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Sehenswertes in Berlin und Umgebung

Admiralspalast

Admiralspalast

Friedrichstraße 101
10117 Berlin - Bezirk Mitte

In der kurzen Zeit seit der spektakulären Wiedereröffnung des Admiralspalastes an der Berliner Friedrichstraße ist das Haus mit seiner einzigartigen Mischung aus Hochkultur und Clubszene, Glanz und Schweiß, Intimität und Exzess zu einem der wichtigsten kulturellen Hotspots der Hauptstadt avanciert.

Falk Walter und Helgi Björnsson haben ihr Konzept einer langfristigen Nutzung ohne jegliche Subventionsleistungen mit umjubelten Theater- und Musicalproduktionen, begeisternden Konzert- und Kleinkunstabenden und unvergesslichen Partynächten erfolgreich umgesetzt und damit mitten im Herzen Berlins einen Ort geschaffen, der für den kulturellen Puls der Stadt einer der spannendsten Schrittmacher geworden ist.

Mehr als eine Million Besucher haben den wieder auferstandenen Admiralspalast seitdem mit Leben erfüllt. Und ganz in der Tradition des Hauses, das bereits in den „Goldenen Zwanzigern“ synonym für den expressiven Kultur- und Vergnügungsrausch Berlins stand, kommen Anhänger anspruchsvoller Unterhaltung nun ebenso auf ihre Kosten wie die vielen schrägen Vögel der Stadt, die hier ihre Suche nach dem besonderen Erlebnis-Kick befriedigen können.

Neben Aufsehen erregenden Groß-Produktionen wie der „Dreigroschenoper“ unter Regie von Klaus Maria Brandauer und Campino in der Rolle des Mackie Messer, „My Fair Lady“ oder „The Producers“ von Mel Brooks waren es u.a. Konzerte von Jan Delay, De La Soul, Solomon Burke, Death Cab For Cutie, Rufus Wainwright, CocoRosie oder Antony & The Johnsons, die besonderen Eindruck hinterließen. Daneben begeisterten Comedians und Kabarettisten wie Kurt Krömer, Dr. Eckart von Hirschhausen, Gayle Tufts, Volker Pispers, Otto Waalkes oder Cindy aus Marzahn mit ihren Programmen. Viele Künstler wie Max Raabe, Helge Schneider oder Rainald Grebe kommen inzwischen immer wieder in den Admiralspalast zurück, um hier ihre neuesten Bühnenprogramme oder Musik- und Buchveröffentlichungen vorzustellen.

Auch regelmäßige Partyreihen wie „Swing Royal“, „Elektro Orchestral“ und Veranstaltungen der örtlichen Radiosender Fritz und radioeins haben sich einen festen Platz im Berliner Nachtleben erobert, ebenso wie Mark Scheibes „Berlin Revue“ . Und neben etablierten Theaterhighlights wie CAVEWOMAN und „Traumfrau Mutter“ oder den Produktionen der drehbühne Berlin gibt es immer wieder auch Platz für Veranstaltungen wie etwa der deutschen Luftgitarrenmeisterschaft, dem Future Shorts Kurzfilmfestival, der Feier zu Jopi Heesters 104. Geburtstag und stilvolles Public Viewing zu sportlichen Großveranstaltungen.

Die Vielfältigkeit des Programmes spiegelt sich ebenso in den besonderen Locations des Admiralspalastes wieder, wo insgesamt etwa 3.400 Personen in drei Veranstaltungsorten Platz finden. Hier wurde mit viel Fingerspitzengefühl für die Historie des Hauses der Spagat zwischen Tradition und Moderne gesucht und gefunden. Ob im glanzvollen großen Theatersaal mit über 1750 Sitzplätzen oder den etwas kleineren Spielstätten Studio und 101 mit ihren eleganten Foyers – das Haus umfängt Künstler wie Besucher mit seiner ganz besonderen Atmosphäre. Im Frühjahr 2010 öffnete mit der „Admirals Absinth-Bar“ darüber hinaus ein weiteres Schmuckstück seine Pforten – hier kann in einzigartigem Ambiente der klassischen Trinkkultur gefrönt werden.

Damit ist die Vision der Macher eines vielfältigen aber eben nicht beliebigen neuen Kulturstandortes in Berlin Wirklichkeit geworden. Nach umfangreichen Investitionen von etwa 15 Millionen Euro ist der über 20.000 Quadratmeter große
Gebäudekomplex zum wichtigen Schauplatz nationaler wie internationaler Kunst und Kultur geworden. Darüber hinaus hat sich der Admiralspalast in der Zeit seines neuerlichen Bestehens als Stätte steten Wandels, frischer und gewagter Ideen und mutiger Entscheidungen bewiesen.

AquaDom & SEA LIFE

AquaDom & SEA LIFE

Spandauer Str. 3
10178 Berlin - Bezirk Mitte

Im AquaDom & SEA LIFE Berlin erleben Sie bei einer spannenden Reise von den Quellen der Spree, über die Tiefen des Atlantiks bis hin zu den Tropen eine faszinierende Artenvielfalt.
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Genießen Sie eine atemberaubende Fahrt im gläsernen Fahrstuhl durch den AquaDom - dem weltweit größten freistehenden Aquarium mit 1 Million Liter Salzwasser
   
Neue Sonderausstellung 2010 - Paradies der Seedrachen
 
Begegnen Sie über 4.000 Tieren in über 30 Becken

Lassen Sie sich von eleganten Haien, Seepferdchen und neugierigen Rochen verzaubern

Interaktives Berührungsbecken - erleben Sie Seesterne, Anemonen und Krabben hautnah

