionen, Unternehmen und Vereine für Tagungen, Kongresse und Feiern.

Impulse setzen
Mit einem Frühlings- und einem Herbstschwerpunkt macht das Haus künstlerische und gesellschaftliche Prozesse erfahrbar, die für unsere globale Gegenwart relevant sind. Mit WORLDTRONICS präsentiert es internationale Entwicklungen in der elektronischen Musik. Das Sommer-Open-Air-Festival WASSERMUSIK verbindet Konzerte an der Spree mit Erlebnissen und Reflexionen rund ums Wasser. Weitere internationale Akzente setzen literarische Reihen wie „WortWelten“ sowie das auf künstlerische Lebenswerke fokussierte Format LIFELINES .
Zahlreiche Partner- und Kooperationsveranstaltungen, wie etwa die TRANSMEDIALE , werden im Haus präsentiert und entwickelt.
In einem Biennale-Turnus wechseln sich das Performance-Festival IN TRANSIT und das auf dokumentarische Künste fokussierte BERLIN DOCUMENTARY FORUM ab.

Seit 1989: Geschichte und Trägerschaft
1989 ist ein Jahr weltweiter politischer Umbrüche. Am 2. Januar diesen Jahres nimmt das Haus der Kulturen der Welt seine Arbeit in der Kongresshalle im Tiergarten auf. Das genreübergreifende und inhaltliche Programm der Institution ist in der Geschichte der Bundesrepublik einmalig. Das Haus beginnt Anfang der Neunziger, mit seiner Arbeit gegen Fremdenfeindlichkeit und für mehr Toleranz einzustehen. In der nächsten Phase erweitert das Haus durch die Einladung international renommierter Künstler und Kuratoren seine Reputation und verankert sich in der multikulturellen Szene der Stadt. Heute, in Zeiten der Globalisierung, steht es für einen „Rooted Cosmopolitanism“: eine Weltoffenheit, die sich der eigenen historischen und lokalen Verortung bewusst ist. Mehr zur Geschichte des Hauses...

Das Haus der Kulturen der Welt ist seit 2002 ein Geschäftsbereich der „Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH“, einer gemeinnützigen Gesellschaft, zu der auch die Berliner Festspiele und die Internationalen Filmfestspiele Berlin gehören. Es wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages finanziert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und projektbezogen gefördert vom Auswärtigen Amt.

Die Architektur
Sitz und Spielstätte des Hauses ist die Kongresshalle, ein architektonisches Wahrzeichen der westlichen Moderne. Das Gebäude entstand als amerikanischer Beitrag zur Internationalen Bauausstellung INTERBAU 1957 und sollte die Freiheit des Gedankenaustauschs verkörpern. Damit war der Bau von Beginn an mit Ideen der westlichen Moderne sowie der damaligen Ost-West-Positionierung verbunden. Diese Geschichte der Moderne unterzieht das Haus mit seinen Besuchern, Künstlern und Denkern einer kontinuierlichen kritischen Revision. Denn in einer globalisierten Welt gilt es, die Geschichten der Anderen mit dem Selbstverständnis der europäischen Gesellschaften in Beziehung zu setzen und zu verhandeln.

Außerordentliche Raumstruktur
Das Programm des Hauses der Kulturen der Welt ist auf die einmalige architektonische Struktur des Gebäudes ausgerichtet: Ausstellungshalle, Konzert- und Theatersaal, Konferenzraum, Produktionsstätte für Wissen und Erlebnisse, Ausflugsziel, Architekturdenkmal, Akademie, mitten im Tiergarten und an der Spree: Das Haus ist ein Ort der unterschiedlichsten Möglichkeiten, Vielfalt ist seine Stärke. Raumübersicht...

Wissens- und Experimentierräume eröffnen
Wesentliches Anliegen des Hauses ist es, immer wieder neue Perspektiven freizulegen. So bietet es mit Lernen und Erleben ein kulturelles Bildungsprogramm für alle Altersgruppen an.
Hier kann man Kunst entdecken, Musik machen und aktuellen Fragen auf den Grund gehen. Auch das Hausradio lädt zur aktiven Teilnahme ein, es produziert in Kooperation mit Klubradio Ltd. Live-Sendungen und Podcasts. Die international vernetzte Partneriniative culturebase.net stellt das „Who is Who“ der außereuropäischen Künste und Wissenschaften als Online-Ressource zur Verfügung. www.culturebase.net präsentiert Informationen von mehr als 1.000 Personen und Gruppen aus aller Welt.

Nicht zuletzt die Publikationen des Hauses bieten ein nachhaltiges Instrument zur Wissensvermittlung: Das Haus hat in seiner 20jährigen Geschichte rund 150 Publikationen und über 40 CDProduktionen veröffentlicht.
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Nachrichtentechnik
ab 10:00 Uhr
Deutsches Technikmuseum
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Nachrichtentechnik

Technik und Mensch

Die elektrischen Techniken der Nachrichtenübertragung haben in den letzten hundert Jahren das Verhältnis der Menschen zueinander stark verändert. Distanzen scheinen kleiner geworden zu sein, die Menge der verfügbaren Informationen ist erheblich gewachsen, die Zugangsmöglichkeiten sind erweitert worden. Während bis ins 19. Jahrhundert hinein vor allem der Staat über die jeweiligen Mittel der Nachrichtenübertragung (Post, Telegraphie) verfügte, ist heute der Zugang zum Medium vor allem von der Menge der nötigen finanziellen Mittel abhängig. Die Bedeutung der Nachrichtentechnik als Schlüsselindustrie der Moderne nimmt heute durch die Vernetzung von Medien, Rechnern und Datenbanken stetig zu.
Bilder und Töne im Mittelpunkt

Die Übertragung, Aufzeichnung und Wiedergabe von Tönen und Bildern steht im Mittelpunkt der Ausstellung. Sie gibt Ihnen einen vielfältigen Überblick über die spannende Geschichte der Nachrichten und Kommunikationsweisen.
Aus Raumgründen konzentriert sie sich momentan auf den Zeitraum des 19. und auf die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts.
An vielen Stellen werden bevorzugt Menschen und Unternehmen aus Berlin vorgestellt, denn Berlin galt bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs als die "Elektropolis" Deutschlands.

Telegraphie und Telefon

Originale und funktionsfähige Modelle veranschaulichen die Geschichte der Telegraphie, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts als epochale Neuerung galt. Die Geschichte des Telefons wird zum einen durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Apparaten, zum anderen durch Bilder und Dokumente erzählt. Sie verdeutlichen den großen Einschnitt, den der Einzug des Telefons in den Alltag und das Arbeitsleben mit sich brachte. Besonders bedeutend sind die ersten Telefone des amerikanischen Erfinders Alexander Graham Bell, die den weltweiten Erfolg dieses Kommunikationsmittels begründeten.

Rundfunk und Fernsehen

Hier werden die Anfänge des deutschen Rundfunks in Berlin lebendig. Besonders wertvoll sind die zahlreichen Sender und Empfänger der “drahtlosen Telegrafie”, mit denen der Funk begann. Größtes Exponat ist der erste Mittelwellen-Sender des RIAS von 1948. In einer “Hörbar” können Sie viele originale und zeitgeschichtlich bedeutende Sendungen aus den Jahren 1924-1950 abrufen. Den Beginn des Fernsehens markiert der Nachbau der ersten elektronischen Fernsehanlage der Welt, die Manfred von Ardenne 1931 präsentierte. Weltweit einzigartig ist das noch funktionsfähige Schwarzweiß-Fernsehstudio von 1958.

Die Übertragung von Tönen und Bildern ist das eine Thema der Ausstellung. Die Aufzeichnung und Wiedergabe von Ton und Bild wird parallel dazu von den ersten Phonographen bis hin zu den ersten Videomaschinen gezeigt.
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Münzkabinett
ab 10:00 Uhr
Pergamon Museum
Bodestr 1
10178 Berlin

Münzkabinett

Das Münzkabinett ist mit 500.000 Objekten eine der größten numismatischen Sammlungen. Die Sammlung verdankt ihre Weltgeltung dem Reichtum und der Geschlossenheit der Münzserien vom Beginn der Münzprägung im 7. Jahrhundert v. Chr. in Kleinasien bis zu den Münzen und Medaillen des 21. Jahrhunderts.

Anlässlich des 100. Geburtstages des Bode-Museums wurde das Münzkabinett am 22. Oktober 2004 nach einer sechsjährigen Sanierungzeit wieder eröffnet, im Oktober 2006 wurde das gesamte Bode-Museum feierlich wiedereröffnet. Das Münzkabinett zeigt außerdem im Pergamonmuseum eine ständige Ausstellung antiker Münzen mit 2.000 Spitzenstücken. Es ist ferner im Alten Museum und im Museum für Vor- und Frühgeschichte mit ausgewählten Beständen präsent.

Zu den bedeutendsten Beständen gehören 102.000 griechische und etwa 50.000 römische Münzen der Antike, 160.000 europäische Münzen des Mittelalters und der Neuzeit sowie 35.000 islamisch-orientalische Münzen. Die im 15. Jahrhundert entstehende Kunstform der Medaille ist mit 25.000 Stücken vertreten.

Neben den Münzen und Medaillen gehören eine Papiergeldsammlung, eine Sammlung historischer Siegel seit dem Mittelalter und Beispiele für Geldformen der Naturvölker zum Bestand. Ferner sind mehr als 15.000 Münzwerkzeuge, darunter mehr als 12.000 Stempel, von in Berlin seit dem 17. Jahrhundert geprägten Münzen und Medaillen sowie eine umfangreiche Abgusssammlung vorhanden.

Neben einer Vielzahl hochrangiger Seltenheiten ist es in erster Linie die Vollständigkeit der Serien, die das Münzkabinett auszeichnet. Die Motive auf den Münzen sind vielfältig und werden thematisch über die Jahrhunderte hinweg immer wieder aufgenommen. Zu den Bildsujets gehören religiöse Themen aus der antiken Mythologie und dem Christentum, Wappen, Tiere, Pflanzen, Bauten und berühmte Persönlichkeiten.

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Foto: SMB, Münzkabinett
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Foto: SMB, Münzkabinett
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Foto: SMB, Münzkabinett
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Foto: SMB, Münzkabinett
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Foto: SMB, Münzkabinett
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Foto: SMB, Münzkabinett
Historische Brauerei
ab 10:00 Uhr
Deutsches Technikmuseum
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Historische Brauerei

Bier ist ein durch alkoholische Gärung hergestelltes reines Naturgetränk und hat eine über 6000 Jahre alte Geschichte. Das ist Anlaß genug, auch im Technikmuseum auf Technik und Technologie der Bierproduktion einzugehen. So wurde im Museumspark, in einem ehemaligen Lagerhaus der Nürnberger Tucher Bräu AG, die Historische Brauerei eingerichtet.

Auch wenn die Brauerei nicht in Funktion ist, liegt der Schwerpunkt der Ausstellung in der Erläuterung des klassischen Bierherstellungsprozesses, mit den technischen Ausrüstungen aus der Anfangszeit des 20. Jahrhunderts.
Das Sudhaus - ein technisches Denkmal

Mittelpunkt der Brauerei ist das Sudhaus mit seinen Braugefäßen aus dem Jahr 1909. Es ist über historische, gußeiserne Treppen zu erreichen und stellt mit den kupfernen Behältern, seinen glänzenden Armaturen, Handrädern und Rohrleitungen ein besonderes technisches Denkmal dar.
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Miniaturwelt
ab 10:00 Uhr
LOXX am ALEX - Miniatur Welten Berlin
Grunerstraße 20
10179 Berlin

Miniaturwelt

Schlendern Sie entlang an Fernsehturm und Alex, Zoologischen Garten, Brandenburger Tor und Reichstag oder besuchen Sie Frau Merkel im Kanzleramt.
Im Schloss Bellevue wartet der Bundespräsident beim Gartenfest auf Sie.

Tauchen Sie ein in alles, was die pulsierende Großstadt zu bieten hat:

Rasanter Zugverkehr vom ICE über die S-Bahn und Strassenbahn bis zur historischen Dampflok und wie von Geisterhand fahrende LKW, Busse und PKW.

Checken Sie ein auf dem großen Airport mit startenden und landenden Flugzeugen; vom Mittelstreckenflieger bis zur Boeing 747.

Unzählige bunte Szenen erzählen zudem die Geschichten der Menschen in der Stadt.

Die Miniatur Welten Berlin werden Sie begeistern.

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Foto: LOXX
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Foto: LOXX
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Foto: LOXX
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Foto: LOXX
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Foto: LOXX
Antike Welten
ab 10:00 Uhr
Altes Museum
Bodestraße 1
10178 Berlin

Antike Welten

Antike Welten in vollkommen neuer Darstellung sind seit dem 24. Februar 2011 im Alten Museum zu erleben: Nach den Etruskern und Römern, die seit Juli 2010 im Obergeschoss 250.000 Besucher begeistert haben, präsentiert die Antikensammlung nun im Hauptgeschoss ihre weltberühmte Sammlung griechischer Kunst in neuem Gewand.

Der Rundgang durch die neue Präsentation im Hauptgeschoss des Alten Museums beginnt mit der "Zeit der Helden" von 1000 bis 700 v. Chr. Kriegerstatuen und Helme stehen neben orientalisch geprägten Bildern von Greifen und Löwen. Schon wird der Blick gelenkt in die nächsten Räume zu archaischen Heiligtümern und Grabmonumenten des 6. Jhs. v. Chr.: Eine "Heilige Straße" führt auf den kolossalen Kuros von Didyma zu, die farbenprächtige "Berliner Göttin" blickt dem "Kopf Sabouroff" in die Augen.
Die Welt der Götter, Heroen und Sagen klassischer Zeit entfaltet sich im Nordsaal mit einem Feuerwerk bekannter Vasenbilder und Skulpturen. Im Zentrum rahmen Meisterwerke klassischer Kunst wie der Speerträger und die Amazone des Polyklet zusammen mit Meistervasen des Andokides und Euphronios den "Betenden Knaben". "Leben und Tod in Athen" beleuchtet jede Facette des Alltags in der Metropole der Klassik.