Fühlen Sie sich wie ein Taucher im Unterwassertunnel unseres Ozeanbeckens
Ein außergewöhnliches Erlebnis für Groß und Klein sind unsere täglichen Fütterungen
Spannender Quizpfad für Kinder

Öffnungszeiten

Mo: 10:00 Uhr
-
19:00 Uhr
Di: 10:00 Uhr
-
19:00 Uhr
Mi: 10:00 Uhr
-
19:00 Uhr
Do: 10:00 Uhr
-
19:00 Uhr
Fr: 10:00 Uhr
-
19:00 Uhr
Sa: 10:00 Uhr
-
19:00 Uhr
So: 10:00 Uhr
-
19:00 Uhr
Berliner Fernsehturm

Berliner Fernsehturm

Panoramastr. 1A
10178 Berlin - Bezirk Mitte

November bis Februar
von 10 bis 24 Uhr

März bis Oktober
von 9 bis 24 Uhr

Öffnungszeiten

Mo: 09:00 Uhr
-
24:00 Uhr
Di: 09:00 Uhr
-
24:00 Uhr
Mi: 09:00 Uhr
-
24:00 Uhr
Do: 09:00 Uhr
-
24:00 Uhr
Fr: 09:00 Uhr
-
24:00 Uhr
Sa: 09:00 Uhr
-
24:00 Uhr
So: 09:00 Uhr
-
24:00 Uhr
Berliner Philharmonie

Berliner Philharmonie

Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin - Bezirk Mitte

Frühjahr 1882: Als Benjamin Bilse den Mitgliedern seiner Kapelle für eine Konzertreise nach Warschau neben einem ohnehin schon mageren Honorar nur eine Bahnfahrt vierter Klasse spendieren will, verweigern ihm 50 seiner Musiker die Gefolgschaft und beschließen, sich als »Frühere Bilsesche Kapelle« selbständig zu machen. Von Anfang an erhält das junge Ensemble administrative Unterstützung von dem Berliner Konzertagenten Hermann Wolff. Auf seinen Rat hin ändern die Musiker den Namen ihres Klangkörpers in »Berliner Philharmonisches Orchester«, er sucht auch nach geeigneten Räumlichkeiten und macht eine umgebaute Rollschuhbahn zur ersten »Philharmonie«. Außerdem besorgt er für die von ihm veranstalteten Abonnement-Konzerte den besten Dirigenten ihrer Zeit.

Mit der Ernennung von Sir Simon Rattle gelingt es dem Orchester nicht nur, einen der erfolgreichsten Dirigenten der jüngeren Generation zu gewinnen, sondern auch wichtige Neuerungen einzuführen. Die Umwandlung des Orchesters in die öffentlich-rechtliche Stiftung Berliner Philharmoniker zum 1. Januar 2002 schafft zeitgemäße Rahmenbedingungen für neue Gestaltungsfreiräume und für die wirtschaftliche Kontinuität des Klangkörpers, der zur Zeit über 128 Planstellen verfügt. Gefördert wird die Stiftung durch das großzügige Engagement der Deutschen Bank als Hauptsponsor.

Einen Schwerpunkt dieser Förderung bildet das mit dem Amtsantritt von Sir Simon Rattle ins Leben gerufene Education-Programm Zukunft@BPhil, mit dem sich das Orchester breiteren und vor allem jüngeren Publikumsschichten zuwendet. Sir Simon Rattle hat seine Intentionen so zusammengefasst: »Zukunft@BPhil soll uns daran erinnern, dass Musik kein Luxus ist, sondern ein Grundbedürfnis. Musik soll ein vitaler und essenzieller Bestandteil im Leben aller Menschen sein.« In der mehr als 125-jährigen Geschichte der Berliner Philharmoniker bedeutet dies eine Erweiterung ihres kulturellen Auftrags, der sie sich mit dem für sie charakteristischen Engagement widmen.

Für dieses Engagement wurden die Berliner Philharmoniker und ihr Künstlerischer Leiter Sir Simon Rattle zu Internationalen UNICEF-Botschaftern ernannt, eine Auszeichnung, die erstmals einem künstlerischen Ensemble zuteil wird. Die feierliche Ernennung erfolgte im November 2007 in New York vor der Vorstellung des Tanzprojektes The Rite of Spring. Das Tanzprojekt fand während einer zehntägigen residency der Berliner Philharmoniker im Rahmen des Berlin in Lights Festivals der Carnegie Hall statt und wurde im United Palace Theater in Harlem aufgeführt.

Das Ehrenmal der Bundeswehr

Das Ehrenmal der Bundeswehr

Stauffenbergstr. 18
10785 Berlin - Bezirk Mitte

Auf dem Gelände des Verteidigungsministeriums in Berlin ist ein Ehrenmal für Angehörige der Bundeswehr errichtet worden, die in Folge der Ausübung ihrer Dienstpflichten für die Bundesrepublik Deutschland ihr Leben verloren haben.

Im Herbst 2008 war mit dem Bau des Ehrenmals der Bundeswehr begonnen worden. Im Verlauf der Planung zur Errichtung des Ehrenmals hat der Entwurf gegenüber dem Wettbewerb in einigen wichtigen Aspekten eine Weiterentwicklung und Anpassung erfahren, ohne jedoch die ursprüngliche Konzeption zu verändern.

Am Ende eines komplexen Planungs- und Abstimmungsprozesses, der mehr Zeit in Anspruch genommen hat als vorausgesehen, ist nun ein Ehrenmal realisiert worden, das im Prozess gereift ist und damit nochmals an künstlerischer Aussagekraft und architektonischer Qualität gewonnen hat.