Das Theater in Griechenland und Unteritalien leitet über zu den Griechen im Westen, mit der "Thronenden Göttin" aus Tarent im Mittelpunkt. In der Abteilung zum Hellenismus werden Herrscher den einfachen Leuten gegenübergestellt - in Porträts und in ihrer Lebenswelt. Die Funde aus den Häusern von Priene, dem "Pompeji Kleinasiens", werden in einem ganz neuen Arrangement gezeigt.

Die ehemals im Pergamonmuseum ausgestellte prächtige Sammlung antiker Münzen des Münzkabinetts wird nun in einem separaten Raum mit blauem Himmelszelt präsentiert. Der Abschluss des Rundgangs bietet den Besuchern dann "350 Jahre Antikensammlung" im Zeitraffer (Die Münzen im Alten Museum im Interaktiven Katalog des Münzkabinetts).

Der nun eröffnete zweite Teil der neuen ständigen Ausstellung im Alten Museum hat einen faszinierenden Gesamtüberblick der Kunst der antiken Welt geschaffen - nicht nach Gattungen getrennt, sondern inhaltlich und ästhetisch arrangiert.

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Foto: Johannes Laurentius, Staatliche Museen zu Berlin
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Foto: Johannes Laurentius, Staatliche Museen zu Berlin
Frag deine Stadt! - Berlin für junge Entdecker
ab 10:00 Uhr
Märkisches Museum
Am Köllnischen Park 5
10179 Berlin

Frag deine Stadt! - Berlin für junge Entdecker

„Wer war vor uns da?“, und „Wo ist denn jetzt der Fernsehturm?“, sind nur zwei von vielen Fragen, die vor allem junge Museumsbesucher dazu einladen, ihre Stadt selbst zu entdecken.

Bevor die Slawen sich hier niederließen, gab es sie längst, die ersten Berliner: Wolf, Biber und Braunbär. Was auf ihrem Speisezettel stand und wie die Stadt für einen Fuchs riecht, erfahren die Besucher an Tierbuffet und Riechstation.

Drei Stadtmodelle veranschaulichen die Entwicklung der mittelalterlichen Doppelstadt Berlin-Cölln bis zu den großen Erweiterungen im 18. Jahrhundert. Und was es bedeutete, in der Kaiserzeit zur Schule zu gehen, vermitteln die historischen Schulbänke beim Hineinsetzen unmittelbar!

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Schreib- und Drucktechnik
ab 10:00 Uhr
Deutsches Technikmuseum
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Schreib- und Drucktechnik

Bis ins späte Mittelalter konnten Bücher nur durch das Abschreiben von Hand vervielfältigt werden. Papiere und Pergamente waren damals sehr wertvoll. Anstelle dieser mühseligen Arbeit stellte man zuerst in China Holztafeldrucke auf Papier her. Die ersten europäischen Holztafeldrucke stammen aus der Zeit um 1420/30. Äußerlich ähnelten sie eher einem „Bilderbuch“, da der überwiegende Teil der Bevölkerung damals nicht lesen konnte. Präge- und Druckstempel benutzten vor 1450 bereits Buchbinder, Goldschmiede und Töpfer. In China wurden schon im 11. Jahrhundert einzelne Schriftzeichen mittels keramischer Formen auf Papier gebracht. Als älteste Druckstempel gelten assyrische Keilschrifttäfelchen aus Lehm aus dem 3. Jahrtausend v. Chr.

Die Entwicklung des Hochdrucks steht hier im Mittelpunkt

Alle Drucktechniken lassen sich je nach Art der verwendeten Druckform einem der vier Druckverfahren Hochdruck, Tiefdruck, Flachdruck oder Durchdruck zuordnen: Der Hochdruck ist das älteste Druckverfahren. Die Dauerausstellung konzentriert sich auf die Darstellung der technischen Entwicklung des Hochdrucks sowie die damit verbundenen Veränderungen der Arbeitsbedingungen.

Zu sehen sind unter anderem

eine Handsetzerei (Berlin, 1950er Jahre)
Eiserne Handpressen (Columbia-Handpresse, Edinburgh, um 1835)
Schnellpressen (A. Hamm, Frankenthal-Heidelberg, um 1895)
Setzmaschinen (Simplex, Mergenthal, um 1904)
Schrift- und Reglettengiessmaschienen (Nebitype, Societa Nebiolo, 1972)

Vorführungen und Angebote

"Denn was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen."

Alle ausgestellten Druckmaschinen sind betriebsbereit und vorführbar. Die Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, unter Anleitung des Vorführers auf einer hölzernen Presse aus dem 17. oder auf gusseisernen Pressen aus dem 19. Jahrhundert zu drucken. Dabei erleben sie, mit welchen Mühen diese Arbeiten früher verbunden waren. Kleine Gruss-, Erinnerungs- oder Visitenkarten oder auch mehrere grossformatige Sonderdrucke können gegen einen Unkostenbeitrag von 3.00 – 5.00 Euro erworben werden.

In der museumseigenen Lehrdruckerei können Gruppen von 10 - 30 Personen sich in der “schwarzen Kunst” üben. Wir bitten um Anmeldung unter (030) 90 254-218
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Einheimische Tiere
ab 10:00 Uhr
Museum für Naturkunde
Invalidenstraße 43
10115 Berlin

Einheimische Tiere

Sie repräsentieren nahezu alle mitteleuropäischen Vogelarten und ihre Lebensräume. Einzelvitrinen zeigen die in internationalen Präparationswettbewerben preisgekrönten Vogelpräparate und den jeweiligen "Vogel des Jahres".

Alpendioramen

Diese Großdioramen entstanden zwischen 1918 und 1925. Weil Reisen damals noch keine Selbstverständlichkeit waren, dienten Dioramen dazu, Besuchern fremde Landschaften näher zu bringen. Um Tiefenwirkung zu erzielen, wurde die Landschaft auf gewölbten Decken und Wänden gemalt, während man Tiere und Pflanzen im Vordergrund drapierte. Dieses Großdiorama versetzt die Besucher in eine historische Alpenlandschaft vor mehr als hundert Jahren, als dort noch Steinbock, Bartgeier und Braunbär lebten.

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Vorderasiatisches Museum im Pergamonmuseum
ab 10:00 Uhr
Vorderasiatisches Museum
Geschwister-Scholl-Straße 6
10117 Berlin

Vorderasiatisches Museum im Pergamonmuseum

Das Vorderasiatische Museum ist neben dem Louvre und dem British Museum eines der bedeutendsten Museen orientalischer Altertümer der Welt. Auf 2 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche vermittelt es einen Eindruck von der 6 000 Jahre umfassenden Geschichte, Kultur und Kunst in Vorderasien.

Die Sammlung befindet sich im Südflügel des Pergamonmuseums und verteilt sich über 14 Säle. Unter den bedeutenden Baudenkmalen, Reliefs und kleineren Objekten befinden sich weltberühmte Exponate, die von deutschen Wissenschaftlern ausgegraben worden sind. Sie stammen aus den sumerischen, babylonischen, assyrischen und nordsyrisch-ostanatolischen Regionen, dem heutigen Irak, Syrien und der Türkei.

Einer der Hauptanziehungspunkte befindet sich in der Mittelachse des Gebäudeteiles. Dort erwarten den Besucher die weltberühmten Rekonstruktionen der riesigen, in leuchtenden Farben gehaltenen Prachtbauten Babylons: die Prozessionsstraße, das Ischtar-Tor und die Thronsaalfassade des Königs Nebukadnezar II. (604-562 v. Chr.). Unter Verwendung der glasierten Originalziegel, die aus zahlreichen Bruchstücken zusammengesetzt wurden, konnten Teile der Bauten in annähernd originaler Größe nachgebaut werden. Auf den Wandflächen finden sich Darstellungen von Löwen, Stieren und Drachen als Symbole der Hauptgottheiten Babylons.

Im Babylon-Saal befinden sich als besondere Anziehungspunkte das Modell des Hauptheiligtums des Stadtgottes Marduk, der "Turm zu Babel" und eine Kopie der bekannten Gesetzesstele des Königs Hammurabi.

Aufgrund von Renovierungsarbeiten können im Vorderasiatischen Museum voraussichtlich bis Ende März 2009 lediglich das Ischtator und die Prozessionsstraße besichtigt werden.

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Foto: Maximilian Meisse, Vorderasiatisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin
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Foto: Maximilian Meisse, Vorderasiatisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin
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Foto: Goeken, Vorderasiatisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin
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Foto: Olaf M. Teßmer, Vorderasiatisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin
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Foto: Maximilian Meisse, Vorderasiatisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin
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Foto: Olaf M. Teßmer, SMB, Vorderasiatisches Museum
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Foto: Olaf M. Teßmer, SMB, Vorderasiatisches Museum
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Foto: SMB, Vorderasiatisches Museum
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Foto: G. Stenzel, SMB, Vorderasiatisches Museum
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Foto: SMB, Vorderasiatisches Museum
Sammlerglück
ab 10:00 Uhr
Pergamon Museum
Bodestr 1
10178 Berlin

Sammlerglück

Die international als "Keir Collection" bekannte Sammlung islamischer Kunst von Edmund de Unger wird künftig als umfangreiche Leihgabe die Bestände des Museums für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin bereichern. Sie umfasst Werke aus fast allen Perioden und Kunstlandschaften der islamischen Kernländer um das Mittelmeer, aus Iran und aus Zentralasien.

Brokate und Teppiche, frühmittelalterliche Bronzen, kostbare Bergkristallobjekte sowie wertvolle Kalligraphien, Miniaturen und aufwendig verzierte Bucheinbände zählen zu der Leihgabe. Prominent ist Keramik aller Perioden vorhanden – ein Grund für den Weltruf dieser Privatsammlung. 112 der insgesamt 1500 Werke aus verschiedenen Kunst- und Kunstgewerbesparten befinden sich als 'Visitenkarte' bereits in Berlin, die übrigen werden später folgen. Ab dem 17. März wird diese Auswahl unter dem Titel "Sammlerglück" im Pergamonmuseum gezeigt, um Besucher in die Welt der Sammler und des Sammelns zu führen: woher kommen die Objekte, warum sammelt man islamische Kunst? Was sieht der Sammler in seinen Stücken und wie entsteht der Wert von Objekten auf dem Kunstmarkt?
In drei Räume unterteilt werden die Welt des Sammlers, die Biographie von Objekten und die Sammlung selbst thematisiert. Gezeigt werden unter anderem seltene, kostbare Bergkristallobjekte, deren Herstellung unter der Herrschaft der Fatimiden in Ägypten (969–1171) eine Blütezeit erlebte und die seit dem 11. Jahrhundert ihren Weg nach Europa fanden, um als Reliquiare die Kirchenschätze zu bereichern. Der Glanz des Bergkristalls wird hoffentlich auch Sie einladen, die Welt eines Sammlers zu entdecken.

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Foto: Dietmar Katz, Museum für Islamische Kunst
THE STORY OF BERLIN
ab 10:00 Uhr
THE STORY OF BERLIN
Kurfürstendamm 207-208
10719 Berlin

THE STORY OF BERLIN

In der Erlebnisausstellung THE STORY OF BERLIN erleben Sie in 23 Themenräumen, ausgestattet mit moderner Multimediatechnik und begehbaren Kulissen, eine spannende Reise durch 800 Jahre Stadtgeschichte. Museum ganz anders!

Zum Ausstellungsbesuch gehört eine Führung durch eine originale Bunkeranlage aus der Zeit des Kalten Krieges, die sich unter dem Kurfürstendamm versteckt.

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Foto: Story Of Berlin
Kunst des 19. Jahrhunderts
ab 10:00 Uhr
Alte Nationalgalerie
Bodestr. 1
10178 Berlin

Kunst des 19. Jahrhunderts

Die Alte Nationalgalerie gilt als umfangreiche Epochensammlung für die Kunst zwischen Französischer Revolution und Erstem Weltkrieg, zwischen Klassizismus und Sezessionen. Einzigartig ist die große Harmonie zwischen Sammlung und Gebäude des Museums: Das unter der Leitung von Heinrich Strack nach Plänen von August Stüler entworfene Gebäude wurde von 1867 bis 1876 errichtet und beherbergt heute eine der schönsten Sammlungen mit Kunst desselben Jahrhunderts. Der Rundgang durch das Haus bietet somit einen tiefen Einblick in die Kunst des 19. Jahrhunderts.

1. Ausstellungsgeschoss
Adolph Menzels Gemälde, darunter so wichtige Werke wie das "Balkonzimmer" und das "Eisenwalzwerk", zeigen den unermüdlichen Beobachter, der wichtige Themen der preußischen Geschichte aufgriff und dabei mit erstaunlicher Fantasie und feinem Kolorismus aufwartet.
Unter den Skulpturen des 19. Jahrhunderts befinden sich so berühmte Werke wie die Prinzessinnengruppe von Johann Gottfried Schadow sowie Werke von Berthel Thorwaldsen, Antonio Canova, Ridolfo Schadow, Reinhold Begas, Adolf von Hildebrand sowie Constantin Meunier. Weitere Skulpturen der Schinkel-Zeit sind in der Friedrichswerderschen Kirche ausgestellt.

2. Ausstellungsetage
Reichhaltig und qualitätvoll ist auch der Bestand an impressionistischer Malerei. Meisterwerke von Edouard Manet, Claude Monet, Auguste Renoir, Edgar Degas, Paul Cézanne und Skulpturen von Auguste Rodin wurden frühzeitig erworben.
Die Malerei der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist mit Werken von Hans Thoma, Anselm Feuerbach, Arnold Böcklin, Hans von Marées, Wilhelm Leibl und Wilhelm Trübner reichhaltig vertreten. Darüber hinaus präsentiert die Nationalgalerie ihren großen Bestand an Gemälden von Max Liebermann.

3. Ausstellungsetage
Die Kunst der Goethezeit ist mit Landschaften Jakob Philipp Hackerts, mit Porträts von Anton Graff und seinen Zeitgenossen und mit Werken der in Rom tätigen Nazarener vertreten: Peter Cornelius, Friedrich Overbeck, Wilhelm Schadow und Philipp Veit schufen mit den Fresken zur Josephslegende ein bedeutendes Auftragswerk für die Casa Bartholdy in Rom.
Zwei Säle im Obergeschoss der Nationalgalerie bieten Platz für Preziosen der Romantik: Gemälde von Caspar David Friedrich aus allen Schaffensphasen veranschaulichen die Entwicklung des Hauptmeisters der deutschen Romantik. Die programmatischen Architekturvisionen Karl Friedrich Schinkels zeigen den Architekten als ingeniösen Landschaftsmaler. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Werke Karl Blechens, der mit sprühender Farbigkeit und unkonventionellen Bildthemen seiner Zeit vorausgreift. Gezeigt werden ferner Porträts von Philipp Otto Runge und Gottlieb Schick, Landschaften von Joseph Anton Koch und Carl Rottmann. Das Biedermeier ist vertreten durch Berliner Stadtansichten von Eduard Gaertner und Johann Erdmann Hummel sowie durch Landschaften, Genreszenen und Porträts von Carl Spitzweg bis Ferdinand Georg Waldmüller.

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Hier ist Berlin!
ab 10:00 Uhr
Märkisches Museum
Am Köllnischen Park 5
10179 Berlin

Hier ist Berlin!

Nicht nur den klassischen Flaneur, auch den heutigen Touristen lädt Berlin zum Spazieren, Verweilen und Entdecken ein. Anlass genug, sich der Metapher des Stadtspaziergangs zu bedienen, bevor 2012 im ehemaligen Marinehaus am Köllnischen Park die vollständige Berliner Geschichtsausstellung präsentiert wird.

So „spaziert“ der Besucher sternförmig in Mitte und von dort nach Tiergarten, Moabit, Charlottenburg, Wilmersdorf und Friedrichshain. Er durchwandert dabei die Zeiten und entdeckt die markanten Einschnitte eines Ortes. Das Bild der realen Stadt vor Augen, kann er sich anhand von Stadtplanausschnitten orientieren und das in den Blick genommene Objekt einordnen. Topographische und thematische Zusammenhänge, die sich beim Durchwandern Berlins im Maßstab 1:1 oft nur schwer erschließen, werden im Museum komprimiert vorgestellt.

JEDEN MITTWOCH IM MONAT
15 Uhr | FÜHRUNG
Führung zur Stadt- und Regionalgeschichte, Große Halle, Gotische Kapelle, Waffenhalle, Zunftsaal, Gerichtsbarkeit im Mittelalter, Stadtmodelle etc.

MÄRKISCHES MUSEUM | Stadtmuseum Berlin
Am Köllnischen Park 5 | 10179 Berlin
Infoline: (030) 24002-162

Öffnungszeiten:
Di, Do, Fr-So: 10-18 Uhr | Mi: 12-20 Uhr

Eintritt:
5,00 Euro / ermäßigt 3,00 Euro
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100 OBJEKTE
ab 10:00 Uhr
AlliiertenMuseum
Clayallee 135 - Outp
14195 Berlin

100 OBJEKTE

Nach dem Zweiten Weltkrieg wird Berlin zur Vier-Sektoren-Stadt und schon bald zu einem Brennpunkt des Kalten Krieges. Die Auswirkungen dieses weltumspannenden Konfliktes prägen die Stadt bis heute. Die Ausstellung beleuchtet die Schlüsselrolle Berlins im Kalten Krieg anhand von 100 ausgewählten Objekten, die jedes für sich eine ganz eigene Geschichte dieser Epoche erzählen und die Bedeutung der Stadt als Symbol, Front, Bühne, Schaufenster und Erinnerungsort des Kalten Krieges deutlich machen.

Die Sonderausstellung „100 OBJEKTE. Berlin im Kalten Krieg“ greift auf die umfangreiche Sammlung des AlliiertenMuseums zurück. Die Objekte aus der Sammlung lassen unterschiedliche Sichtweisen auf die Geschehnisse in Berlin zu. Sie bieten amerikanische, britische oder französische Perspektiven, aber auch deutsche – westliche oder östliche. Für die Ausstellung wurden einhundert Objekte ausgewählt, die gleichzeitig für ein Narrativ des Kalten Krieges in Berlin, darüber hinaus aber auch für eine nationale oder globale Erzählung stehen. Viele, auf den ersten Blick vielleicht banal-erscheinende, alltägliche Hinterlassenschaften, bilden so zusammengenommen ein facettenreiches Bild der Epoche. In diesem Sinne verdeutlicht die Ausstellung die vielfach entscheidende Rolle Berlins im Kalten Krieg.

„100 OBJEKTE. Berlin im Kalten Krieg“ reicht über die Sonderausstellungsfläche des AlliiertenMuseums hinaus. Rund ein Viertel der Ausstellungsstücke befinden sich in der Dauerausstellung und auf dem Freigelände. Sie werden an ihrem jeweiligen Standort als Teil der Sonderausstellung markiert. Die Geschichten hinter den Objekten werden in einem ausstellungsbegleitenden Textheft präsentiert. Zusätzlich wird das Führungsprogramm des AlliiertenMuseums für die Laufzeit der Sonderausstellung durch zielgruppengerechte dialogische Führungen erweitert. Ziel der Ausstellung ist es, die Bedeutung des Museums und seiner Sammlung für die Stadtgeschichte Berlins im Kontext des Kalten Krieges bewusst zu machen.

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Lebenswelt Schiff
ab 10:00 Uhr
Deutsches Technikmuseum
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Lebenswelt Schiff

Wer denkt bei Schiffen nicht an Freiheit und Abenteuer, Sehnsüchte oder sogar Gefahren und Ängste?

Seit jeher üben Schiffe eine große Faszination auf den Menschen aus: Schiffe transportieren seit alters her Güter und Gedanken über die offene See bis ins Landesinnere. Auf den bedrohlichen Weltmeeren bedeuten sie für die Seefahrer auch Geborgenheit.

Eine der weltweit größten Schifffahrts-Ausstellungen

Auf drei Etagen mit insgesamt 6.600 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden etwa 1.100 Exponate zur Geschichte der Hochsee- und Binnenschifffahrt präsentiert - eine der weltweit größten Ausstellungen zu diesem Thema.

Der Titel der Ausstellung “Lebenswelt Schiff” ist zugleich Programm. In ihr steht nicht das isolierte technische Objekt ‚Schiff‘ im Mittelpunkt, sondern vielmehr die enge Beziehung zwischen Mensch und Schiff, zwischen Kulturgeschichte und Schifffahrtsgeschichte.

Die Ausstellung gliedert sich in insgesamt 29 Themeneinheiten, so genannte Module, die zeitlich oder thematisch aufeinander verweisen. Im Mittelpunkt stehen die Exponate; moderne Medien, interaktive Versuche und Vorführungen erläutern sie.

Binnenschifffahrt – “Berlin ist aus dem Kahn gebaut”
Im Erdgeschoss finden die Besucherinnen und Besucher den Bereich der Binnenschifffahrt zwischen Elbe und Oder. Hier erfahren sie, wie der Wandel vom Segel- zum Dampfantrieb das Leben an Bord verändert hat und wie Schiffe Niveau-Unterschiede im Gelände überwinden.

Auf den Freizeitaspekt geht das Modul zur Geschichte des Wassersports zwischen Havel und Spree ein, das im ersten Obergeschoss fortgesetzt wird.

Ein weiteres Modul ist dem ehemaligen Verkehrs- und Baumuseum und dem ehemaligen Institut und Museum für Meereskunde gewidmet, den beiden bedeutenden Vorgängerinstitutionen der Schifffahrtsabteilung des Deutschen Technikmuseums.

Theorie des Schiffs und Schiffsmodellbau

Das Modul Theorie des Schiffs und Schiffsmodellbau im ersten Obergeschoss geht Fragen zur Strömungstechnik, zur Längsfestigkeit und zur Effektivität von Schrauben- und Radantrieb nach.

Im Sommer 2010 gehen auch draußen auf dem Museumsteich die "Leinen los". Schiffsmodellbauer aus Berlin und Umgebung bringen ihre fernsteuerbaren Kleinode zu Wasser.

Modelle werden nicht nur für Strömungsversuche verwendet, sondern auch als Bauvorlage für den Schiffbau, als Schmuck oder Spielzeug. Präsentiert werden hier Modelle aus Holz, Bernstein, Nelken, Papier, Tierknochen und vielem anderen mehr.

Hochseeschifffahrt – Das Schiff und das Meer

Das zweite Obergeschoss widmet sich der Geschichte der internationalen Hochseeschifffahrt. Schiffe ermöglichten die Entdeckung fremder Kontinente, den Kultur- und Warentransfer zwischen den Völkern, aber auch Krieg und Kolonialisierung.

Eine Achse mit über 50 Schiffsmodellen im Maßstab 1:50 zeichnet 10.000 Jahre Schiffsentwicklung nach. In den weiteren 22 Modulen sind neben Schiffsmodellen auch zahlreiche kleinere Originalexponate aus fünf Jahrhunderten zu sehen.
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Faszination des Augenblicks
ab 10:00 Uhr
Deutsches Technikmuseum
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Faszination des Augenblicks

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Saurierwelt
ab 10:00 Uhr
Museum für Naturkunde
Invalidenstraße 43
10115 Berlin

Saurierwelt

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts startete eine Expedition im Auftrag des Museums für Naturkunde nach Tansania (Ostafrika), um nach Dinosaurier-Fossilien zu graben. Es sollte die bis heute erfolgreichste Dinosaurier-Grabung aller Zeiten werden. Am Tendaguru-Hügel bargen die Forscher die gigantische Menge von 250 Tonnen Knochen! Der Fund wurde nach Berlin gebracht und, soweit möglich, zu Skeletten montiert. Die meisten der in diesem Saal ausgestellten Dinosaurier-Skelette stammen von Tendaguru.
Übrigens: Mit Hilfe der „Juraskope“ können Sie die Dinosaurier wieder zum Leben erwecken.


Brachiosaurus brancai

Das Skelett des Brachiosauriers (Brachiosaurus brancai) ist mit einer Höhe von 13,27 Metern das größte montierte Dinosaurierskelett der Welt. Seine Knochen wurden bei der Tendaguru-Expedition gefunden. Der Saurier lebte vor 150 Millionen Jahren und ernährte sich von Pflanzen. Zurzeit beschäftigen sich Forscher mit der Frage, welche Tiere und Pflanzen mit dem Saurier zusammenlebten und welche statischen und physiologischen Probleme ein solcher 50-Tonnen-Gigant zu bewältigen hatte.
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Energietechnik
ab 10:00 Uhr
Deutsches Technikmuseum
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Energietechnik

Ohne Energie gibt es keine Bewegung, ohne Energie kommt keine Maschine in Gang. Objekte der Energietechnik finden sich überall im Museum – sei es in der Eingangshalle, in der Luftfahrt-Ausstellung oder im Museumspark.


Dampfmaschine und Dieselmotor

Schon in der Eingangshalle treffen Sie auf zwei beispielhafte Objekte.

Unübersehbar ist die vorführbereite Dampfmaschine aus England, dem Mutterland der Industrialisierung. Diese zweizylindrige Verbundmaschine, gebaut 1860, treibt über eine zentrale Transmissionswelle ein Ensemble von Werkzeugmaschinen zur Metallbearbeitung an.

Dampfmaschinen eröffneten seit den 1770er Jahren ein neues Kapitel der Technikgeschichte. Erstmals gab es eine selbständige, von Muskelkraft unabhängige und so unermüdliche Kraftquelle als Antriebsmaschine. Im Gegensatz zu einer Windmühle oder einem Wasserrad konnte sie zudem an jedem Ort aufgestellt werden, an dem sie gebraucht wurde.

In der Nachbarschaft befindet sich auch eine modernere Kraftmaschine: Ein Dieselmotor aus den 1920er Jahren zeigt eine jener Techniken, die die Dampfkraft abgelöst haben.

Energieumwandlung und Energieformen

In allen Bereichen des Museums beinhalten die historischen Objekte auch Energietechnik. Die Schiffe wandeln die Energie des Windes oder des Dieselöls in Vortrieb um. Alle Automobile, Motorräder oder Flugzeuge sind immer auch Maschinen, mit denen die Energie der Kraftstoffe in Bewegung umgesetzt wird.

Unter Energietechnik im engeren Sinne verstehen wir Techniken, die sich mit der Bereitstellung von Energieformen unterschiedlichster Art befassen. Neben der Herstellung von Kraft- und Brennstoffen bedeutet das heutzutage vor allem die Produktion von elektrischer Energie. Eine ausführliche Darstellung dieses Themas wird es voraussichtlich erst im geplanten Neubau des Technikmuseums, dem Technoversum, geben.

Windkraft im Museumspark

Hier finden Sie zwei historische Windmühlen, die die vorindustrielle Energieumsetzung demonstrieren. Ihre Mechanik ist in vielen Details sehr durchdacht und raffiniert, und doch bilden sie einen völligen Kontrast zu der industriellen Maschinentechnik:

Die Naturkraft "Wind" und die handwerkliche Bauweise prägen die Konstruktion.

Die ganz aus Holz gebaute Bockwindmühle (1820) wird immer per Muskelkraft mit ihrem ganzen Haus in den Wind gedreht. Bei der gemauerten Holländermühle (1911) dreht sich nur die hölzerne Kappe mit den Flügeln automatisch in die richtige Richtung.