Denkmal für die ermordeten Juden Europas - Holocaust-Denkmal

Denkmal für die ermordeten Juden Europas - Holocaust-Denkmal

Cora-Berliner-Straße 1
10117 Berlin

Das Gelände des Denkmals befindet sich am Rande des Großen Tiergartens, zwischen Ebert- und Wilhelmstraße.

Die planmäßige Anlegung und Parzellierung dieses Teils Berlins geht auf die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts zurück: Damals entstanden in diesem Abschnitt der Wilhelmstraße sieben Palais bzw. palaisartige Wohngebäude, zu denen jeweils ein streifenförmiger Garten gehörte.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts siedelten sich dort staatliche Instanzen und Ministerien Preußens, später des Deutschen Reiches an: Die Wilhelmstraße avancierte zur preußisch-deutschen Machtzentrale, und die hinter den Gebäuden gelegenen Grundstücke wurden zu Ministergärten.

Im nördlichen Teil dieses Bereiches, zwischen der Behrenstraße und der Hannah-Arendt-Straße, liegt das Gelände des Denkmals.

Bis 1945 haben sich dort die Gärten der Anwesen Wilhelmstraße 72 und 73 befunden.

Funkturm

Funkturm

Hammarskjöldplatz 1
14055 Berlin - Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf
Gedenkstätte Berliner Mauer

Gedenkstätte Berliner Mauer

Bernauer Str. 111/119
13355 Berlin - Bezirk Mitte

Die Gedenkstätte Berliner Mauer ist der zentrale Erinnerungsort an die deutsche Teilung, gelegen im Zentrum der Hauptstadt. Am historischen Ort in der Bernauer Straße erstreckt sie sich zukünftig auf 1,4 km Länge über den ehemaligen Grenzstreifen. Auf dem Areal der Gedenkstätte befindet sich das letzte Stück der Berliner Mauer, das in seiner Tiefenstaffelung erhalten geblieben ist und einen Eindruck vom Aufbau der Grenzanlagen zum Ende der 1980er Jahre vermittelt. Anhand der weiteren Reste und Spuren der Grenzsperren sowie der dramatischen Ereignisse an diesem Ort wird exemplarisch die Geschichte der Teilung nachvollziehbar.

Gedenkstättenbesuch

Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Stauffenbergstr. 13-14
10785 Berlin - Bezirk Mitte

ist ein Ort der Erinnerung, der politischen Bildungsarbeit, des aktiven Lernens, der Dokumentation und der Forschung. Mit einer umfangreichen Dauerausstellung, wechselnden Sonderausstellungen und einem vielfältigen Veranstaltungs- und Veröffentlichungsangebot informiert sie über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

Sie will zeigen, wie sich einzelne Menschen und Gruppen in den Jahren 1933 bis 1945 gegen die nationalsozialistische Diktatur gewehrt und ihre Handlungsspielräume genutzt haben.

Gedenkstättenbesuch

Gedenkstätte Seelower Höhen

Gedenkstätte Seelower Höhen

Küstriner Straße 28
15306 Seelow
Huxley`s Neue Welt

Huxley`s Neue Welt

Hasenheide 107 - 113
10967 Berlin-Neukölln - Bezirk Neukölln

HUXLEYS NEUE WELT - seit fast einem Jahrhundert ein Name in Berlin. Varietébühne, Sportpalast, Rollschuhbahn und Ausflugsziel am Rande des Volksparks Hasenheide. Das HUXLEYS hat eine lange Geschichte, und die ist verbunden mit Entertainment, Vergnügen und Livemusik.

Nun wurden neue Zeichen gesetzt. Die Firma Trinity Music hat in den letzten Jahren investiert, renoviert und umgestaltet, um im kommenden Jahrzehnt den gehobenen Ansprüchen unterschiedlichster Produktionen gerecht zu werden.

Das HUXLEYS ist ein moderner, mit Liebe ausgestalteter Veranstaltungsort geworden. Die neu eingebaute Ton- und Lichtanlage entspricht den Standards aktueller Veranstaltungstechnik, durch den Einbau einer Zuschauertribüne lässt sich die Halle nun auch teilbestuhlt nutzen. Ein neuer Lastenaufzug wurde angeschafft und der Garderoben- und Bürobereich komplett renoviert. Die geräumige Küche ermöglicht Bewirtungen in großen Maßstab. Das Innere der Halle wurde durch aufwendige Lichtprojektionen und ambitionierte Dekorationen zu einem aufregenden Erlebnisort für das Publikum.

Der Hermannplatz, Schnittpunkt zweier U-Bahn Linien und mehrerer Buslinien ist aus allen Teilen der Stadt bequem und schnell zu erreichen. Der Bezirk Neukölln gilt inzwischen als „der neue“ Szenebezirk. Künstler und Kreative siedeln sich an, die Gastronomie entwickelt sich – und das HUXLEYS ist mittendrin.

Das HUXLEYS ist auf dem Weg sich neu zu erfinden. Ein multifunktionales Event-Zentrum, eine Heimat für Konzerte, Parties, Kultur oder Versammlungen – die alten Mauern atmen durch und erinnern daran, dass hier Geschichte lebendig ist.