In Planung ist die Aufstellung weiterer Windenergieanlagen, mit denen die Entwicklung dieser umweltfreundlichen Technik von den Anfängen bis zu modernsten Anlagen demonstriert werden kann.

Der Neubau des Deutschen Technikmuseums

Der Neubau des Deutschen Technikmuseums, fertiggestellt im Jahr 2001, ist nach neuen Erkenntnissen und Methoden der Energieoptimierung konzipiert.

Mehrere Forschungsinstitute erarbeiteten die Kriterien für die gesamte Haustechnik, insbesondere die Klima- und Lichttechnik. Innovative gebäudeintegrierte Systeme sorgen für die Nutzung der Sonnenenergie und die Versorgung mit Tageslicht.
Energieumwandlung zu Licht

Das Museum besitzt umfangreiche Bestände zum Thema “Lichttechnik”. Deren spannende Geschichte kann jedoch erst im Technoversum erzählt werden.

Bis es soweit ist, begeben Sie sich doch auf eine Zeitreise durch die Epochen der Gas-Straßenbeleuchtung und besuchen Sie das Gaslaternen-Freilichtmuseum im Berliner Tiergarten.
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Kosmos und Sonnensystem
ab 10:00 Uhr
Museum für Naturkunde
Invalidenstraße 43
10115 Berlin

Kosmos und Sonnensystem

Kosmos und Sonnensystem

Wie entstanden unser Universum und unser Sonnensystem? Was geschieht im Inneren von Sternen? Wie lange werden unsere Sonne und die Erde noch existieren?

Das neu gestaltete Treppenhaus des Museum lädt die Besucher zu einer Reise durch Raum und Zeit ein. Als uralte Boten des Sonnensystems erzählen Meteorite die Geschichte von der Bildung unserer Planeten.

Meteorite vom Mars

Sind Steine vom Mars eigentlich rot? Bislang hat keine Raumsonde jemals Material von dort mit auf die Erde gebracht. Meteorite, die durch gewaltige Asteroideneinschläge aus der Planetenoberfläche gesprengt wurden sind die einzigen Proben, die wir vom Mars untersuchen können. Bestaunen Sie einige dieser seltenen Stücke in unserer Ausstellung.

HIER

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Foto: MfN
Hier ist Berlin! (Teil 2)
ab 10:00 Uhr
Märkisches Museum
Am Köllnischen Park 5
10179 Berlin

Hier ist Berlin! (Teil 2)

Der zweite Teil der Ausstellung lädt zu einem spannenden kulturhistorischen Stadtspaziergang durch Berliner Straßen und Viertel ein: Vom Brandenburger Tor, als die Mauer noch stand, über die Brüderstraße zum Haus des Verlegers Friedrich Nicolai, weiter zum Schloss, vorbei am Lustgarten und Unter den Linden zum Modell der berühmten Schinkel-Bauten.

Weiter durchs Hansaviertel mit den Gebäuden der Internationalen Bauausstellung von 1957 zum Kurfürstendamm. Von dort in die ehemalige italienische Kolonie in der Schönhauser-Allee und zur „Königlichen Eisengießerei“ in der Invalidenstraße. Zum Abschluss ein Abstecher nach Tegel, zur Maschinenbau-Anstalt von August Borsig - oder noch eine Runde durch die Stadt - im ersten Teil der Ausstellung.

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Foto: Stiftung Stadtmuseum Berlin
Produktionstechniken
ab 10:00 Uhr
Deutsches Technikmuseum
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Produktionstechniken

Die Abteilung Produktionstechniken hat zur Zeit zwei Ausstellungsschwerpunkte: Die museale Kofferproduktion und die manufakturelle Schmuckproduktion. Im Zentrum beider Ausstellungen steht die Vermittlung und Tradierung der Verfahrenstechniken und des Erfahrungswissens, mit denen Frauen und Männer in der Kombination von Maschinen- und Handarbeit Alltagsprodukte herstellen.

Die "Kofferproduktion" zeigt die Herstellung eines alltäglichen Produktes. Der Hartpappenkoffer mit Vulkanfiberecken, typisches Reisegepäck seit den 20er Jahren, war ein massenhaft hergestellter Artikel für alle. In der für ein Museum einmaligen Anlage werden alle Arbeitsgänge bis zum Endprodukt vorgeführt.

In der 200 Quadratmeter großen Ausstellungseinheit “Manufakturelle Schmuckproduktion” können die Besucherinnen und Besucher die Herstellung eines Schmuckstückes an zum Teil schon über einhundert Jahre alten Maschinen verfolgen.


Im Zentrum stehen sieben Fertigungsbereiche: Prägen-Pressen-Stanzen, Ziehen-Walzen, Gießen, Schleifen-Polieren, Guillochieren-Gravieren, die Kettenherstellung und die handwerklichen Techniken des Goldschmiedeberufs. Zusätzlich ermöglichen Filmdokumente vertiefende Einblicke in Geschichte und Gegenwart der manufakturellen Schmuckherstellung.

Der Rekonstruktion von Jugendstilschmuck aus der Zeit um 1900 und seiner historischen seriellen Fertigung widmet sich ein aktuelles Forschungsprojekt.
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Der Mensch und sein Genius
ab 10:00 Uhr
Alte Nationalgalerie
Bodestr. 1
10178 Berlin

Der Mensch und sein Genius

2017 jährt sich der 100. Todestag von Auguste Rodin, von dem die Nationalgalerie Schlüsselwerke wie Der Denker, Das eherne Zeitalter und Der Mensch und sein Gedanke besitzt. Unvollkommenheit und geistige Flüchtigkeit prägen das Werk Rodins. Die Ausstellung widmet sich daher der bisher wenig beachteten Bronzestatuette Der Held (Der Mensch und sein Genius). 20 Jahre stand die Bronze auf dem Schreibtisch Hugo von Hofmannsthals und gelangte 1920 durch Vermittlung von Rainer Maria Rilke in die Sammlung Werner Reinharts. Gemälde und Grafiken, Schriften zur Kunst, Briefwechsel sowie Fotografien beleuchten das Thema der Inspiration in der Kunst und Dichtung um 1900. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Freunde der Nationalgalerie.

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Museum für Islamische Kunst im Pergamonmuseum
ab 10:00 Uhr
Pergamon Museum
Bodestr 1
10178 Berlin

Museum für Islamische Kunst im Pergamonmuseum

Das Museum für Islamische Kunst zeigt in einer ständigen Ausstellung im Südflügel des Pergamonmuseums die Kunst der islamischen Völker vom 8. bis ins 19. Jahrhundert. Die Kunstwerke stammen aus einem Gebiet, das von Spanien bis nach Indien reicht. Schwerpunkte sind der Vordere Orient einschließlich Ägypten und Iran.

Die bildende Kunst ist in nahezu allen Sparten vom Architekturdekor über das Kunsthandwerk und den Schmuck bis hin zur Buchkunst vertreten. Hervorzuheben ist der z. T. vollständige Architekturdekor, der in verschiedenen Materialien auch räumliche Eindrücke vermittelt: die Steinfassade von Mschatta, die Grabungsfunde von Stuckwänden aus Palästen in Samarra, die bemalten Holzfüllungen des Aleppo-Zimmers und die Wandkeramiken in verschiedenen Techniken als Gebetsnischen aus der Türkei und dem Iran.

Vom Kunsthandwerk sind fast alle Materialien vertreten: Gefäßkeramiken, Metallarbeiten, Holz- und Beinschnitzereien, Gläser, Gewebe, Teppiche. Aus der Sammlung der Buchkunst werden in Wechselausstellungen Miniaturen und arabisch-persische Kalligraphien der Moghulzeit gezeigt.

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Foto: Georg Niedermeiser, Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Islamische Kunst
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Foto: Georg Niedermeiser, Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Islamische Kunst
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Foto: Jürgen Liepe, Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Islamische Kunst
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Foto: Georg Niedermeiser , Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Islamische Kunst
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Foto: Georg Niedermeiser , Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Islamische Kunst
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Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Islamische Kunst
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Mineraliensaal
ab 10:00 Uhr
Museum für Naturkunde
Invalidenstraße 43
10115 Berlin

Mineraliensaal

In der mineralogischen Schausammlung, dem weitgehend original erhaltenen Saal aus dem 19. Jahrhundert, erwarten den Besucher 1077 Mineralarten.
Darunter befinden sich wertvolle Stücke, die Alexander von Humboldt in Russland gesammelt hat.

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System Erde
ab 10:00 Uhr
Museum für Naturkunde
Invalidenstraße 43
10115 Berlin

System Erde

Große Naturereignisse formten unsere Erde und verändern sie noch heute. Vulkanismus, Erdbeben und Meteoriteneinschläge hinterlassen oft erhebliche Spuren in der Landschaft und beeinflussen die Bedingungen für Lebewesen oft erheblich.

Multimedia-Globus

Der multifunktionale Globus mit einem Monitor zeigt Filmsequenzen und Animationen, die Naturereignisse im Saal "System Erde" veranschaulichen. Themen der Filme sind "Vulkanismus", "Meteoritenkrater", "Atmosphäre", "Gebirgsbildung" und "Plattentektonik". Außerdem vermittelt der Globus Einblicke in den schalenartigen Aufbau der Erde.

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Präparationstechniken
ab 10:00 Uhr
Museum für Naturkunde
Invalidenstraße 43
10115 Berlin

Präparationstechniken

Die Präparationsausstellung wurde 2003 eröffnet. Hier werden in 18 Vitrinen anhand von mehr als 300 Exponaten nahezu alle wichtigen in unserem Museum praktizierten Präparationstechnologien erläutert.

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Lebende Bilder - Eine Technikgeschichte des Films
ab 10:00 Uhr
Deutsches Technikmuseum
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Lebende Bilder - Eine Technikgeschichte des Films

Diese und viele andere Fragen stellt und beantwortet die Dauerausstellung “Lebende Bilder - Eine Technikgeschichte des Films”. Auf ca. 400 qm zeigt sie den abwechslungsreichen Weg, den die Kunst der Illusionsvermittlung vom Mittelalter bis heute genommen hat. Sie beschreibt den Weg von der Laterna magica zum modernen Kinoprojektor und vom einfachen Guckkasten zum Videofilm.

“Auf den Spuren bewegter Bilder” können Sie verfolgen, welchen Einfluss die Projektionskunst auf die sinnliche Wahrnehmung hatte. Sie werden fasziniert verstehen, was es mit dem Bewegungsphänomen auf sich hat. In einem Streifzug erfahren Sie Wichtiges über die bedeutendsten Filmpioniere und ihre Leistungen.
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Evolution in Aktion
ab 10:00 Uhr
Museum für Naturkunde
Invalidenstraße 43
10115 Berlin

Evolution in Aktion

Sie sind für Aussehen, Verhalten und Vielfalt der Tiere und Pflanzen verantwortlich. Hier zeigen wir, wie das prächtige Gefieder des Pfaus zu erklären ist, wenn er damit doch kaum mehr fliegen kann oder warum das Zebra seine Streifen hat.


Biodiversitätswand

Farben- und Formenvielfalt der belebten Natur, wie wir sie in dieser Installation zeigen, wird auch Sie in ihren Bann ziehen. Gezeigt werden etwa 3000 präparierte Tierarten. Die heute existierende Artenvielfalt ist natürlich noch viel höher, man schätzt sie auf 4 bis 40 Millionen. Noch kennen wir erst einen kleinen Teil. Ständig werden neue Arten entdeckt und dokumentiert, viele davon von den Wissenschaftlern dieses Museums. Als Belegexemplare - sogenannte Typen - gelangen sie dann in die wissenschaftliche Sammlung des Hauses und stehen somit Forschern der ganzen Welt zur Verfügung.
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Papiertechnik
ab 10:00 Uhr
Deutsches Technikmuseum
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Papiertechnik

Vor etwa 5000 Jahren beginnt die Geschichte der Schrift. Unterschiedlichste Materialien wurden bemalt, beschrieben, gemeißelt, geritzt oder gestempelt. Bis vor etwa 100 Jahren war Papier ähnlich wie früher Papyrus oder Pergament etwas sehr Wertvolles. Heute ist Papier der wichtigste, billigste und am leichtesten verfügbare Schriftträger.
Im Mittelpunkt der Dauerausstellung zur Papiertechnik steht neben der Geschichte und kulturellen Nutzung dieses vielseitigen Stoffes das handwerkliche Papierschöpfen, bei dem aus einer milchig-flockigen Flüssigkeit ein “Blatt” entsteht.

Die Geschichte des Papiers

Papier wurde um 200 v. Chr. in China entwickelt. Es entsteht aus Fasern meist pflanzlicher Herkunft und Wasser. Die weitere Verbreitung verschiedener Papierherstellungsverfahren erfolgte über die Seidenstraße nach Nordafrika und Europa. Dabei beeinflussten klimatische Bedingungen die Rohstoffwahl und Herstellung.
In Europa beginnt die Papierherstellung im 11. Jh. in Südspanien und Italien. Mit der Gleismühle von Ulrich Stromer wurde 1390 in Nürnberg die erste deutsche Papiermühle gegründet. Als Rohstoff benutzte man Hadern (Lumpen). Um den steigenden Bedarf an Papier zu decken, werden seit dem 17. Jh. immer mehr Fertigungsschritte bei der Faseraufbereitung und der Papierherstellung durch Maschinen ersetzt. Um 1840 beginnt die Nutzung von Holz als Papierrohstoff. Papier kann seitdem billiger und in größeren Mengen hergestellt werden. Die Einführung von Computern, Textverarbeitungssystemen und elektronischen Speichermedien führte zu nachhaltigen Veränderungen - sowohl bei den Herstellern als auch bei den Konsumenten.

Papiermanufaktur – dabei sein ist alles!

In unserer Papiermanufaktur können Kinder ab 8 Jahren, Jugendliche und Kleingruppen unter Anleitung Papier schöpfen. Dafür stehen in dem ehemaligen Pferdestall, in dem sich die Ausstellung befindet, sechs Futterkrippen als Papierschöpfbecken sowie zwei rollstuhlgerechte Arbeitsplätze zur Verfügung.

Wir bitten um telefonische Anmeldung unter 030 / 90 254-220.

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Kellers Modelle
ab 10:00 Uhr
Museum für Naturkunde
Invalidenstraße 43
10115 Berlin

Kellers Modelle

Als wissenschaftlicher Modellbauer war Keller von 1930 an bis zu seinem Tod in unserem Museum tätig. Er schuf in dieser Zeit eine Vielzahl einmaliger biologischer Modelle. Seine Arbeiten stellen noch heute einen international gültigen Maßstab dar.

Keller schuf zunächst Plastilin-Modelle, von denen er Gipskopien anfertigte, die er akribisch überarbeitete. Für das Endmodell mussten sie später in Pappmaché gedoubelt werden. Aus den ersten Kunststoffen (Zelluloid und Galalith) wurden Flügel und Borsten hergestellt und am Modell montiert. Mit partieller Blattvergoldung und Kolorierung wurden die aufwändigen Arbeiten vollendet. Dieses präzise Arbeiten war sehr zeitintensiv. So dauerte die Herstellung des maßstabgetreuen Fliegenmodelles fast ein Jahr.

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Mauer | Stücke
ab 10:00 Uhr
Märkisches Museum
Am Köllnischen Park 5
10179 Berlin

Mauer | Stücke

Vom 9.11.03 bis auf weiteres

Zwei mit einem „Königskopf“ von Kiddy Citny bemalte Segmente sind ein Geschenk eines Berliner Mäzens an die Stiftung Stadtmuseum Berlin. Dank der großzügigen Förderung der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ist es möglich, diese Mauerfragmente in einem Ensemble mit einer Hörstelle, die Tondokumente vom Bau bis zum Fall der Mauer abspielt, zu präsentieren.

Das Stadtmuseum ist bestrebt, innerhalb der Darstellung der Stadt- und Kulturgeschichte Berlins, verstärkt Aspekte der Zeitgeschichte in den Blickpunkt zu rücken. Die Berliner Mauer ist ein eindringliches Symbol der 28-jährigen Spaltung Deutschlands. Nach der friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung Berlins verschwand die Mauer in rasantem Tempo aus dem Stadtbild. Die hier präsentierten Segmente werden abseits des ursprünglichen Grenzverlaufs zu museumsspezifischen Exponaten und sind – einer Sammlungstradition des Märkischen Museums folgend – wie andere historisch oder künstlerisch bedeutsame Fragmente in die Museumsanlage integriert.
In einem Augenblick, in dem die Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR zwischen „Ostalgie“, kritischer Mahnung und ironischem Umgang in der öffentlichen Diskussion eine neue Aktualität gewinnt, finden die Mauerteile einen musealen Ort. Sie stellen in diesem Sinne ein unentbehrliches Fortschreiben der Berliner Stadtgeschichte dar.

Weitere Informationen unter: http://www.berlin.de/mauerdialog/
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Pillen und Pipetten
ab 10:00 Uhr
Deutsches Technikmuseum
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Pillen und Pipetten

Wohl kaum ein Industriezweig hat die moderne Gesellschaft weitreichender geprägt als die Chemie- und Pharmaindustrie. Fast alle Dinge, mit denen wir im Alltag umgehen, enthalten chemisch erforschte und entwickelte Anteile. Auch in unserem Körper gibt es kaum etwas, das nicht für den Erhalt der Gesundheit oder gar zur Leistungssteigerung im Labor analysiert wurde.

Vor dem Hintergrund der Geschichte des Berliner Unternehmens Schering lernen die Besucherinnen und Besucher Arbeitstechniken eines Labors, Arbeitsmittel von der Glaspipette bis zum modernen Pipettierroboter, die chemische Produktvielfalt sowie die Grundlagen der pharmazeutischen Industrie kennen. Sie können selbst zum Pyrotechniker werden und virtuell ein Feuerwerk zusammenbauen und zünden oder eine industrielle Tablettenpresse, mit einem Auswurf von 300.000 Tabletten pro Stunde, bei Vorführungen in Aktion beobachten. Einen weiteren Themenschwerpunkt bilden die Entdeckung der Sexualhormone, ihre Verwendung als Verhütungsmittel in der von Schering entwickelten "Pille" und die gesellschaftlichen Auswirkungen auf Familienplanung und Sexualität.

Berlin – Wissenschaftsstadt der Chemie und Pharmazie

Seit den 1850er Jahren entwickelte sich Berlin zu einer Wissenschaftsstadt der Chemie, Medizin und Pharmazie. Durch staatliche Förderung von wissenschaftlichen Institutionen und durch herausragende Forschungsleistungen erlangte die Berliner Wissenschaft weltweit Anerkennung. Die an den Instituten ausgebildeten Chemiker fanden oft einen Arbeitsplatz in den Unternehmen.

Die Berliner Firma Schering, bis heute wegen ihrer Standorttreue ein lokales Symbol, ist hierfür ein gutes Beispiel. Ihre Zusammenarbeit mit externen Forschern bei der Spezialisierung auf Hormonforschung in den 1930er Jahren ist zudem Modell für das Zusammenwirken von Wissenschaft und Unternehmen, wie es im 20. Jahrhundert üblich wurde.

Chemieindustrie – für alles ein Produkt aus dem Labor

Die Chemie- und Pharmaindustrie war der erste Wirtschaftszweig, der Forschungslabore in Unternehmen einrichtete. Hier wurden neue Stoffe und vor allem großtechnische Herstellungsverfahren entwickelt. Seit dem 19. Jahrhundert wuchs die Bandbreite an Produkten, die aus wenigen Rohstoffen und vor allem preiswert herzustellen waren.

Um die Gewinne zu vergrößern, wurden die Ausgaben für die Forschung erhöht. So wurden Forschungsleistungen und die Entwicklung der Wissenschaft in einer Weise beschleunigt, wie es keine staatliche Förderung vermochte.

Mittlerweile liegt den meisten Gütern der modernen Gesellschaft chemische und biochemische Forschung zugrunde: Es gibt über 300 chemische Grund- und Zwischenprodukte und rund 30.000 Endprodukte der verschiedensten Art und Form.

Pharmaindustrie – Medikamente für den Markt

Die seit Mitte des 19. Jahrhunderts in chemisch-pharmazeutischen Betrieben entwickelte Massenherstellung ermöglichte es, einer wachsenden Bevölkerung ausreichend Medikamente zur Verfügung zu stellen. Auch wenn sie mittlerweile weitgehend automatisiert ist, ist die Suche nach neuen oder veränderten Wirkstoffen heute noch immer eine Mischung aus Zufall und Planung.

Beim Thema Pharmaindustrie prallen zudem oft gegensätzliche Meinungen aufeinander: Das Gewinnstreben der Industrie wird nicht selten im Widerspruch zum Wert der persönlichen Gesundheit gesehen.

Führungen

Zur Ausstellung bieten wir Führungen für Einzelpersonen, Gruppen und Schulklassen (ab Klasse 9) an.

Im Mittelpunkt der Ausstellung, die Chemie und Pharmazie unter der These "Unsere moderne Zivilisation stammt aus dem Labor!" präsentiert, stehen nicht in erster Linie die Objekte, sondern die durch sie dargestellten Zusammenhänge.

Die Führungen beantworten Fragen wie: Inwiefern haben chemische Produkte die Industrialisierung vorangetrieben? Wie gestaltete sich um die Jahrhundertwende der Arbeitsplatz im Labor? Und was hat sich bis heute verändert? Welchen Einfluss hatte die Entdeckung von Sexualhormonen auf die Gesellschaft?

Vorkenntnisse sind zum Verständnis der Führungen nicht erforderlich. Die Mitarbeiter des Technikmuseums gehen gern auf spezielle Interessen der jeweiligen Gruppen (maximal 20 Personen) ein. Eine Führung in deutscher Sprache kostet 30.- EUR zzgl. Eintritt und dauert ca. 1 Stunde. Weitere Informationen und Termine (Anmeldung mind. 14 Tage im Voraus) erhalten Interessierte unter:
Tel. 030-90 254-124 oder per E-Mail.

Sonntags um 15.00 Uhr können Interessierte an einer kostenlosen öffentlichen Führung teilnehmen. Treffpunkt ist im Foyer neben der Kasse.

Da diese kostenfreie Führung von der Personalsituation abhängig ist, informieren Sie sich bitte vorab am entsprechenden Tag unter der Telefonnummer +49 (0)30 90 254 199.

Forscher führen Schulklassen: "Das Geheimnis der Wirkstoffe"

Medikamente können Leben retten. Aber was genau steckt in ihnen? Woher stammen die Wirkstoffe und wer findet sie?
Was ein Forscher macht, der nach neuen Wirkstoffen sucht, erzählt ein Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP).

Die Führungen richten sich an Schulklassen ab Stufe 8 und dauern circa 1 Stunde. Interessierte Einzelbesucher sind ebenfalls willkommen.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldungen unter 030 / 20 60 49 47 bei Wiebke Peters oder peters@leibniz-gemeinschaft.de.

Datum Zeit Ort
Mi, 22. Juni 2011 10.00 und 12.00 Uhr Beamtenhaus
Mi, 17. August 2011 10.00 und 12.00 Uhr Beamtenhaus
Mi, 14. September 2011 10.00 und 12.00 Uhr Beamtenhaus
Mi, 19. Oktober 2011 10.00 und 12.00 Uhr Beamtenhaus
Mi, 9. November 2011 10.00 und 12.00 Uhr Beamtenhaus
Mi, 7. Dezember 2011 10.00 und 12.00 Uhr Beamtenhaus

Informationen zur Wirkstoffsuche am Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) finden Sie unter: www.fmp-berlin.info/screening_unit.html

Das Führungsprojekt ist eine Kooperation mit der Leibniz-Gemeinschaft im Wissenschaftsjahr 2011 – Forschung für unsere Gesundheit.

Wissenschaftlicher Begleitband

Die Ausstellung greift neueste Forschungsergebnisse auf. Aus der Beschäftigung mit der Thematik ist ein wissenschaftlicher Begleitband entstanden, der den Leserinnen und Lesern einen Überblick über die unterschiedlichen Blickwinkel bietet. Das Buch "Pillen und Pipetten" schlägt auf 256 Seiten den Bogen von der historischen Entwicklung bis hin zu aktuellen Fragen wie der Suche nach Alternativen zu Tierversuchen, der weltweiten Arzneimittelversorgung und der modernen Biotechnologie.

Der Band erscheint im Verlag Koehler & Amelang und ist für 19,95 Euro im Museumsshop (ISBN 978-3-7338-0378-0) und für 29,90 Euro im Buchhandel (ISBN 978-3-7338-0377-3) erhältlich.
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Deutschland und die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg 1941-1945
ab 10:00 Uhr
Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst
Zwieseler Straße 4
10318 Berlin

Deutschland und die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg 1941-1945

Der Zweite Weltkrieg begann am 1. September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen. Er endete am 8. Mai 1945 in Europa, am 2. September 1945 in Asien. Nie zuvor wurden in einem Krieg mehr Menschen getötet und größere Zerstörungen angerichtet. Dies gilt insbesondere für den Eroberungs- und Vernichtungskrieg, den das Deutsche Reich seit dem 22. Juni 1941 gegen die Sowjetunion führte.

Diesen Krieg dokumentiert die ständige Ausstellung aus der Sicht beider, der deutschen und der sowjetischen, Akteure. Die von der Wehrmacht besetzten Gebiete waren das Territorium, auf dem der Mord an den europäischen Juden begann. Doch die deutsche Kriegführung und Besatzungsherrschaft beinhalteten auch andere Verbrechen wie das Massensterben der sowjetischen Kriegsgefangenen in deutschem Gewahrsam oder den geplanten Hungertod von Millionen Zivilisten. Die Folgen des Zweiten Weltkrieges thematisiert die Ausstellung ebenfalls. Sie reichen bis in die Gegenwart.

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Schienenverkehr
ab 10:00 Uhr
Deutsches Technikmuseum
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Schienenverkehr

Die Eisenbahn gehört in technischen Museen stets zu den beliebtesten Themen der Sammlung. Das Deutsche Technikmuseum hat seinen Standort auf dem historischen Gelände des Anhalter Güterbahnhofs und des Bahnbetriebswerks Anhalter Bahnhof. Deshalb ist seine Eisenbahnausstellung in den beiden Halbrundschuppen mit zwei Drehscheiben besonders umfangreich.

Berlin war das historische Zentrum des deutschen Eisenbahnnetzes. Daher wird neben der Geschichte der eindrucksvollen Maschinen auch die alltägliche Geschichte der Menschen gezeigt. Sie haben mit der Bahn als Reisende und Bedienstete, als Aktionäre und Bauarbeiter, aber auch als Deportierte zu tun gehabt.

Mehr als vierzig Eisenbahnfahrzeuge sind zu sehen: Lokomotiven und Wagen aus der Zeit von 1843 bis 1985, dazu Signale und Koffer, Uniformen und Fahrkarten, Reiseandenken und Speisewagengeschirr. Außerdem sind zahlreiche Alltagsobjekte aus den letzten beiden Jahrhunderten vorhanden, um das Thema in unsere Geschichte einzubetten.

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Antikensammlung im Pergamonmuseum
ab 10:00 Uhr
Pergamon Museum
Bodestr 1
10178 Berlin

Antikensammlung im Pergamonmuseum

Mit jährlich ca. 1 Million Besuchern gehört das Pergamonmuseum zu den meistfrequentierten Häusern der Staatlichen Museen. Hauptanziehungspunkt ist der Pergamonaltar (2. Jahrhundert v. Chr.). Sein Skulpturenfries zählt zu den Meisterwerken hellenistischer Kunst und zeigt den Kampf der Götter mit den Giganten. Im südlich anschließenden Saal ist das Markttor von Milet zu sehen, ein Glanzstück römischer Architektur, von dem man zum Vorderasiatischen Museum weitergehen kann.