LOXX am ALEX - Miniatur Welten Berlin

LOXX am ALEX - Miniatur Welten Berlin

Grunerstraße 20
10179 Berlin

Berlin als Mini-Wunderland. Schlendern Sie entlang an Fernsehturm und Alex, Zoologischen Garten, Brandenburger Tor und Reichstag oder besuchen Sie Frau Merkel im Kanzleramt. Im Schloss Bellevue wartet der Bundespräsident beim Gartenfest auf Sie. Tauchen Sie ein in alles, was die pulsierende Großstadt zu bieten hat. Ob "rasanter Zugverkehr vom ICE über die S-Bahn und Straßenbahn bis zur historischen Dampflok und wie von Geisterhand fahrende LKW, Busse und PKW. Checken Sie ein auf dem großen Airport mit startenden und landenden Flugzeugen; vom Mittelstreckenflieger bis zur Boeing 747. Unzählige bunte Szenen erzählen zudem die Geschichten der Menschen in der Stadt.

Unser neuster Bauabschnitt ist das Regierungsviertel.
Zwischen dem bisherigen Bauabschnitt rund um den Alexanderplatz und dem Anlagenteil Airport entsteht derzeit ein völlig neuer Bauabschnitt.

Das Regierungsviertel ist nicht nur touristischer Anziehungspunkt und durch den Hauptbahnhof ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Berlin, sondern auch das politische Machtzentrum Deutschlands.

Die originalgetreue Nachbildung dieser zentralen Fläche der Hauptstadt umfasst den gesamten Bereich von der Siegessäule und dem Schloss Bellevue in westlicher Richtung über den Hauptbahnhof in Richtung Norden sowie nach Osten über den Reichstag bis zum Brandenburger Tor mit Pariser Platz und der Strasse des 17. Juni in südlicher Richtung.

Die Errichtung dieses großen Areals erfolgt in zwei Bauabschnitten: Zunächst der Bereich südlich der Spree (Bauabschnitt I) mit unzähligen, aufwendig gestalteten Großgebäuden und Gebäudekomplexen wie z.B. dem Pariser Platz sowie im direkten Anschluss der Bereich nördlich der Spree mit dem Hauptbahnhof als zentralem Punkt (Bauabschnitt II).

Zu einem späteren Zeitpunkt wird das Regierungsviertel `gen Osten um den Bereich „Unter den Linden“ bis hin zum Berliner Dom sowie Richtung Westen um den Potsdamer Platz ergänzt werden. Zwischen dem bisherigen Bauabschnitt rund um den Alexanderplatz und dem Anlagenteil Airport entsteht derzeit ein völlig neuer Bauabschnitt. Das Regierungsviertel ist nicht nur touristischer Anziehungspunkt und durch den Hauptbahnhof ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Berlin, sondern auch das politische Machtzentrum Deutschlands.

Die originalgetreue Nachbildung dieser zentralen Fläche der Hauptstadt umfasst den gesamten Bereich von der Siegessäule und dem Schloss Bellevue in westlicher Richtung über den Hauptbahnhof in Richtung Norden sowie nach Osten über den Reichstag bis zum Brandenburger Tor mit Pariser Platz und der Strasse des 17. Juni in südlicher Richtung. Die Errichtung dieses großen Areals erfolgt in zwei Bauabschnitten: Zunächst der Bereich südlich der Spree (Bauabschnitt I) mit unzähligen, aufwendig gestalteten Großgebäuden und Gebäudekomplexen wie z.B. dem Pariser Platz sowie im direkten Anschluss der Bereich nördlich der Spree mit dem Hauptbahnhof als zentralem Punkt (Bauabschnitt II).

Der Bereich zwischen Kanzleramt, Strasse des 17. Juni, Brandenburgen Tor und Reichtstag verfügt über ein großzügiges Car-System. Hier werden wie von Geisterhand gesteuert Busse, LKW und PKW die Strassen beleben. Die Anbindung des Hauptbahnhofs an den Zugverkehr des benachbarten Anlagenteils erfolgt unterhalb einer für den Besucher begehbaren Brücke. Im weiteren Verlauf unterqueren die Züge den gesamten südlichen Bereich des Regierungsviertels (Bauabschnitt I) sowie die Spree, um dann – wie im Original – in nord-südlicher Richtung unterirdisch in den Hauptbahnhof einzufahren.

Die bedeutenden Gebäude und Sehenswürdigkeiten dieses Abschnitts sind: Siegessäule (Goldelse), Schloss Bellevue mit Bundespräsidialamt, Haus der Kulturen der Welt (Schwangere Auster), Bundeskanzleramt, Schweizer Botschaft, Paul-Löbe-Haus, Reichstag, Brandenburger Tor, Pariser Platz (u.a. mit Amerikanischer und Französischer Botschaft) und das Hotel Adlon
Die Miniatur Welten Berlin werden Sie begeistern.

Öffnungszeiten

Mo: 10:00 Uhr
-
20:00 Uhr
Di: 10:00 Uhr
-
20:00 Uhr
Mi: 10:00 Uhr
-
20:00 Uhr
Do: 10:00 Uhr
-
20:00 Uhr
Fr: 10:00 Uhr
-
20:00 Uhr
Sa: 10:00 Uhr
-
20:00 Uhr
So: 10:00 Uhr
-
20:00 Uhr

Ausstellungen

Mendelssohn-Remise

Mendelssohn-Remise

Jägerstr. 51
10117 Berlin - Bezirk Mitte


Die folgenden Seiten bieten Ihnen Informationen über den jüdischen Philosophen Moses Mendelssohn und seine Nachkommen, über deren Familiengeschichte in Berlin.

Wie der philosophische Stammvater dieser großen bürgerlichen Dynastie und seine Komponistenenkel Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy haben weitere Mendelssohns als Künstler, Bankiers und Gelehrte die deutsche Wirtschafts- und Kulturgeschichte geprägt.

Die Mendelssohn-Gesellschaft entwickelt im ehemaligen Stammhaus der Mendelssohn-Bank an der Berliner Jägerstraße für diesen vielschichtigen Mikrokosmos deutsch-jüdischer Historie ein Erinnerungs-Forum, einen Ausstellungs- und Veranstaltungssaal: die Mendelssohn-Remise.

Auf der Homepage erfahren Sie Details zu unserer Ausstellung, zu Veranstaltungen, Forschungsprojekten und Publikationen, zu Förderungsmöglichkeiten unseres Vereins sowie zur Mitarbeit und Mitgliedschaft.

Die Mendelssohns haben in "ihrer" Epoche, zwischen 1762 und 1933, ein kulturelles Vermächtnis geschaffen, das geprägt wurde von pragmatischem Idealismus und dem Bewusstsein gesellschaftlicher Verpflichtung. Zur Würdigung ihrer Bedeutung gehört die Wiederentdeckung der bürgerlichen Verantwortung.

Ausstellungen

Modellpark Berlin-Brandenburg

Modellpark Berlin-Brandenburg

Eichgestell 4
12459 Berlin - Bezirk Treptow-Köpenick

Die Region Berlin-Brandenburg übt eine starke Anziehung sowohl auf Touristen aus aller Welt als auch auf Einheimische aus. In kaum einer anderen Region in Deutschland ist die Entwicklung von Geschichte und Baukunst so deutlich wie hier. Hunderte kulturhistorischer Denkmale lassen mehrere Jahrhunderte preußischer und deutscher Geschichte wieder lebendig werden. Im Zuge der Sanierung zahlreicher Gebäude zeichnet sich auch ein wachsendes Interesse für die Zeugen unseres kulturellen Erbes ab. Einige dieser kulturhistorische Denkmale wie das  Brandenburger Tor oder Schloss Sanssouci sind fast jedem bekannt, viele andere werden weniger beachtet - ein Überblick über die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und ihre geografische Lage fehlt oft aber selbst Einheimischen. Im Jahr 2000 entwickelte der Freie Träger BUS (Bildung, Umschulung, Soziales) gGmbH auf Initiative der Arbeitsagentur Mitte die Projektidee des Modellpark Berlin-Brandenburg. 36 Mitarbeiter begannen in der Werkstatt in der Brunnenstraße zuerst mit der Konstruktion des so genannten „AEG-Beamtentors“ in Wedding. Es folgten das Innenmodell der Oberbaumbrücke und das Pergamonmuseum, Prunkstück der Museumsinsel in Mitte. Inzwischen sind in fünf verschiedenen Berliner Werkstätten in Marzahn-Hellersdorf, Köpenick, Lichtenberg, Friedrichshain-Kreuzberg und Spandau, die inzwischen von den jeweiligen Jobcentern gefördert werden, jeweils rund 25 Menschen beschäftigt. 45 Modelle sind inzwischen fertig auf Lager oder in Einzelausstellungen zu sehen. Mehr als 50 sollen insgesamt bis zur Eröffnung des Parks im Frühsommer 2007 gebaut und dann im Park in der Wuhlheide fest ausgestellt werden. Die Ausstellung wird aber auch dann bei laufendem Betrieb ständig durch neue Modelle ergänzt. Der fertige Modellpark soll einem breiten Publikum einen Überblick über die wichtigsten Bauwerke der Region bieten und lädt als „Reiseführer“ in 3-D und zu einem Besuch der geschichtsträchtigen Bauten in Berlin und Brandenburg ein. Grundlage für das „Miniland“ sind detailgetreue Modelle der Bauwerke sowie Informationen über Entstehung, Zweck und Entwicklung der einzelnen Originale. Arbeitsmarktliches Ziel des Projektes ist es mittels qualitativ hochwertigen Modellbaus Langzeitarbeitslosen die Möglichkeit einer sinnvollen Tätigkeit anzubieten und dabei die Vorraussetzung für die Einrichtung unbefristeter und nicht subventionierter Arbeitsplätze im künftigen Modellpark Berlin-Brandenburg in der Wuhlheide zu schaffen.

Roadrunners Paradise

Roadrunners Paradise

Saarbrücker Strasse 24
10119 Berlin - Bezirk Pankow

Im März 2005 öffnete auf dem Gelände der Königstadtbrauerei in der Saarbrücker Str. 24 der neue Club und Veranstaltungsraum Roadrunners seine Türen. Er liegt somit genau auf der Grenze von Prenzlauerberg und Mitte, die zwei wichtigsten Nightlife Bezirken dieser Stadt.

Der Club befindet sich im ehemaligen Kesselhaus der Brauerei, das um 1865 erbaut wurde und unter Denkmalschutz steht. Viele Devotionalien des Motorsports aus privaten Sammlungen schmücken den Tresenbereich.

Der Club bietet einen ganz besonderes Ambiente und man erliegt seinem leicht morbidem Charme sofort nachdem man ihn betreten hat. ein gute adresse, wenn es mal wieder um Rockabilly und rock`n Roll in Berlin geht! auf jeden Fall am Wochenende ab 21 Uhr besuchen!

Die nächsten Termine

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Schloss Diedersdorf

Schloss Diedersdorf

Kirchplatz 5-6
15831 Diedersdorf
Sightseeing mit Mandy Günther

Sightseeing mit Mandy Günther

Ligusterweg 74
12437 Berlin - Bezirk Treptow-Köpenick

Erleben Sie Berlin!