Griechische Bauwerke werden im Saal der hellenistischen Architektur präsentiert, der sich im Norden an den großen Saal anschließt. Im Nordflügel zeigt das Pergamonmuseum antike Plastik von der Archaik bis zum Hellenismus, antike Kopien nach griechischen Originalen sowie römische Kunst.


Pergamonmuseum

Am Kupfergraben 5
10117 Berlin


Telefon Information Museumsinsel Berlin +49(0)30 - 2090-5577
Bedingt Rollstuhlgeeignet: Zugang für Rollstuhlfahrer vorhanden.

Öffnungszeiten
Mo
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Di
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Mi
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Do
10:00 Uhr - 22:00 Uhr
Fr
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Sa
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
So
10:00 Uhr - 18:00 Uhr

Verkehrsverbindungen

U-Bahn U6 (Friedrichstraße)
S-Bahn S1, S2, S25 (Friedrichstraße); S5, S7, S75 (Hackescher Markt)
Tram M1, 12 (Am Kupfergraben); M4, M5, M6 (Hackescher Markt)
Bus TXL (Staatsoper); 100, 200 (Lustgarten); 147 (Friedrichstraße)


Link zum Berliner Stadtplan

Sonderöffnungszeiten der Staatlichen Museen zu Berlin

Preise

Pergamonmuseum bis: 11.04.2010
10,- EUR ermäßigt 5,- EUR
einschließlich der Sonderausstellung "Die Rückkehr der Götter"

Pergamonmuseum
8,- EUR ermäßigt 4,- EUR

Museumsinsel bis: 11.04.2010
14,- EUR ermäßigt 7,- EUR
einschließlich Sonderausstellung "Die Rückkehr der Götter"

Museumsinsel
12- EUR ermäßigt 6,- EUR
Museumsinsel Berlin

Drei-Tage-Karte
19,- EUR ermäßigt 9,50 EUR
gültig für Berliner Museen ohne Sonderausstellungen

Jahreskarte
40,- EUR ermäßigt 20,- EUR
ohne Sonderausstellungen
Die Jahreskarte ist personengebunden und nicht übertragbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Jahreskarte.

Jahreskarte Plus
80,- EUR ermäßigt 40,- EUR
einschließlich Sonderausstellungen der Staatlichen Museen zu Berlin
Gilt nur für Ausstellungen und Sonderausstellungen, die ausschließlich von den Staatlichen Museen zu Berlin veranstaltet und durchgeführt werden. Für Kooperationsausstellungen mit Dritten gelten Sonderkonditionen, die jeweils durch Aushang bekannt gegeben werden. Die Jahreskarte PLUS ist personengebunden und nicht übertragbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Jahreskarte PLUS.
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geSchichten und beFunde
ab 10:00 Uhr
Märkisches Museum
Am Köllnischen Park 5
10179 Berlin

geSchichten und beFunde

Die Ausstellung wirft ein neues Licht auf sakrale mittelalterliche Kunstwerke aus Berlin und der Mark Brandenburg. Der bedeutendste Bestand dieser Kunst mit Tafelmalereien, Skulpturen, liturgischen Geräten und Textilien sowie Spolien mittelalterlicher Profanbauten befindet sich im Stadtmuseum Berlin.

Mit Hilfe der Getty Foundation ist es gelungen, diese zum Teil über 100-jährige Sammlung erstmals systematisch wissenschaftlich zu untersuchen. Die Ausstellung in und um Hofmanns Gotische Kapelle präsentiert die aktuellen Befunde zu Technologie, Funktion, Geschichte und Bedeutung der hochrangigen Kunstwerke.

Gleichzeitig wurde die bisherige Dauerausstellung sakraler Kunst im Märkischen Museum überarbeitet, um auch dort die jüngsten Forschungsergebnisse nachvollziehen zu können.

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Foto: Peter Knüvener
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Foto: Stiftung Stadtmuseum Berlin
Vom Ballon zur Luftbrücke
ab 10:00 Uhr
Deutsches Technikmuseum
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Vom Ballon zur Luftbrücke

Die Ausstellung "Vom Ballon zur Luftbrücke" zeigt auf 6.000 Quadratmetern wesentliche Entwicklungen und Ereignisse aus rund 200 Jahren deutscher Luftfahrtgeschichte. Über 40 Großobjekte sowie Erinnerungsstücke, Dokumente und Erlebnisberichte von Zeitzeugen lassen die Geschichte der Luftfahrt lebendig werden. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich mit den vielfältigen Einsätzen der Flugzeuge und den Schicksalen der Menschen, die mit ihnen arbeiteten oder auf andere Weise in Berührung kamen, auseinander zu setzen.
Deutsche Luftfahrtgeschichte und -technik entdecken

Erfahren Sie bei einem Rundgang durch die Ausstellung, wie sich die Menschen am Ende des 18. Jahrhunderts mit Ballonen ihren Traum vom Fliegen verwirklichten. Wandeln Sie anschließend auf den Spuren des großen Flugpioniers Otto Lilienthal. Vier Gleiternachbauten sowie zahlreiche Dokumente vermitteln einen Eindruck von Lilienthals Forschungsarbeiten und Flugexperimenten.

Die Entwicklungen von Tüftlern, Bastlern und Phantasten prägten ab 1909 die Anfangszeit des Motorfluges. Entdecken Sie in einer historischen Werkstatt einige ausgefallene Flugapparate und werfen Sie einen Blick auf die dekorativen Pokale aus dieser Zeit. Mit dem Ersten Weltkrieg entwickelte sich das Flugzeug zur Waffe. Eine umfassende Sammlung an Uniformen, Ehrenzeichen und Pokalen zeugt davon, wie die Flieger in dieser Zeit als Ritter der Lüfte gefeiert wurden.

In den 1920er Jahren begannen die Menschen mit dem Flugzeug zu reisen. Bestaunen Sie die legendäre Junkers Ju 52 und schauen Sie sich an, wie sich der Reisekomfort gewandelt hat. Ein weiterer Bereich thematisiert, wie die Nationalsozialisten die Luftfahrtbegeisterung für ihre Zwecke missbrauchten, wie ihre Kriegspolitik die Luftrüstung prägte und wie schließlich der Luftkrieg mit voller Härte gegen Deutschland zurückschlug. Neben technischen Originalobjekten, darunter ein Jagdflugzeug Messerschmitt Bf 109 und eine Bücker Bü 181, finden Sie hier zahlreiche persönliche Erinnerungsstücke, Dokumente sowie Medienstationen. Diese erzählen vom Schicksal der Menschen, deren Leben gewollt oder ungewollt von der Luftfahrt geprägt wurde.

Auf dem Steg im vierten Obergeschoss können Sie sich über die Berliner Luftbrücke informieren. Außerdem haben Sie hier einen guten Blick auf die C-47 über der Terrasse. Der Rundgang schließt mit einem Ausblick auf den Wiederbeginn der deutschen Luftfahrt in den 1950er Jahren.

Wertvolle Einzelstücke und seltene Klassiker

Seit der Gründung des Museums 1982 hat die Luftfahrtabteilung weltweit Objekte zusammengetragen. Neben Klassikern wie der Junkers Ju 52 oder der Bücker Bü 131 "Jungmann" umfasst die Sammlung Weltunikate wie die Jeannin Stahltaube, Baujahr 1914, die Raab-Katzenstein RK 9, Baujahr 1928, und die Arado Ar 79, Baujahr 1941. Von anderen Flugzeugen wie der Messerschmitt Bf 110 oder dem Sturzkampfbomber Junkers Ju 87 existieren heute nur noch wenige Maschinen. Das Deutsche Technikmuseum ist das einzige deutsche Museum, in dem diese Flugzeuge zu sehen sind.
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Museumssammlungen
ab 10:00 Uhr
Freilandmuseum Domäne Dahlem
Königin-Luise-Straße 49
14195 Berlin

Museumssammlungen

Die Spezialsammlung der Domäne Dahlem rund um die Themen Landwirtschaft und Ernährung seit 1800 umfasst Gemälde, Graphiken, Skulpturen, kunsthandwerkliche Objekte, Alltagsgegenstände, Textilien und Spielzeug bis hin zu Landmaschinen und Traktoren. Hinzu kommt die bedeutende Sammlung Armbruster mit Bienenwohnungen und Imkergeräten, Modellen und Dioramen.

Neben dem Objektbestand (9.000) gibt es eine Präsenzbibliothek mit 16.500 Bucheinheiten, eine Dokumentensammlung (8.000) sowie ein umfangreiches Bild- und Medienarchiv (130.000), u.a. dem Fotoarchiv des Berliner Agrarjournalisten Hans Haase.
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Textiltechnik
ab 10:00 Uhr
Deutsches Technikmuseum
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Textiltechnik

Textile Strukturen und Materialien

Die Ausstellung Textiltechnik handelt von textilen Strukturen und Materialien, von Technik und Kunst, von Maschinen, Produkten und Menschen.

Die "Strukturen" lösen die klassische "Reihung" im Technikmuseum ab. Die Materialien sind traditionell, aber auch high tech: Draht, Plastik, Kohlenstoff- und Glasfaser. Die Maschine steht neben dem Produkt, das auf ihr hergestellt wurde, sei es das Spitzenkleid oder die Kabelummantelung.

Nach der Einstimmung in das textile Thema hinter einer Wand aus Drahtgeweben geht es durch einen Materialgang zu den textilen Flächen aus Maschen und Geweben. Hier können die Besucherinnen und Besucher die Techniken ausprobieren und die unterschiedlichen Materialien auf sich wirken lassen. Die textilen Produkte sind auf handwerkliche, industrielle oder künstlerische Weise hergestellt. Manche Produkte kommen aus anderen Kulturen.

Weltweite Arbeitsteilung und Hochtechnologien

Die weltweite Arbeitsteilung mit ihrer Verlagerung der Industriearbeit in Niedriglohnländer wird am Beispiel von Indien thematisiert. Gegenüber steht die Entwicklung von Hochtechnologien im Zusammenhang mit der Diskussion über die Zukunft der Arbeit.

Weltweite Arbeitsteilung ist nur möglich durch den Einsatz der neuen Informationstechnologie, die in der Textiltechnik schon seit 1805 eine herausragende Rolle spielt. Der Bandwebstuhl ist das zentrale Exponat zum Thema der Verwandtschaft zwischen Textil- und Datentechnik.

Filzherstellung, Hutmacherei und Seidenblumenmanufaktur

In einem zweiten Ausstellungsraum ist die Geschichte von Filzherstellung, Hutmacherei und Seidenblumenmanufaktur zu sehen. Neben zum Teil vorführbereiten Maschinen und den darauf hergestellten Produkten erinnern Foto- und Diapräsentationen an die Arbeit in den dokumentierten Betrieben.

In das Thema "Filz" ist das "Textile Bauen" früher und heute in die Ausstellung integriert. Die Beispiele im Umkreis des Deutschen Technikmuseums sollen Anregung sein, auch außerhalb des Museums auf die Suche nach dem Textilen im Alltag zu gehen.
Grafik: Logo der virtuellen Europäischen Textilroute, sie wird veranstaltet vom ETN bzw. dem European Textile Network

Virtuelle Textilroute Berlin-Brandenburg

Die Abteilung Textiltechnik des Deutschen Technikmuseums ist einer der Kontaktpunkte einer virtuellen Textilroute durch zwanzig europäische Stationen. In der vom Technikmuseum aus betreuten "Berlin-Brandenburg-Route" werden zwölf Museen und Institutionen in Berlin und acht Museen im Umland der Hauptstadt unter textilen und textiltechnischen Gesichtspunkten vorgestellt. Dabei stehen neben der geografischen auch vier thematische virtuelle Reisemöglichkeiten zur Auswahl.
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Rechen- und Automationstechnik
ab 10:00 Uhr
Deutsches Technikmuseum
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Rechen- und Automationstechnik

Die ersten Computer der Welt wurden in Berlin gebaut. Diese Tatsache ist für viele Menschen überraschend, werden doch oftmals die USA als Wiege der digitalen Revolution angesehen.

Das Computerzeitalter begann jedoch tatsächlich in den 1930er Jahren in Laufentfernung zum Deutschen Technikmuseum: In Berlin-Kreuzberg baute der Tüftler Konrad Zuse die ersten Computer der Welt. Aus Anlass seines 100. Geburtstags präsentiert die Abteilung Rechentechnik eine neu konzipierte interaktive Dauerausstellung: Auf rund 300 qm werden in sechs Themeninseln Leben und Werk Konrad Zuses vorgestellt und in die weltweite Technikgeschichte eingeordnet.

1. Die Z1 – der erste Computer der Welt
2. Computerbau im II. Weltkrieg – Zuse und seine Erfindungen 1939 – 1945
3. Die Zuse KG – Eine westdeutsche Unternehmensgeschichte
4. Der Erfinder Konrad Zuse – Vom ersten Schachprogramm bis zum Helixturm
5. Der Künstler Konrad Zuse
6. Meilensteine der Computergeschichte

Kinder und Jugendliche können außerdem in einem eigens für sie gestalteten Mitmachbereich Grundlagen und Funktionsweisen des Computers kennen lernen.

Die Z1, der erste Computer der Welt

Um die von ihm als lästig empfundenen statischen Berechnungen zu automatisieren, entwickelte der damals 26-jährige Bauingenieur 1936 eine frei programmierbare mechanische Rechenmaschine – die Z1, den ersten Computer der Welt.

Die Maschine arbeitete – und das war völlig neu – mit binären halblogarithmischen Zahlen. Die Programme entsprachen der Booleschen Aussagenlogik (Schaltalgebra).