Herzlich Willkommen in Berlin. Für Ihren Berlinaufenthalt biete ich Ihnen nur das Beste. Ob Stadtrundfahrt, Erlebnis- oder Tagestour, bei mir sind Sie goldrichtig...   Sie planen mit Ihrer Familie, Ihren Freunden, den Geschäftspartnern oder Mitarbeitern einen Ausflug nach Berlin oder ins Umland? Ich gestalte diesen Tag - genau nach Ihren Vorstellungen. Persönliche Beratung und individuelle Betreuung stehen bei mir im Vordergrund.

Für einen erlebnisreichen und unvergesslichen Tagesaufenthalt in Berlin benötigen Sie keine öffentlichen Verkehrsmittel. Ich werde Sie mit meinem Kleinbus bereits von Ihrer Unterkunft in Berlin abholen. Und wenn Sie erst anreisen, kein Problem, ich kann Sie auch bereits persönlich am Bahnhof oder Flugplatz in Empfang nehmen.
Bei mehr als acht Personen nehmen wir einen größeren Bus.


SO36

SO36

Oranienstr. 190
10999 Berlin
Homepage:

Betrieben wird das SO36 von dem Verein Sub Opus 36 e.V., der sich in erster Linie als kulturfördernder Initiator versteht. So bietet die Halle heute Raum für Newcomer, harte Töne jenseits des Chartsmainstreams und Veranstaltungen verschiedenster Projekte. Wo früher Punk dominierte, findet man heute auch HipHop, CrossOver,Techno und vieles mehr.

Sowjetisches Ehrenmal Schönholzer Heide

Sowjetisches Ehrenmal Schönholzer Heide

Germanenstraße
13156 Berlin - Bezirk Pankow

Die Schönholzer Heide, seit dem 19. Jahrhundert ein beliebtes Ausflugsziel für Berliner Familien, wurde im II. Weltkrieg in ein großes Zwangsarbeiterlager umgewandelt.

Nach dem Krieg entstand im nordwestlichen Teil des Parks von Mai 1947 bis November 1949 nach Entwürfen der Sowjetischen Architektengruppe Konstantin A. Solowjew, M. Belarnzew und W.D. Koroljew und des Bildhauers Iwan G. Perschudtschew ein Soldatenfriedhof, auf dem die sterblichen Überreste von über 13.000 Offizieren und Soldaten der Roten Armee beigesetzt wurden, die bei den Endkämpfen um Berlin im April/Mai 1945 starben - unter ihnen auch 120 Frauen.

Vom Vorplatz an der Germanenstraße führt eine Lindenallee zum Ehrenhain. Den Zugang flankieren zwei Granitpfeiler mit symbolischen Kränzen sowie Bronzeschalen mit ewig brennender Flamme. An beiden Seiten des Haupteingangs erheben sich Ecktürme aus rotem Granit. Die seitlichen Großreliefs aus Bronze stellen das kämpfende und trauernde Sowjetvolk dar. An den Außenmauern, die sich an die Turmbauten anschließen, befinden sich acht Wappen in Kartuschenform mit den Signa der sowjetischen Waffengattungen. An den Wänden der beiden Turmbauten, in denen jeweils eine etwa anderthalb Meter hohe Bronzeurne ohne Inhalt steht, sind Aussprüche Stalins in deutscher und russischer Sprache angebracht.

Ein mehrfarbiges, aus hundert Einzelteilen zusammengesetztes Oberlicht mit einer Wappendarstellung der Sowjetunion ziert den an eine altägyptische Grabkammer erinnernden rechten Innenraum. Der Weg zum Zentrum des Ehrenmals mit einem Obelisk führt an 16 Grabkammern vorbei, in denen 1182 Angehörige der Roten Armee bestattet wurden.
Vor dem 33,5 m hohen Obelisk aus hellgrauem Syenit befindet sich das an eine christliche Pietà erinnernde Hauptdenkmal: die russische "Mutter Heimat", die ihren gefallenen Sohn betrauert, der mit der Fahne des Sieges bedeckt ist. Das aus schwarzen Porphyrquadern gefertigte Sockelgeschoss trägt auf 42 Bronzetafeln die Namen von gefallenen Offizieren. In der Gruft unter der Ehrenhalle des Obelisks haben zwei sowjetische Obersts ihre letzte Ruhe gefunden. Ein Gedenkstein hinter dem Obelisk erinnert an in deutscher Kriegsgefangenschaft umgekommene sowjetische Soldaten.

Die Mauer, die den Ehrenhain umgibt, ist mit 100 Bronzetafeln versehen, die durch symbolische Wandfackeln getrennt werden. Auf den Tafeln sind die Namen, Dienstgrade und Geburtsjahre von 2647 gefallenen Sowjetsoldaten zu lesen. Nur knapp 1/5 der Bestatteten konnte identifiziert werden. Die übrigen bleiben ungenannt.

Sowjetisches Ehrenmal Tiergarten

Sowjetisches Ehrenmal Tiergarten

Straße des 17. Juni
10623 Berlin

Das Ehrenmal Tiergarten wurde auf Befehl der Roten Armee von deutschen Arbeitskräften unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkrieges als erstes sowjetisches Ehrenmal im Zentrum der Stadt - unweit von Brandenburger Tor, Reichstagsgebäude und Hitlers Reichskanzlei im Tiergarten - errichtet und bereits am 11. November 1945 eingeweiht.
Es wurde von den Bildhauern Lew E. Kerbel und Wladimir E. Zigal gemeinsam mit dem Architekten Nikolai W. Sergijewski entworfen.
Das Bauwerk sollte die von Albert Speer unter Adolf Hitler als Nord-Süd-Achse geplante Siegesallee am Kreuzungspunkt mit der Ost-West-Achse (damals Charlottenburger Chaussee, später in Straße des 17. Juni umbenannt) bewusst abriegeln.