Die originale Z1 wurde bei einem Bombenangriff auf Berlin zerstört. 1989 baute Konrad Zuse sie für das Deutsche Technikmuseum nach.
Computerbau im Krieg

Ab 1939 verbesserte Konrad Zuse seine Computer wesentlich hinsichtlich ihrer Funktionsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Er entwickelte die elektromechanischen Computer Z3 und Z4 und begann mit der Arbeit an der weltweit ersten höheren Programmiersprache "Plankalkül". Die Ausstellung stellt die Erfindungen Zuses in den Kontext der Zeit und macht deutlich, dass der Krieg ihm zwar einerseits den Computerbau erschwerte, er aber andererseits auch von den Rüstungsaufträgen der Nationalsozialisten profitierte.

Ideenreicher Unternehmer und begabter Künstler

Der Erfinder Zuse war zugleich ideenreicher Unternehmer und begabter Künstler. Er gründete die weltweit erste Computerfirma. In der Ausstellung sind alle wichtigen in der Zuse KG entwickelten Rechner im Zusammenhang mit der Firmengeschichte zu sehen. Sie zeigt auch die andere Seite des genialen Technikers: seine abstrakten und expressiven Gemälde.
Hits mit Bits

Zahlreiche Zuse-Rechner mit ihren Relais, Elektronenröhren und Transistoren machen neugierig auf die Funktionsweise der Maschinen in der Pionierzeit des Computers. Multimediale Installationen und Mitmachstationen für Kinder und Jugendliche ermöglichen eine aktive Auseinandersetzung mit den Grundlagen moderner Computertechnik. Die oft rätselhafte Funktionsweise des Computers, sozusagen sein verborgenes Innenleben, wird erfahrbar und nachvollziehbar.


Das Arbeitsgebiet der Abteilung Rechen- und Automationstechnik: Informationsverarbeitung und Automatisierung

Das Wort “rechnen” bedeutet ursprünglich so viel wie “in Ordnung bringen”. Die Ordnung der Dinge durch Zählen, Messen und Vergleichen gehört zu den ältesten menschlichen Errungenschaften. Schon in den frühen Hochkulturen vor mehr als 6000 Jahren lassen sich Rechenhilfsmittel nachweisen. Die Automation von Arbeitsschritten begann ebenfalls schon im Altertum. Die ersten Rechenmaschinen entstanden im 17. Jahrhundert und der erste Computer 1936.

Heute ist unser Alltag ohne Automaten und Computer nicht mehr denkbar. Die rasante Entwicklung der Computertechnologie hat unser Leben grundlegend verändert. Das hat zu Begeisterung, aber auch zu Verunsicherung geführt. Öffentliche Debatten über Datenschutz oder Internetzensur verdeutlichen die Herausforderungen der modernen Informationsgesellschaft.
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Alkohol-Forschungssammlungen
ab 10:00 Uhr
Museum für Naturkunde
Invalidenstraße 43
10115 Berlin

Alkohol-Forschungssammlungen

Nach 65 Jahren schließt sich endlich eine große bauliche Lücke in unserem Gebäude. Nach dem Wiederaufbau des im 2. Weltkrieg zerstörten Ostflügels werden dort nun rund eine Million Objekte der zoologischen Sammlungen untergebracht:

Fische, Spinnen, Krebse, Amphibien und Säugetiere lagern in 276.000 Gläsern mit 81.880 Litern Alkohol. Das Museum für Naturkunde verfügt so über das wahrscheinlich weltweit modernste Sammlungsgebäude für naturkundliche zoologische Alkohol-Sammlungen, Nass-Sammlungen genannt.

Die Lagerungsbedingungen erfüllen modernste konservatorische und brandschutztechnische Anforderungen. Das Sammlungsgebäude mit seiner ausgeklügelten Sicherheitstechnik dient jedoch nicht nur den Wissenschaftlern zur Erforschung von Biodiversität und Evolution.

In den Ausstellungsrundgang integriert wird eine große Forschungssammlung für Museumsbesucher sichtbar. Sie bleibt dauerhaft für unsere Besucher zugänglich und verspricht atemberaubende Einblicke.

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Foto: MfN PR
Hamburger Bahnhof Museum für Gegenwart – Berlin
ab 11:00 Uhr
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin
Invalidenstraße 50
10557 Berlin

Hamburger Bahnhof Museum für Gegenwart – Berlin

Der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin beherbergt reiche Sammlungen zeitgenössischer Kunst, die in einer Vielzahl von Ausstellungen gezeigt werden. Er ist das größte Haus der Nationalgalerie, deren umfassende Bestände außerdem in der Alten Nationalgalerie, der Neuen Nationalgalerie, der Friedrichswerderschen Kirche, dem Museum Berggruen und der Sammlung Scharf-Gerstenberg zu finden sind.

Wie schon aus dem Namen hervorgeht, diente der Hamburger Bahnhof einst einem gänzlich anderen Zweck. Als Endbahnhof der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wurde er im Dezember 1846 in Betrieb genommen. Den spätklassizistischen Kopfbau hatte der Architekt und Eisenbahnpionier Friedrich Neuhaus entworfen. Er lieferte den späteren Berliner Bahnhofsgebäuden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein architektonisches Vorbild. Heute ist er als einziges historisches Bahnhofsgebäude jener Zeit in der Stadt erhalten.

Mit dem wachsenden Verkehrsaufkommen auf den Schienen konnte der Hamburger Bahnhof trotz einiger Umbauten nicht Schritt halten, sodass 1884 seine Stilllegung folgte. In den nächsten 20 Jahren wurde er zu Wohn- und Verwaltungszwecken genutzt, bevor er 1904 eine Umwidmung als Ausstellungshaus erfuhr, passenderweise für das Verkehrs- und Baumuseum. Dafür wurde die historische Halle, die sich hinter dem Eingangsbereich erstreckt, angebaut. 1909 folgte der Bau des östlichen Ehrenhofflügels, 1914 begann die Errichtung des westlichen Flügels. Trotz des Ersten Weltkriegs konnte dieser 1916 fertiggestellt werden. Damit war das bis heute gültige Erscheinungsbild zur Invalidenstraße hin festgelegt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude 1943 mehrmals schwer beschädigt. Anschließend lag es während der deutschen Teilung für Jahrzehnte ungenutzt im Niemandsland zwischen West- und Ost-Berlin.

Erst im Februar 1984 ging der Hamburger Bahnhof in die Verwaltung des Senats von West-Berlin über und wurde anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt teilweise restauriert. Mit der Ausstellung „Reise nach Berlin“ wurde der Bahnhof 1987 erstmals nach über vierzig Jahren wieder museal genutzt. Ein Jahr später übergab der Senat das Gebäude der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Künftig sollte in ihm ein Museum für zeitgenössische Kunst eingerichtet werden. Nach einem umfassenden Umbau und der Sanierung durch den Architekten Josef Paul Kleihues wurde der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin am 2. November 1996 eröffnet. Das Gebäude wurde im Zuge dieser letzten Baumaßnahmen durch Kleihues um einen Anbau an der Wasserseite erweitert.

Die im Jahr 2004 ins Haus gelangte Dauerleihgabe der Friedrich Christian Flick Collection machte eine umfängliche Erweiterung des Museums notwendig. Hierfür wurden die hinter dem Haupthaus liegenden Speditionshallen vom Architekturbüro Kuehn Malvezzi umgebaut und durch einen Übergang mit dem historischen Gebäude verbunden. Mit diesen sogenannten Rieckhallen hat sich die Ausstellungsfläche von 7.000 auf 13.000 Quadratmeter fast verdoppelt. Heute gehört die Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof zu den größten und wichtigsten öffentlichen Sammlungen für zeitgenössische Kunst weltweit.

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Galerie C/O Berlin im Anerikahaus
ab 11:00 Uhr
Galerie C/O Berlin
Amerika Haus, Hardenbergstraße 22-24
10623 Berlin

Galerie C/O Berlin im Anerikahaus

Millionen Berliner haben sich Jahrzehnte lang in seiner Bibliothek und bei Filmvorführungen informiert, Robert Kennedy, Richard Nixon und Willy Brandt kamen zu Besuch, es wurde mit Eiern und Molotow-Cocktails beworfen und mit Stachedraht gesichert, Robert Rauschenberg, Frank Lloyd Wright und Lyonel Feininger stellten hier ihre Werke aus – das Berliner Amerika Haus ist weit mehr als ein architektonisches Kleinod aus den 1950er Jahren. An diesem Gebäude spiegelte sich die wechselvollen transatlantischen Beziehungen zwischen den USA und der Bundesrepublik Deutschland seit dem Ende des 2. Weltkrieges wider. Symbolhaft stand es 50 Jahre lang im Brennpunkt kultureller und politischer Diskussionen und internationaler Kontroversen.

Am Anfang war das Amerika Haus noch offen für alle. Eine kulturelle Begegnungsstätte der USA in Form eines demokratischen und zivilgesellschaftlich organisierten Veranstaltungs- und Informationszentrums. Im Zuge der antiamerikanischen Proteste seit den 1960er Jahren und nach den Anschlägen vom 11. September 2001 jedoch änderte sich diese Offenheit Schritt für Schritt in Richtung einer Festung. US-amerikanische Institutionen haben ihre Sicherheit soweit verstärkt, dass nur noch geladene Gäste das Amerika Haus besuchen konnten – hinter hohen Zäunen, mit Rollgittern vor den Fenstern und Sicherheitsschleusen. Spätestens mit der Eröffnung der neuen amerikanischen Botschaft am Brandenburger Tor und der Übereignung der Immobilie an das Land Berlin im Jahr 2006 fiel das Amerika Haus in einen Dornröschenschlaf.

Architektur

Hell, schlicht und filigran - das Amerika Haus wurde 1956/57 im Rahmen der Internationalen Bauausstellung nach Plänen des Architekten Bruno Grimmek erbaut. Es diente bis 2006 als kulturelle Begegnungsstätte und Informationszentrum der USA – inklusive Kino, Bibliothek und Ausstellungsflächen. Nach Jahren diverser Zwischennutzungen wurde das Gebäude 2014 vom Land Berlin denkmalgerecht saniert und nach einem Raumkonzept von mvprojekte mit Wolfgang Zeh in Zusammenarbeit mit Petra und Paul Kahlfeldt Architekten Studio umgebaut. Diese Wiederbelebung zeigt sich in der Architektur – ein behutsamer Rückbau mit Freilegung der originalen Bausubstanz sowie eine Verbindung zwischen Alt mit Neu mit modernen Standards einer professionellen, musealen Infrastruktur. Damit knüpft C/O Berlin an die ursprüngliche Funktion des Gebäudes an und schafft im Amerika Haus neue Freiräume für kulturelle Begegnungen und innovative Ideen.  

Chronologie

26. Februar 1946 Eröffnung einer öffentlichen Bücherei der amerikanischen Besatzungstruppen. Die Keimzelle des Amerika Hauses befindet sich in der Kleiststraße 10–12 und bietet 2000 Bücher zur Ausleihe an.

März 1946 Eröffnung des British Information Centre »Die Brücke« in Westberlin

Dezember 1946 Erste Ausstellung: Jugendbücher aus aller Welt

21. Mai 1947 Aus der Bücherei wird offiziell ein U. S. Information Center. Wie auch in einigen westdeutschen Städten wird die Einrichtung Amerika Haus genannt.

1947 Eröffnung des Hauses der Kultur der Sowjetunion in Ostberlin

3. Juni 1949 Umzug in das größere Haus Einemstraße 1 in Schöneberg

April 1950 Eröffnung des Maison de France in Westberlin

1951/52 Der Standort Hardenbergstraße wird für einen Neubau ins Auge gefasst. Im Dezember 1952 wird der Pachtvertrag zwischen dem Land Berlin und dem amerikanischen State Department abgeschlossen.

1951 Zunächst soll Walter Gropius das Amerika Haus entwerfen. Doch der Auftrag scheitert an seiner Forderung, in US-Dollar bezahlt zu werden.

1952 Erster Entwurf des amerikanischen Architekturbüros SOM (Skidmore, Owings and Merrill)

1953 Der Tagesspiegel berichtet erstmals von den Bauplänen und hebt die »überdimensionale Fensterfront« hervor. Vorläufige Einstellung der Planungen aufgrund des Regierungswechsels in den USA.

1955 Beauftragung des Senatsarchitekten Bruno Grimmek

12. März 1955 Die SED-Zeitung Neues Deutschland kommentiert die Neubaupläne in Anspielung auf den nahe gelegenen Zoo: »Ein Amerika Haus, das war es, was in der Nähe des Affenhauses noch gefehlt hatte!«

30. Oktober 1956 Richtfest

5. Juni 1957 Feierliche Eröffnung

1. Mai 1958 Erste antiamerikanische Demonstration vor dem Gebäude – die Ostberliner FDJ zieht vorbei

1960/61 Erweiterung durch ein rückwärtiges Tiefgeschoss. Dort befinden sich unter anderem Seminar- und Filmvorführräume

November 1961 Eröffnung der Dauerausstellung Die Mauer. Sie wird im vormaligen Ost-Lesesaal gezeigt, wo seit dem Mauerbau am 13. August die Besucher aus Ostberlin zwangsläufig ausbleiben.

Frühjahr 1962 Das British Information Centre zieht in das Nachbargebäude Hardenbergstraße 20.

5. Februar 1966 Bei der ersten Anti-Vietnamkriegs-Demonstration des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) werden Eier auf die Fassade des Amerika Hauses geworfen.

4. Mai 1970 Anschlagsversuch mit Brandsätzen durch Linke

9. Mai 1970 Große Straßenschlacht zwischen Anti-Vietnamkriegs-Demonstranten und der Polizei vor dem Amerika Haus

1973 Höhepunkt der Protestwelle: Mindestens neun antiamerikanische Demonstrationen, meistens organisiert von der maoistischen KPD, ziehen im Laufe des Jahres vor das Gebäude.

1973/74 Grundlegende Renovierung und Umbau. Als Reaktion auf die Demonstrationen und Anschlagsversuche werden die Fenster verstärkt. Die Bibliothek verringert ihre Bestände und wandelt sich zu einer amerikakundlichen Fachbibliothek.