Der Haupteingangsbereich an der Straße des 17. Juni wird von zwei sowjetischen "T 34-Panzern" gerahmt, die bei dem Vormarsch auf Berlin die Stadt als Erste erreichten. Schräg dahinter auf der Höhe der ersten Treppenanlage wurden zwei Geschütze aufgestellt. Sie verkündeten mit ihren Salven das Ende der "Schlacht um Berlin".
Zwei Steinsarkophage auf halber Höhe der Treppenanlage sind mit Namen der als "Helden der Sowjetunion" geehrten Offiziere, die zwischen dem 14. April und 1. Mai 1945 in Berlin fielen, versehen.
Das Herzstück der Anlage bilden die auf dem höchsten Punkt stehenden Kolonnaden. Die Texte auf den Pfeilern geben verschiedene Waffengattungen der Roten Armee und Namen gefallener Soldaten an. Der durch seine Größe und Höhe hervorgehobene Pfeiler in der Mitte trägt die acht Meter hohe Bronzestatue eines Rotarmisten. Zum Zeichen des Kriegsendes hängt das Gewehr an seiner Schulter. Die linke Hand des Soldaten ist über den gefallenen Kampfgefährten ausgestreckt, die am Fuße des Denkmals ruhen. Hinter den Kolonnaden sieht man zwei - derzeit stillgelegte - Wasserfontänen. Sie sind Sinnbilder der Tränen und der Trauer der Völker der damaligen UdSSR um ihre Gefallenen.

Im rückwärtig, gärtnerisch gestalteten Teil des Ehrenmals befinden sich die Gräber von mehr als 2000 gefallenen Soldaten. Die einzelne Grablage ist nicht erkennbar. An den Wachgebäuden sind seit einiger Zeit Tafeln angebracht, die die Besucher über die drei sowjetischen Ehrenmale und weitere Stätten der Erinnerung an den Krieg informieren.

Sowjetisches Ehrenmal Treptower Park

Sowjetisches Ehrenmal Treptower Park

Am Teptower Park
12435 Berlin - Bezirk Treptow-Köpenick

Das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park entstand nach der Auslobung eines Wettbewerbes zur Gestaltung einer Gedenkstätte durch den Militärrat der Gruppe der sowjetischen Besatzungstruppen in Deutschland.

Aus 33 Entwürfen wurde der Vorschlag eines sowjetischen "Schöpferkollektives" unter der Leitung des Architekten Jakow S. Belopolski, des Bildhauers Jewgeni W. Wutschetitsch, des Malers Alexander A. Gorpenko und der Ingenieurin Sarra S. Walerius zur Ausführung bestimmt. Noch im gleichen Jahr der Auslobung wurde mit dem Bau begonnen, so dass von Juni 1946 bis Mai 1949 der eindrucksvolle 10 ha große Ehrenfriedhof zwischen der Puschkinallee im Norden und der Straße Am Treptower Park im Süden entstand - anstelle des hippodromförmigen Spielplatzes inmitten des 1876 bis 1888 nach Plänen Gustav Meyers gestalteten Volksparks.

Die zwei Eingangsbereiche zum Ehrenmal, an der Puschkinallee und an der Straße am Treptower Park, sind mit zwei Rundbogenportalen aus Granit versehen. Die Zugangsalleen führen in den Vorhof mit der 3 Meter hohen Sitzfigur der "Mutter Heimat". Eine von Trauerbirken flankierte Promenade führt durch zwei riesige stilisierte Fahnen aus rotem Granit zum eigentlichen Ehrenhain. Zu Füßen des erhöhten Bereiches um das Fahnenmassiv liegt das Friedhofsparterre, gebildet aus fünf rechteckigen Rasenflächen. Hier wurden über 7.000 Gefallene beigesetzt. Diese Grabstätten werden von einem breiten Schmuckmosaikweg gerahmt. Zu beiden Seiten der Gemeinschaftsgräber erheben sich je acht Sarkophage aus Kalksteinblöcken, welche die damaligen 16 Unionsrepubliken symbolisieren und mit Reliefdarstellungen aus dem "Großen Vaterländischen Krieg" 1941-1945 versehen sind.

Unter dem Mausoleumshügel, als eigentlichem Zentrum der Anlage, sind weitere 200 tote Rotarmisten beigesetzt. Der Innenraum im Kuppelbau des Mausoleums ist mit einem Mosaikfries ausgekleidet, der Vertreter der 16 sowjetischen Unionsrepubliken bei der Totenehrung darstellt. Das Mausoleum wird von einer 70 Tonnen schweren Sowjetsoldaten aus Bronze mit gesenktem Schwert gekrönt. Auf seinem Arm trägt der Soldat ein gerettetes deutsches Kind und zu seinen Füßen liegt ein zerschmettertes Hakenkreuz. Ehrenhügel, Mausoleum und Standbild bilden zusammen eine Höhe von 30 Metern.

Spinnrad

Spinnrad

Wiesbadener Straße 16
14197 Berlin - Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf

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Das Spinnrad liegt an der Grenze zwischen Wilmersdorf und Friedenau und ist einer der  Insider-Tips, die man in keinem Reiseführer finden wird. Immer Donnerstags wird aufgespielt. Ein Programm gibt es nicht, eine Internetseite auch nicht. Es gibt tolle Musiker, Getränkepreise die man bezahlen kann und eine anheimelnde Wohnzimmer-Familienathmosphäre. Die kleiner Terrasse vor der Tür lädt bei gutem Wetter auch zu längeren Abenden ein.  Hingehen und "Familienmitglied" werden.

Zitadelle Spandau

Zitadelle Spandau

Am Juliusturm 64
13599 Berlin - Bezirk Spandau

Die Zitadelle Spandau ist eine der bedeutendsten und besterhaltenen Renaissancefestungen Europas. Neue Angriffswaffen hatten im 16. Jahrhundert die alten Burganlagen nutzlos gemacht, deshalb ließ Kurfürst Joachim II. statt der Spandauer Burg eine Festung nach „neu-italienischer Manier“ errichten. Die Grundform der vollständig von Wasser umgebenen Festung ist ein Kurtinenquadrat mit Bastionen. Die Abstände von Bastionsspitze zu Bastionsspitze betragen etwa 300 m. Das ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert stammende Torhaus wurde in der Zeit des Großen Kurfürsten, um 1680, mit einem Seg- mentgiebel geschmückt, dessen Mittelpunkt das brandenburgische Staatswappen aus 27 Feldern bildet. Nachdem Kurfürst Friedrich III. am 18. Januar 1701 die Königswürde angenommen hatte, ließ er den Kurhut über dem Wappen durch die Königskrone ersetzen. Bei der Beschießung der Zitadelle im Jahre 1813, die zu diesem Zeitpunkt von napoleonischen Truppen besetzt war, ist das Torhaus durch die preußische Artillerie stark beschädigt worden. 1839 wurde es im klassizistischen Stil umgestaltet. Durch das sogenannte Komman- dantenhaus, in dem heute die ständige Ausstellung zur Geschichte der Burg und Zitadelle zu besichtigen ist , gelangt man zum Juliusturm.

Zwei Bauwerke der mittelalterlichen Burg hatten die Baumeister Chiaramella und Lynar beim Bau der Festung miteinbezogen: den im 13. Jahrhundert errichteten Juliusturm und den Palas aus dem 15. Jahrhundert. Von dem dreißig Meter hohen Turm hat man eine gute Aussicht. Ursprünglich als Wohn- und Wehrturm erbaut, wurde hinter seinen bis zu 3,60 dicken Mauern nach 1871 der aus französischen Reparationszahlungen stammende „Reichskriegsschatz“ aufbewahrt.

Wie archäologische Untersuchungen ergaben, hatte auch diese askanische Burg bereits Vorläufer. So sind Reste einer slawischen Befestigungsanlage aus der Zeit um 1050 erhalten. Diese Teile einer Holz-Erde-Mauer wie auch die Steinfundamente der Burgmauer des 15. Jahrhunderts sind in der Westkurtine in situ präsentiert.

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Zitadelle militärisches Sperrgebiet, da die Heeresgasschutzlaboratorien hier untergebracht waren. Die etwa 300 Beschäftigten befassten sich nicht nur mit Fragen des Gasschutzes, sondern auch mit der Weiterentwicklung chemischer Kampfstoffe. Die Folgen waren noch lange spürbar, so haben intensive Suchaktionen der Polizei nach Kampfstoffresten zwischen 1988 und 1992 die Restaurierungsarbeiten auf der Zitadelle erheblich verzögert.

Nach dem II. Weltkrieg hatte die Zitadelle sehr unterschiedliche Nutzungen. Jedoch war hier nie, wie oft fälschlich behauptet, Rudolf Heß inhaftiert. Heute wird die Festung ausschließlich kulturell genutzt. In den repräsentativen Räumen finden Konzerte und große Kunst- und Geschichtsausstellungen statt, im ehemaligen Zeughaus ist das Stadtgeschichtliche Museum untergebracht, der Zitadellenhof ist häufig Schauplatz großer Festveranstaltungen und von Open Air Konzerten, auf der Bastion Kronprinz befinden sich Ausstellungsräume und eine Jugendkunstschule www.kunstbastion.de und im Haus4 haben sich Künstler und Kunsthandwerker sowie ein Puppentheater nieder- gelassen.

Darüber hinaus kann hier in einem Fledermausschauraum täglich von 12 bis 17 Uhr die Lebensweise dieser Tiere beobachtet werden, von denen 10.000 heimische Exemplare die Zitadelle als Winterquartier gewählt haben.

EINTRITT
inklusive Museum, Juliusturm, Ausstellungen:
4,50 € / ermäßigt 2,50 €, Familienkarte 10,- €, Gruppe ab 10 Personen 3,50 € / Person
Teilnahme an der Berlin WelcomeCard
Bei Großveranstaltungen veränderte Eintrittspreise

AUDIO-GUIDE
in Deutsch, Englisch, Spanisch und Italienisch: 2,- €
(seine Nutzung steht auch barrierefrei für Blinde und Sehbehinderte zur Verfügung)

Für Rollstuhlfahrer sind Toiletten vorhanden.
Für Rollstuhlfahrer zugänglich sind: Zeughaus, Ausstellungssäle Bastion Kronprinz, Exerzierhalle, Westkurtine, Gotischer Saal, Jüdische Grabsteine, Italienische Höfe, Freifläche

VERKEHRSMITTEL
U-Bahn U7, Station “Zitadelle”
S-Bahn S75+9, Station “Spandau”, Bus X33 sowie Fern- und Regionalbahn (Bhf. Berlin-Spandau)
Fahrtzeit: ca. 30 min. von Berlin Mitte, 15 min. vom Flughafen Tegel

Im Umfeld ausreichend PKW- und Busparkplätze