1974 Die etwa 150 Meter vom Amerika Haus entfernte Joachimstaler Straße ist laut einer Zählung der fußgängerreichste Ort in Westberlin.

1974 Die Ausstellung Street Art ist mit 12 000 Besuchern eine der erfolgreichsten in der Geschichte des Hauses.

1976 Nach sechzehn männlichen Leitern des Hauses ist mit der US-Diplomatin Caroline Meirs erstmals eine Frau im Amt.

17. Mai 1980 Bei einer Demonstration anlässlich der alliierten Militärparade erklettern RAF-Sympathisanten das Dach. Es folgt eine vierstündige Auseinandersetzung mit der Polizei.

1989/90 Nach der Wende organisiert das Amerika Haus viele Veranstaltungen in der DDR beziehungsweise in den »neuen Ländern«. Zugleich wird in der amerikanischen Außenpolitik der Sinn einer Weiterführung der deutschen Amerika Häuser infrage gestellt. Mit dem Fall des Kommunismus und der Etablierung der deutschen Demokratie sieht man ihre Mission in Deutschland als erfüllt an. Bis zur tatsächlichen Schließung vergehen aber noch sechzehn Jahre.

7. August 1998 Terroranschläge von al-Quaida auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania. Insgesamt 223 Tote. In der Folge werden US-Einrichtungen in aller Welt abgeschottet. Die Maßnahmen bringen das öffentliche Kulturprogramm des Amerika Hauses 1999 fast zum Erliegen. 1999 Die Bonner kommen – Umzug der US-Botschaft von Bonn nach Berlin. Das Amerika Haus wird nun vor allem als Verwaltungsgebäude der Kulturabteilung genutzt.

11. September 2001 Nach den Terroranschlägen in New York legen viele Berliner Blumen vor dem Gebäude nieder.

2006 Obwohl die neue US-Botschaft am Pariser Platz noch nicht fertig gestellt ist, zieht die Kulturabteilung aus dem Amerika Haus aus. Kurz vor seinem 50-jährigen Jubiläum steht das Haus damit leer.

2009 Der Neubau des unmittelbar angrenzenden Parkhauses nimmt keine Rücksicht auf das denkmalgeschützte Amerika Haus.

2014 Wiedereröffnung von C/O Berlin im Amerika Haus

Contact

C/O Berlin Foundation . Amerika Haus . Hardenbergstraße 22–24 . 10623 Berlin
Tel +49.30.284.44 16-0 . Fax +49.30.284.44 16-19 . info@co-berlin.org . www.co-berlin.org

Öffnungszeiten

Ausstellungsräume . Täglich 11–20 Uhr . geschlossen am 24.12.
Café . Täglich 11–20 Uhr . geschlossen am 24.12.

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Spielraum der Phantasie
ab 11:00 Uhr
Puppentheater-Museum Berlin
Karl-Marx-Straße 135
12043 Berlin

Spielraum der Phantasie

Im Rahmen dieser Ausstellung erleben die Gäste spielerisch die Welt der Puppen, der Märchen und
des Theaters. Einige Puppen sind zum Anfassen, einige werden lebendig… Gezeigt werden Marionetten, Handpuppen, Stockpuppen, Stabfiguren und Großfiguren aus verschiedenen Kulturkreisen Europas.


Führungen für Gruppen nach Anmeldung unter der
Tel.: (030) 687 81 32

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"Die Mendelssohns in der Jägerstraße"
ab 12:00 Uhr
Mendelssohn-Remise
Jägerstr. 51
10117 Berlin

"Die Mendelssohns in der Jägerstraße"

10117 Berlin, Jägerstraße 51 - zw. Gendarmenmarkt und U-Bhf. Hausvogteiplatz -
Tel: 030-817 047 26 Fax: 030-817 047 27
E-Mail: mail[at]mendelssohn-remise.de

Öffnungszeiten: täglich jeweils 12-18 Uhr
Ausnahmen wegen Veranstaltungen: siehe dort
Eintritt frei, Spende erbeten
Zugang für Rollstuhlfahrer möglich

Die Dauerausstellung "Die Mendelssohns in der Jägerstraße", konzipiert für die 18. Jüdischen Kulturtage 2004, wird in der um 1890 als Kassenhalle errichteten, späteren Remise der Mendelssohn-Bank gezeigt: Es ist das Haus, in dessen Seitenflügel die ältesten Söhne des Philosophen und Kaufmanns Moses Mendelssohn, Joseph und Abraham Mendelssohn, 1815 das 1795 gegründete Bankhaus Mendelssohn etablierten. Der östliche Abschnitt der Jägerstraße, in der damals bereits die Königliche Giro- und Lehnbank und die Preußische Seehandlung existierten, gilt als Keimzelle des Berliner Bankenviertels. Von hier aus entwickelte sich die Bank unter den Nachfahren von Joseph Mendelsohn und Abraham Mendelssohn Bartholdy zur bedeutendsten Berliner Privatbank - bis zu ihrer unter den Nationalsozialisten erzwungenen Liquidation.

In mehreren Stationen erinnert die Ausstellung an die spannungsvolle Geschichte der Bank und an das Leben der Mendelssohn-Bankiers, die bis 1917 in den Bankhäusern oder in angrenzenden Palais wohnten. Das Mäzenatentum der Mendelssohns, dem die Berliner Museen wichtige Kunstwerke verdanken, wird ebenso dargestellt wie die karitativen Bemühungen der Familie. Ausgebreitet wird auch ihr eindrucksvolles, in der Jägerstraße geknüpftes Netzwerk der Beziehungen, Geschäftspartnerschaften und Freundschaften, das Vertreter der Wirtschaft, der Wissenschaften, der Musik und der bildenden Künste einbezog. Der Naturforscher Alexander von Humboldt, der Bildhauer Christian Daniel Rauch, die Komponisten und Musiker Felix und Fanny Mendelssohn Bartholdy, Clara Schumann und Joseph Joachim sowie der Historiker Leopold von Ranke gingen hier als Kunden wie auch als vertraute Gäste ein und aus.

Die Ausstellung thematisiert ferner die von den Nationalsozialisten erzwungene Liquidation der Mendelssohn-Bank sowie die Anstrengungen in der Nachkriegszeit, eine der bedeutendsten deutschen Familien dem Vergessen zu entreißen. Die Gründung der Mendelssohn Gesellschaft 1967 und die Gründung des inzwischen mit der Mendelssohn-Gesellschaft fusionierten Vereins Geschichtsforum Jägerstraße e.V. im Jahr 2005 zählen dazu.

Im Vorraum der Remise wird die Ausstellung durch eine Medienstation ergänzt, an der sich die Besucher Interviews mit Nachfahren sowie Kompositionen von Felix Mendelssohn Bartholdy, Fanny Hensel und Arnold Mendelssohn anhören können. Einzusehen sind dort ebenfalls der von der Berliner Staatsbibliothek 2007 hergestellte digitale Stammbaum der Mendelssohn-Familie über sieben Generationen sowie eine DVD-Dokumentation der szenischen Uraufführung des ersten Singspielfragments Felix Mendelssohn Bartholdys, aufgenommen anlässlich des Berliner Treffens der Nachkommen Moses Mendelssohns im Oktober 2007 in der Mendelssohn-Remise. -
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Geschichte wird gemacht!
ab 12:00 Uhr
FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin

Geschichte wird gemacht!

Die Gegend um das Kottbusser Tor steht in der öffentlichen Wahrnehmung bis heute für kritisch diskutierte Sanierungskonzepte und Bürgerproteste. 2003 wurde das Gebiet - nach 40 Jahren - aus der Sanierung entlassen. Das Kreuzberg Museum nahm dies zum Anlass, die Anwohner aufzurufen, ihre Sicht der Geschichte der Stadterneuerung darzustellen. Über 60 junge und ältere Menschen, deutscher und nichtdeutscher Herkunft, meldeten sich. Zusammen haben sie ein Jahr lang geschrieben, gesammelt, recherchiert, Interviews gegeben und geführt, fotografiert, Visionen entwickelt, reproduziert, gebaut, geklebt, gescannt ... Herausgekommen ist eine spannende Ausstellung über die Geschichte von 40 Jahren Stadtsanierung und Protestbewegung am Kottbusser Tor.

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Die Archenhold-Sternwarte
ab 14:00 Uhr
Archenhold-Sternwarte
Alt-Treptow 1
12435 Berlin

Die Archenhold-Sternwarte

Fotos und Texte vermitteln eine Übersicht zur Geschichte der Archenhold-Sternwarte von ihren Anfängen bis heute. Durch eine chronologische und thematische Darstellung werden auch politische und kulturelle Zusammenhänge deutlich.
Die wichtigsten Etappen ihrer wechselvollen Geschichte, wie beispielsweise den Besuch Albert Einsteins, beleuchten Informationstafeln mit interessanten Bildern und Dokumenten.

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Die Abguss-Sammlung Antiker Plastik
ab 14:00 Uhr
Abguss-Sammlung Antiker Plastik
Schloßstr. 69b
14059 Berlin

Die Abguss-Sammlung Antiker Plastik

 Die Abguss-Sammlung Antiker Plastik

Die Abguss-Sammlung Antiker Plastik umfasst circa 2000
 Abgüsse griechischer und römischer Skulpturen. Sie dient
der universitären Lehre und Forschung und soll als Mu-
seum die Skulpturen der Antike auch einem breiten Publi-
kum zugänglich machen.
  Die Ausstellung vermittelt einen umfassenden Überblick 
über die Geschichte und die Erscheinungsformen
griechischer und römischer Plastik. Der zeitliche Bogen
erstreckt sich von der Kykladenkultur des 3. Jahrtausends
v. Chr. zur geometrischen und archaischen Plastik, von
der Skulptur der Klassik und des Hellenismus zur Plastik
des Römischen und des Byzantinischen Reiches bis etwa
500 n. Chr. Ausgewählte Stücke antiker Kulturen des
Mittelmeerraumes ergänzen die Sammlung.

Zahlreiche Sonderausstellungen zur modernen Kunst
und Fotografie, Musik- und Theateraufführungen,
Lesungen und Vorträge erweitern den Blick auf die
klassische Antike.

Weitere Informatione erhalten Sie HIER

Die Abguss-Sammlung bietet auch eine Vielzahl von Führungen an.

Im Rahmen der Langen Nacht der Museen oder innerhalb von studentischen Seminaren können BesucherInnen der Sammlung an thematischen Führungen teilnehmen.

Des Weiteren können auch Führungen für Gruppen, Schulklassen etc. gebucht werden.

Kosten pro Person: 5,-€, ermäßigt 3,-€ (Mindestgebühr 40,-€).

Besondere Wünsche Ihrerseits für die Führung können nach Absprache berücksichtigt werden.

Buchung unter: abguss@zedat.fu-berlin.de oder Tel. 030 34 24 054

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

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Beobachten und Messen
ab 14:00 Uhr
Archenhold-Sternwarte
Alt-Treptow 1
12435 Berlin

Beobachten und Messen

Wie sind Mond und Erde entstanden?
Warum hat der Mond in seiner Oberfläche so große Krater?
Wie schwer wären wir auf dem Mars oder Jupiter?
Wie entstehen »Schwarze Löcher« im Weltraum?

Diese und weitere Fragen beantwortet die Ausstellungseinheit »Beobachten und Messen« mit interaktiven Experimenten sowie zahlreichen historischen und modernen Objekten: Globen, Instrumente und Uhren.

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Die DDR und die Berliner Mauer
ab 90:00 Uhr
Museum am Checkpoint Charlie
Friedrichstr. 43-45
10969 Berlin

Die DDR und die Berliner Mauer

Unsere Dauerausstellung über die Berliner Mauer besteht bereits seit der Eröffnung des Museums,  die kurz nach der Errichtung der Berliner Mauer stattfand, und zeigt die Geschichte der wohl am strengsten bewachten Grenze der Welt. Hier können Sie die Schautafeln betrachten, die Dr. Rainer Hildebrandt, in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts kreierte. Um eine übersichtliche und anschauliche Darstellung der Hintergründe zur Errichtung der Mauer, sowie weiterer entscheidender Ereignisse ostdeutscher Geschichte, wie der Aufstand vom 17. Juni 1953 zu erstellen, arbeitete er mit Journalisten, Fluchthelfern und Demonstranten zusammen.

In unseren Räumen können Sie auch Originalobjekte betrachten, die während der Fluchten aus der DDR zum Einsatz kamen - von Fluchtautos zu Heißluftballons, von selbst gemachten Mini-U-Booten zu täuschend echten Surfboards. Unsere Ausstellung zeigt deutlich welchen Einfallsreichtum die Menschen entfalten haben um Frei zu werden. Neben den Schautafeln und den Fluchtgegenständen, sind auch die Werke der Künstler präsentiert, die diese grausame Teilung in Ihrer Kunst verarbeiteten.

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Berlin ist eine der Metropolen in der Welt, die nicht zu schlafen scheint. Zwar kann man hier noch nicht "rund um die Uhr" alles erleben, aber nahezu. Hier finden Sie Alles, damit Ihr Berlinaufenthalt interessant, abwechslungsreich und zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Tauchen Sie ein in die pulsierende Metropole und werden Sie ein Teil des multikulturellen Lebens dieser Stadt. Sorgfältig haben wir für Sie Anregungen und Empfehlungen für die Tage und Nächte die Sie in Berlin verbringen recherchiert. Ob Highlight`s am Abend, Kunst, Kultur, Jazz & Blueskonzerte, Theateraufführungen, Opern, Kabarettbühnen, Musicals, Tanzveranstaltungen, Märkte & Börsen, familiengerechte Veranstaltungstipps oder Shoppingtouren, hier werden Sie fündig.

Viel Spaß beim erkunden der Stadt und eine erlebnisreiche Zeit in Berlin wünscht Ihnen das Redaktionsteam vom

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